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1914-1918 Starben für die Heimat (Namen)
1939-1945 Der Heimat verloren in Gott geborgen (Namen)
beim Brunnen: Dieses Ehrenmal für die Toten zweier Weltkriege wurde 1999 neu gestaltet. Es entstand ein zum dörflichen Leben hin geöffneter Platz. Die vorhandenen einzelnen Granitkreuze sind wie in Marschkolonnen zusammengefasst. Damit erscheint das Sterben von Menschen dieses Dorfes im Krieg nicht nur je als Einzelschicksal, sondern kann aus dem militärisch geordneten, zwingend vorgegebenen Gefüge heraus verstanden werden. Als Ergänzung und Gegenüber dazu steht eine Gestalt wie zu Metall gewordene Aggression, Heuschrecken ähnlich, Vernichtung bringend wie aus der Apokalypse, aber auch Zerstörung, Flammen und Ruinen symbolisierend. Auslaufendes Wasser steht für ausrinnendes Leben, aber nicht einfach versickernd, sondern in einer Schale gefasst, wie von der Hand Gottes aufgefangen, geordnet und zu einem Neubeginn geleitet.
Reinhard Hosemann, Pfaffenweiler im September 1999
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