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Totenzettel









Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Öhningen, Kreis Konstanz, Baden-Württemberg:

Im Friedhof:  offene Pyramide aus Holz, oben mit Kreuz, daran Gedenktafel zur Geschichte des Denkmals und der Glocken, daneben zwei Glocken, vorne am Boden zwei schräg angestellte Gedenktafeln mit den Namen der Gefallenen.

Öhningen, Foto © 2006 W. LeskovarÖhningen, Foto © 2006 W. Leskovar

Inschriften:

Tafel an der Pyramide:

Das Kriegerehrenmal in Öhningen

Das Kriegerehrenmal wurde im Jahre 1965 anläßlich der Tausendjahrfeier des Stiftes Öhningen von der Gemeinde Öningen nach dem Plane von Oberbaurat Franz Hitzel, Leiter des Staatlichen Hochbauamtes in Konstanz, errichtet und zum Abschluß der Jubiläumsfeierlichkeiten am 12. September 1965 feierlich eingeweiht.

Die vier, den gotischen Glockenstuhl bildenden Eichenbalken stammen aus dem Gemeindewald von Öhningen. Die drei Glocken vom Turm der ehemaligen Stifts- und Klosterkirche, der heutigen Pfarrkirche von Öhningen.

Die größte Glocke ist Christus, dem König, geweiht, stammt aus dem Jahre 1451, wiegt 1250 kg und trägt die Inschrift: "O rex gloriae Christus, veni cum pace, Maria!" "König der Herrlichkeit, Christus, komm mit Frieden, Maria!" Es ist wie ein Schrei in großere Notzeit des 15. Jh., wo im Jahre 1453 das Oströmische Reich unterging und damit ganz Osteuropa und Kleinasien vom Islam unterworfen wurde. Im dreißigjährigen Krieg (1618-48) wurde diese Glocke von den Bewohnern Öhningens im Seesumpf sichergestellt und damit vor der Zerstörung gerettet, während ihre (wohl zwei) Schwestern dem Krieg und den Schweden zum Opfer fielen. Leider zerbrach allerdings bei der großen Glocke in jener Zeit die eherne Krone. Als "Friedensglocke" ertönt sie jeden Sonntag Nachmittag um 5 Uhr zum Gedächtnis der Toten und zur Mahnung der Lebenden: Sie ehrt die Kriegsopfer beider Weltkriege (das Kriegerehrenmal für die Kriegsopfer des ersten Weltkrieges steht in der Pfarrkirche) und mahnt die heutige und kommende Generation zum dankbaren Gedenken und zum Gebet um den Frieden

Die mittlere Glocke stammt aus dem Jahre 1664, ist Jesus Maria und Josef geweiht, wiegt 600 kg und ist die einzige der vier Glocken des früheren Geläutes die den zweiten Weltkrieg heil überlebt hat.

Die kleinste Glocke stammt aus dem Jahre 1771, trägt die Inschrift (lat.): "Vor Blitz, Hagel und Unwetter bewahre uns, o Herr." Sie wiegt 125 kg und mußte im zweiten Weltkrieg abgeliefert werden, kehrte nach dem Krieg vom "Glockenfriedhof" in Hamburg in die Heimat wieder zurück, jedoch mit einem kleinen Riß und mit beschädigter Krone, ist also auch "Kriegsinvalide".

Alle drei Glocken sollen uns mit ihren ehernen Stimmen und ihrer Altehrwürdigkeit an das Leid und die Gefallenen der beiden Weltkriege erinnern.

Namen der Gefallenen:

1. Weltkrieg:

Name

Vorname

AXT

Franz

BAYER

Josef

BERCHTOLD

Ernst

BILGER

Eugen

BILGER

Hans

BILGER

Josef

BLUM

Martin

BÖHNI

Ernst

BÖHNI

Johann

DIEZ

Karl

DUTTLE

Ferdinand

DUTTLE

Kornelius

FELBER

Nikodemus

GEUGIS

Ludwig

HABERSTOCK

Emil

HANGARTNER

August

HANGARTNER

Josef

HESS

Kilian

HESS

Philipp

KOCH

Rudolf

LEUTZE

Hermann

LEUTZE

Karl

LÖHLE

Karl

LOHNER

Martin

MAIER

Johann

MÜLLER

Josef

OSTERWALD

Konrad

PFAU

Josef

RIEDLINGER

Otto

RUF

Engelbert

RUF

Stefan

SCHMID

Karl

SCHMID

Paul

SCHÜRMEISTER

Theodor

SENDNER

Josef

SIEBER

Anton

UTT

Walter

WELTE

Hugo

WIELAND

Alfred

WIELAND

Johann

ZIMMERMANN

Emil

ZIMMERMANN

Johann

ZIMMERMANN

Rupert

2. Weltkrieg:

Name

Vorname

Bemerkung

BAUSCH

Franz

 

BAUSCH

Karl

vermisst

BAUSCH

Werner

vermisst

BECKER

Werner

 

BÖHNI

Ludwig

 

BRÜGEL

Josef

 

BRUTSCHER

Otmar

 

DOSCH

Anton

 

DOSCH

Franz

 

DOSCH

Johann

 

DOSCH

Johann

vermisst

DOSCH

Julius

 

DUTTLE

August

 

ELBS

Karl

vermisst

FUHLBRÜCK

Karl-Heinz

 

GLÖNKLER

Willi

 

GNÄDINGER

August

vermisst

GRAUMÜLLER

Volkmar

 

GRUNDLER

Lothar

 

GRUNDLER

Robert

 

HABERSTOCK

Hugo

 

HANGARTNER

Bruno

vermisst

HANGARTNER

Josef

vermisst

HESS

Adolf

vermisst

HESS

Friedrich

 

HESS

Hippolyth

vermisst

HESS

Philipp

 

HOFFMANN

Karl

 

HORNUNG

Kurt

 

HORNUNG

Rolf

 

HUBER

Josef

 

HUMMEL

Fridolin

 

KAISER

Herbert

 

KLECK

Julius

vermisst

KÖNIG

Wilhelm

 

KONRAD

Armin

 

LANG

Josef

 

LEUTZE

Arnold

 

LEUTZE

Ernst

 

LÖBLE

Erwin

 

LÖCHLE

Otto

vermisst

LOHNER

Karl

vermisst

LÖSER

Josef

 

MARSCHALL

Otto

 

MASSLER

Alfred

 

MÜLLER

Ernst

 

NELL

Adolf

 

NELL

Konrad

 

NEUREITHER

Friedrich

 

NIEBUS

Bruno

vermisst

NIEBUS

Hubert

vermisst

NIEBUS

Johann

 

NIEBUS

Leo

vermisst

POLICH

Armin

 

POLICH

Egbert

 

RIEDLINGER

Hermann

 

RIEDLINGER

Robert

 

RIEGER

Heinrich

 

RUF

Alois

 

RUF

Ernst

 

RUF

Georg

 

RUF

Hermann

vermisst

RUF

Josef

vermisst

RUF

Otto

 

RULAND

Karl Hermann

Dr.

RUTHER

Alfred

vermisst

RUTHER

Josef

 

SAUTER

Engelbert

 

SAUTER

Otto

 

SCHÄFER

Ernst

vermisst

SCHINDLER

Klaus

 

SCHMID

Julius

 

SCHMID

Otto

 

SCHNEIDER

Josef

 

SCHNEIDER

Wilhelm

 

SIGG

Otto

 

SIGG

Robert

 

SPÄTH

August

 

STÄUBLE

Johann

vermisst

STÄUBLE

Karl

 

STÖHR

Paul

 

WEISSMANN

Josef

 

WELTE

Alois

vermisst

WELTE

Anton

 

WELTE

Josef

 

WIEDENBACH

Friedrich

 

WIELAND

Alfred

 

WIELAND

Otto

 

WÖRZ

August

 

ZIMMERMANN

Ernst

 

ZIMMERMANN

Friedrich

 

ZIMMERMANN

Georg

 

ZIMMERMANN

Johann

vermisst

ZIMMERMANN

Karl

 

ZIMMERMANN

Otmar

 

ZIMMERMANN

Walter

 

Privater Gedenkstein:

Name

Vorname

Geburtsdatum

Todesdatum

Bemerkung

SCHÄFER

Ernst

1924

1945

vermisst

Datum der Abschrift: 18.06.2006

Beitrag von: W. Leskovar
Foto © 2006 W. Leskovar

 

 

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