Hinweis:
Bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges am 01.09.1939 wurde die
„Wilhelm Gustloff“ als Kreuzfahrtschiff der NS-Organisation
„Kraft durch Freude“ genutzt. Am 22. September 1939 wurde das
Schiff als Lazarettschiff der Kriegsmarine übergeben und diente
während der Besetzung Norwegens im Frühjahr 1940 als
Verwundetentransporter. Seit dem 20.11.1940 wurde die „Wilhelm
Gustloff“ als Wohnschiff für die 2. U-Boot-Lehrdivision in
Gdingen (damals: Gotenhafen, heute: Gdynia) genutzt.
Als am 30. Januar 1945 die "Wilhelm Gustloff" mit über 10.000
Flüchtlingen von Danzig aus in See stach, folgte ihr das
sowjetische U-Boot "S-13".
Die "Gustloff" war auf der Höhe von Stolpmünde, als kurz nach
neun Uhr abends eine Explosion das Schiff erschütterte. Zwei
weitere Torpedotreffer folgten. Von den
Passagieren konnte sich kaum jemand retten, das Schiff sank
innerhalb von einer Stunde.
Vermutlich starben mehr als 9.000 Menschen an diesem 30. Januar
1945. Die genaue Zahl wird nie festzustellen sein.
Bis heute gilt der Untergang der Wilhelm Gustloff als
das größte Unglück der Seefahrtsgeschichte.