Onlineprojekt Gefallenendenkmäler

Spandau (Reformationsplatz), Berlin

PLZ 13597

Denkmal für die Spandauer Gefallenen des Napoleonischen Russlandfeldzuges 1812 und der Befreiungskriege 1813-1815.
Rundes Gitter aus 12 Lanzen, die ein Schild tragen, das von einer flammenden Kanonenkugel gekrönt wird.
An vier Seiten sind Plaketten mit Ritterhelme angebracht von denen drei Widmungen und Namen tragen und eine ein Eisernen Kreuz zeigt.

Inschriften:

Die dieses Erz Dir, Wandrer, nennt,
im Sieg für unserer Freiheit Glück sind sie gefallen
der Dank liess ihre Heldennahmen nicht verhallen,
dass sie nacheifernd noch der späte Enkel kennt.

Aus Spandow fielen im Kriege 1812 bis 1815:
(Namen)

Am 20. April 1813 beim Sturm auf Spandow fielen:
(Namen)

Namen der Gefallenen:

1813

Name Vorname Todesdatum & Ort
ALEXANDER 20.04.1813
Spandau
HOPPE 20.04.1813
Spandau
KATSCH 20.04.1813
Spandau
LAWRENZ 20.04.1813
Spandau
LEBBIN von 20.04.1813
Spandau
MERSSAHN 20.04.1813
Spandau
NEUNFELD 20.04.1813
Spandau
SAREYKA 20.04.1813
Spandau
SZARNOWSKY 20.04.1813
Spandau
SZELINSKY 20.04.1813
Spandau
SZENTKA 20.04.1813
Spandau
TALINSKY 20.04.1813
Spandau
TIBOROWSKY 20.04.1813
Spandau
TÜBBECKE 20.04.1813
Spandau
WALTER 20.04.1813
Spandau
WARMBIER 20.04.1813
Spandau
WENDA 20.04.1813
Spandau
ZACHARIAS 20.04.1813
Spandau

1812-1815

Name
ALBRECHT
ANGERMEIER
BIERMANN
DEIWES
GREISER
HEINRICH
HERR
JAKOB
JOHO
KRAUL
MICHEL
NEUMANN
PEIKERT
RASENACK
RAUSCHERT
SCHELLER
SCHILBE
SPECKNICK
TEICHERT
TÜBBICKE
WEILAND

Anmerkung: Das eindrucksvolle Denkmal wurde von Carl Friedrich Schinkel geschaffen und 1816 eingeweiht.
Es steht auf dem heutigen Reformationsplatz und war von drei Eichen umgeben, die damals gepflanzt
wurden (heute noch zwei erhalten). Spandau wurde damals noch Spandow genannt.

Neufassung des Beitrags vom Juli 2006 von Samlowsky.
Neufassung aus redaktionellen Gründen am 10.08.2026.

Datum der Abschrift: 01.02.2021

Verantwortlich für diesen Beitrag: R. Krukenberg
Foto © 2004 Wikimedia sec11, 2010 OTFW CC BY-SA 3.0 (Fotos verkleinert)