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Totenzettel









Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

Wittenburg (Schützenpark), Kreis Hagenow, Mecklenburg-Vorpommern:

Ein schlanker Monolith (Gedenkstein) am Schützenpark, mit Schrauben befestigte Metalltafel mit der Inschrift „Dem Andenken / unserer im Feldzug 1870/71 / gefallenen Krieger“ sowie 19 Namen. Durch die starke Verwitterung der Tafel sind die Namen auf der Tafel nur noch bedingt lesbar.  Auf der Spitze des Gedenksteins ein Eisernes Kreuz, aus Eisen. Motive: Krone, ein „W“ sowie die Jahreszahl „1870“.

Wittenburg (Schützenpark), Foto © 2003 Uwe Schärff

Inschriften:

Dem Andenken
unserer im Feldzug 1870/71
gefallenen Krieger

Namen der Gefallenen:

Name

Vorname

aus

HEINIUS

F.

Wittenburg

LOELOFF

A.

Wittenburg

DANCKERT

J.

Dümmerhütte

PULS

J.

Schwechow

BURMEISTER

C.

Kogel

WANZENBERG

J.

Badow

KIENKE

J.

Költzin

TESCH

H.

Perlin

BEHNEKE

J.

Langenheide

BAARS

G.

Bobzin

JARMER

F.

Quassel

BORCK

C.

Melkhof

BORCK

A.

Melkhof

STURBERG

F.

Dreilützow

ROGGENKAMP

J.

Dreilützow

BIELEFELD

W.

Boddin

WITT

C.

Garlitz

FRANK

W.

Greven

JAAP

W.

Döbbersen

„In Wittenburg finden sich einige Ehrenmale, die an die Toten der Kriege früherer Zeiten erinnern. Zu DDR-Zeiten wurden diese Denkmale nicht geschmückt oder instandgehalten. Die Partei hatte Schwierigkeiten, diese Kriege in ihr Schema von ‚gerechten‘ und ‚ungerechten‘ Kriegen einzuordnen. So gerieten diese Denkmäler in Vergessenheit und wurden von Gebüsch überwuchert. Auch im Stadtarchiv fanden sich keine Unterlagen mehr zu den Denkmälern. Die Schüler der Realschule hatten 1992 auf Anregung ihres Geschichtslehrers Jürgen Schlichting und mit Hilfe des ‚Sude Boten‘ sowie nach Hinweisen aus der Bevölkerung die Geschichte der Denkmäler, soweit noch möglich, aufgearbeitet“.  Das Denkmal am Schützenpark wird heute vom gegenüber liegenden ‚Landhaus Wittenburg‘ (Horst Oberhack) liebevoll instand gehalten.  (Zitate aus: Sude Bote, Schülerarbeit Realschule)

Datum der Abschrift: Juni 2003 / Januar 2005

Beitrag von: Genealogische Gesellschaft Hamburg e.V. (Uwe Schärff)
Foto © 2003 Uwe Schärff

 

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