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Totenzettel









Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Eisenach (Gedenkbuch 1. Weltkrieg), Thüringen

In diesem Buch „sind 1400 Namen unserer Helden niedergelegt, die entweder Eisenach ihre Vaterstadt nannten, deren Eltern hier wohnten oder noch hier ansässig sind, oder solcher junger Helden, die beruflich in hiesigen Geschäften tätig waren“. (Zitat aus dem Vorwort) Zu jedem Namen sind außer dem Geburts- und Todestag noch Angaben zu den Eltern und andere persönliche Angaben veröffentlicht. Bei einigen ist auch ein kleines Foto eingefügt.

Eisenach (Gedenkbuch 1. Weltkrieg), Foto © 2009 Katja Kürschner

Inschriften:

1914 – 1919

Zum Gedächtnis der gefallenen Heldensöhne Eisenachs

Nimmer werdet Ihr vergessen werden!

Namen der Gefallenen:

Nachnamen R-Z
(weitere Namen hier)

Foto

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Einheit

Bemerkungen

Persönliche Angaben

Gefreiter

RABOLD

Gustav

04.03.1888 Eisenach

Starb am 23.04.1915 infolge schwerer Verwundung in der Schlacht vor Lomme bei Lille.

Infanterie-Regiment 179

Beerdigt in Strehla an der Elbe.

Kaufmann, Sohn des verstorbenne Zugführers Rabold – Eisenach

 

Fahrer

RABOLD

Willy

21.10.1876 Gerstungen

Starb am 08.08.1918 in Eisenach, infolge eines sich im Kriege zugezogenen Leidens.

Fußartillerie-Regiment 18

In Eisenach beerdigt.

Schuhmachermeister, Gatte der Witwe Margarete Rabold – Eisenach

 

Musketier

RÄDSCH

Ewald

02.08.1897 Wittenberge

Starb am 30.05.1917 an Gasvergiftung bei Arras.

IR 28, 11.K.

Nahm an den Kämpfen in Russland und Frankreich teil. Beerdigt auf dem Ehrenfriedhof zu Bauvin, Grab Nr. 548.

Schlosser, Sohn des Lokomotivführers Reinhold Rädsch – Eisenach

 

Schütze

RAPP

Alwin

11.07.1881 Eisenach

Fiel am 03.05.1916 bei Pinsk.

Dragoner-Regiment 4

Kämpfte in Russland. Beerdigt in Grajewo.

Schmied, Gatte der Frau Bertha Rapp – Eisenach, Bruder von Paul

 

Musketier

RAPP

Paul

22.12.1895 Eisenach

Er starb am 18.04.1917 im Sächsischen Feldlazarett 353.

IR 112, 3.K.

Kämpfte in Frankreich und wurde hier verwundet. Nach seiner Genesung in Hildburghausen kam er wieder nach Frankreich und wurde bei Norroy wiederum verwundet. In Feindesland beerdigt.

Schneider, Sohn der Witwe Marie Rapp – Eisenach, Bruder von Alwin

 

Musketier

RAPP

Willy

17.08.1892 Eisenach

Fiel am 14.03.1918 bei Ypern.

IR 218

Kämpfte in Russland, wo er verwundet wurde. Kam dann nach Frankreich. In Feindesland beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Stellmacher, Gatte der Frau Auguste Rapp - Eisenach

Major

RAPPARD

Emil von

26.11.1866 Aplerbeck in Westfalen

Fiel am 26.09.1914 bei Sandfontain im Kampfe gegen die Engländer.

Bei der Schutztruppe für Südwestafrika

Nahm teil an den Kämpfen in Südwestarfrika von Anbeginn des Krieges an. In Feindesland beerdigt. Inhaber vieler hoher Orden und Ehrenritter des Johanniterordens.

Bruder des Fräuleins Else von Rappard – Eisenach

 

Landsturmmann

RASCH

Rudolf

10.06.1891 Eisenach

Fiel am 17.09.1915 bei Vouziers.

RIR 69, 6.K.

Kämpfte an der Somme. In Somme-Py beerdigt.

Sohn des Werkmeisters Louis Rasch – Eisenach

 

Telegraphist

RASSBACH

Walter

02.03.1897 Meiningen

Fiel am 12.06.1918 bei Soissons.

Divisions-Fernsprech-Abteilung Nr. 451

 

Kaufmann, Sohn des Bahnschaffners Friedrich Christian Raßbach – Meiningen

 

Vizewachtmeister

RAU

Paul

 

Starb am 03.11.1918 in einem Kriegslazarett in Belgien.

beim Train, 5. Armee

War von Beginn des Krieges an im Felde in Frankreich und Belgien, wurde beim Rückzug verwundet. Beerdigt in Arlon. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Sohn des Lokomotivführers a.D. Paul Rau – Eisenach

 

Vizefeldwebel

RÄUBER

Arnold

24.02.1881 Eisenach

Schwer verwundet kam er nach Meiningen, wo er am 05.11.1918 starb.

Fußart.-Regt. 4

Kämpfte an der Westfront (Aisne). In Suhl beerdigt. EK 2

Dr.phil., Lehrer an der Forstakademie Eisenach

Musketier

RAUH

Karl

05.03.1884 Hohenwarte

Fiel am 21.10.1916 bei Bapaume.

Infanterie-Regiment 134, später Inf.-Regt. 179

Nahm teil an den Kämpfen und Schlachten in Frankreich, Flandern und an der Somme. In Feindesland beerdigt.

Sohn des Aufsichtsbeamten Karl Rauh – Eisenach

 

Wehrmann

RECHBERG

Johannes Karl

 

Fiel am 01.01.1915 im Gefecht bei Perthes im Alter von 28 Jahren.

Reserve-Ersatz-Regiment 2

 

Metzger, Sohn des verstorbenen Metzgers Adam Rechberg – Eisenach

Vizefeldwebel und Offiziersaspirant

REGENSBURGER

Wilhelm

16.01.1893 Eisenach

Fiel am 28.07.1917 in Flandern.

IR 94

Eingetreten am 5. 11.1914 beim EB. IR 94 in Weimar. Kam am 13. 01.1915 zum aktiven IR 94, 11.K. nach Russland und im 09.desselben Jahres nach Frankreich, wo er an den Kämpfen vor Verdun, bei Arras, an der Somme und in Flandern teil nahm. Auf dem Kriegerfriedhof in Moorslede beerdigt. EK 2 und das SW. Verdienstkreuz in Gold

Sohn des Oberbahnassistenten Heinrich Regensburger – Eisenach

Unteroffizier der Reserve

REICHARDT

Albin

27.09.1886 Eisenach

Fiel nach vielen schweren Kämpfen und Sturmangriffen am 22.10.1914 zwischen Poelkapelle und Langemarck.

RIR 233, 7.K.

Nahm teil an den Kämpfen vor Ypern. In Feindesland beerdigt auf dem Ehrenfriedhof 4 in Poelkapelle.

Lehrer in Helmershausen, Rhön, Sohn des verstorbenen Schlossermeisters Friedrich Reichardt – Eisenach

 

Ersatzreservist

REICHENKRON

Franz

15.05.1886 Eisenach

Starb an Grippe und Lungenentzündung am 08.11.1918 im Sanatorium zu Köln.

Landsturm-Infanterie-Bataillon Wahn, 2.K.

 

Ingenieur, Sohn der Witwe Ernestine Reichenkron – Eisenach

 

Gefreiter

REIF

Alfred

20.10.1894 Gotha

Fiel am 13.08.1915 bei Dygry.

RIR 250, 2.K.

 

Zapfer, Sohn des Handarbeiters Georg Friedrich Reif – Gotha

Vizefeldwebel

REINECKE

Kurt

15.06.1895 Eisenach

Gefallen in den Rückzugskämpfen am 23.10.1918 bei Grandpre.

IR 71, 1.MGK.

Eingetreten als Kriegsfreiwilliger beim IR 71, MGK, ausgerückt mit dem IR 233 am 10. 10.1914. Wurde später bei dem IR 71, 1.MGK. zum Vizefeldwebel befördert. Kämpfte in Flandern, an der Somme, am Chemin des Dames, an der Marne und am Winterberg. In Feindesland beerdigt. Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse

Kaufmann, Sohn des Oberbahnassistenten Hermann Reinecke – Eisenach

Musketier

REINEMANN

Karl August

22.10.1892 Eisenach

Gefallen am 28.06.1916 bei Verdun auf Höhe 304.

IR 95

Eingetreten als Musketier im 10.1913 beim IR 167 in Kassel. Am 17. 10.1914 mit der 6.K. IR 167 nach Lille. Verwundet am 26. 10.1914. Zum 2. Mal ins Feld am 29. 01.1915 mit dem IR 83 nach Flandern. Verwundet am 24. 04.1915 bei Ypern. Ausgerückt zum 3. Mal von Koburg am 25. 08.1915 mit dem IR 95. Beerdigt auf dem Militärfriedhof bei Septsarges.

Sohn der Witwe Marie Reinemann – Eisenach

 

Kriegsfreiwilliger

REINHARD

Friedrich

15.03.1896 Kaltennordheim (Rhöngebirge)

Fand auf dem Flugplatz Gotha am 11.06.1918 den Tod durch Absturz mit dem Flugzeug.

RFAR 66

Eingetreten als Kriegsfreiwilliger im 10.1914 beim Großherzogl. Meckl. FAR 60, später zugeteilt dem neu gebildeten RFAR 66. Er kämpfte in der Winterschlacht in Masuren sowie bei der Eroberung von Kowno und Wilna und dem Stellungskrieg am Narotschsee. Weihnachten 1916 kam er nach Nordfrankreich und wurde zum Leutnant der Reserve befördert. Hier nahm er an den schweren Gefechten um Arras und Verdun teil. Zur Heilung von zwei dabei erhaltenene Wunden nach der Heimat beurlaubt, meldete er sich zum Fliegerdienst. Beerdigt in Eisenach auf dem Friedhof, Abteilung für Krieger. In seiner Brust trug er noch eine Kugel, die er in Russland erhalten hatte. EK 2 und Verwundeten-Abzeichen

Sohn des Superintendenten Max Reinhard – Eisenach

 

Ersatz-Reservist

REINHARDT

Ernst

12.04.1884

Fiel am 05.07.1916 auf der Prostyn-Höhe 374, südöstlich von Lanczyn.

IR 129, 8.K.

Kämpfte in Russland, Serbien und Galizien. In Feindesland beerdigt.

Arbeiter beim Elektrizitätswerk in Eisenach

 

Unteroffizier

REINHARDT

Ernst

27.03.1880 Wutha

Fiel am 14.07.1915.

Landwehr-Infanterie-Regiment 83, 7.K.

 

Heizer, Gatte der Frau Clara Reinhardt – Eisenach

 

Musketier

REINHARDT

Georg Paul

06.02.1895 Eisenach

Fiel am 09.10.1915 vor Belgrad.

IR 203, 3.K.

Kämpfte in Belgien und Serbien.

Schlosser, Sohn des Bierfahrers Heinrich Reinhardt – Eisenach

 

 

REINHARDT

Hermann

28.05.1882

Fiel am 11.08.1915 an dem Narew. Dortselbst begraben.

 

 

Lehrer, Sohn des Werkmeisters Ludwig Reinhardt – Eisenach

 

Oberheizer

REINHARDT

Hermann

05.09.1891 Eisenach

Am 30.03.1918 auf der Nordsee auf Minen gefahren, fand er dort den Heldentod.

13. Halbflottille, G. 84

Nahm an den Nordseeschlachten teil. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Kupferschmied, Gatte der Frau Marie Strietzel, verwundet Reinhardt – Eisenach

 

Unteroffizier

REINHARDT

Karl

26.05.1893 Eisenach

Fiel am 21.07.1915 bei Warschau. Dortselbst beerdigt.

RIR 217, 8.K.

Eingetreten als Kriegsfreiwilliger, kam dann als Unteroffizier zum RIR 217, 8.K. Kämpfte in Russland. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Schuhmacher, Sohn der Witwe Meta Reinhardt – Eisenach

 

Landsturmmann

REINHARDT

Karl

23.02.1887 Eisenach

Fiel am 29.01.1917 durch Fliegerbombe bei Monthois in der Champagne.

IR 234

Kämpfte in Frankreich. Beerdigt in Brieres.

Maurer, Gatte der Frau Frieda Reinhardt – Eisenach

 

Kanonier

REINHARDT

Konrad Wilhelm

16.04.1876 Eisenach

Fiel am 12.04.1916 in Villers.

Artillerie-Regiment 19

Machte eine Reihe von Schlachten in Frankreich mit. In Villers beerdigt.

Arbeiter, Gatte der Frau Emilie Reinhardt – Eisenach

Leutnant der Reserve

REINHARDT

Richard

10.09.1892 Kittelsthal (Thüringen)

Wurde am 19.11.1914 durch Kopfschuß schwer verwundet, geriet in Gefangenschaft und starb am 25.11.1914 in Lodz.

IR 167, 7.K.

Wurde mit allen Ehren auf dem Trinitatisfriedhof in Lodz begraben.

Sohn des Herrn Theobald Reinhardt – Kittelsthal

 

Landsturmmann

REISING

Paul Hermann

 

Starb am 29.11.1915 im Reservelazarett in Göttingen.

2. Landsturm-Infanterie-Ersatz-Bataillon Gotha in Ohrdruf

 

Bautechniker, Gatte der Frau Anna Reising, geb. Reinhardt – Eisenach

 

Kriegsfreiwilliger

REISSIG

Hermann

12.09.1895 Eisenach

Fiel am 30.10.1914 bei den Gefechten um Le Mesnil.

Infanterie-Regiment 224

 

Schriftsetzer, Sohn des Fabrikarbeiters Karl Reißig – Eisenach

 

Ersatzreservist

REITZ

Johann Josef

1885 in Filsen bei St. Goarshausen am Rhein

Fiel am 04.04.1918 in den Gefechten bei Hangard in Frankreich.

IR 91, 4.K.

 

Maschinist, Gatte der Frau Klara Reitz, geb. Edling

 

Gefreiter

REMBACH

Karl Heinrich

1895 Eisenach

Fiel am 20.06.1918 bei Givenchy.

IR 94, 5.K.

 

Steindrucker, Sohn des Schuhmachers, Johann Christian Rembach – Eisenach

 

Pionier

REMMLER

Walter

31.05.1898 Eisenach

Fiel am 13.01.1918 bei Ostende.

Pionier-Bataillon 7, Minenwerferkompanie 160

Kämpfte in Frankreich.

Klempner, Steifsohn des Schlossers Oskar Möller – Eisenach

 

Leutnant der Reserve und Kompanieführer

RENDTORFF

Werner

 

Fiel am 28.01.1917.

in einem Landwehr-Infanterie-Regiment

 

Sohn des Professors Rendtorff – Leipzig

 

Musketier

REUMSCHÜSSEL

Ernst

1894 Asbach, Kreis Schmalkalden

Fiel am 20.05.1918 bei Montdidier.

RIR 83, 6.K.

 

Schlosser, Sohn des Polierers Richard Reumschüssel

 

Landsturmmann

RICHTER

Franz Otto

1883 in Roßlau in Anhalt

Gestorben am 07.01.1919 im Reservelazarett Nordschule in Eisenach.

3. Landsturm-Infanterie-Ersatzbataillon Kassel, 2.K.

 

Böttcher, Gatte der Frau Anna Katharine Richter, geb. Keulmann

 

Kanonier

RICHTER

Gustav Franz

27.03.1897 Artern, Kreis Sangerhausen

Starb am 10.03.1918 im Reserve-Feldlazarett 41 in Wevelghem in Belgien.

Feldartillerie-Regt. 18, Nachrichtenabteilung

 

Bäcker, Sohn des Eisenbahnrangiermeisters Christoph Gottfried Richter – Eisenach

 

Gefreiter der Reserve

RICHTER

Hermann

03.09.1889 Wahrenbrück

Fiel am 29.09.1914 bei Thysselt in Belgien, beim Angriff auf Antwerpen.

Brigade-Ersatz-Bataillon 83 in Schwerin

Nahm teil an den Kämpfen in den Vogesen.

Kaufmann, Sohn der Witwe Pauline Richter – Eisenach

 

Ersatz-Reservist

RICHTER

Otto

12.09.1898 Anklam, Kreis Stettin

Fiel am 26.09.1916 in den Kämpfen bei Dünaburg.

RIR 264, 6.K.

Nahm an den Kämpfen auf dem östlichen Kriegsschauplatz teil. Beerdigt auf dem Ehrenfriedhof zu Pronki.

Schweißer, Sohn der Witwe Katharine Richter – Eisenach

 

Wehrmann

RIEDE

Paul

1878 Langensalza

Reserve-Ersatz-Bataillon 2, 12.K.

Fiel am 16.03.1915 in den Stellungskämpfen vor Reims.

 

Fabrikarbeiter, Gatte der Frau Karoline Riede, geb. Knauf – Eisenach

 

Unteroffizier

RIETH

August

24.10.1878 Eisenach

Bei diesem Regiment in Frankreich an der Somme gefallen am 07.10.1916 im Gefecht bei Le Sars.

IR 361, 2.K.

Die Leiche ist nicht aufzufinden gewesen, vermutlich von Granaten zerrissen oder verschüttet. Wurde zuerst vom Regiment als „vermisst“ geführt, später kam die amtliche Nachricht, dass an seinem Tode nicht mehr zu zweifeln sei.

Elektrotechniker, Sohn des verstorbenen Pfarrers Adolf Rieth – Eisenach, Bruder von Johannes

 

Unteroffizier

RIETH

Johannes

07.09.1875 Eisenach

Bei diesem Regiment gefallen am 08.08.1915 vor Malyj-Plozk bei Lomza.

Landst.-IR 7, 9.K.

In Feindesland beerdigt.

Elektrotechniker, Sohn des verstorbenen Pfarrers Adolf Rieth – Eisenach, Bruder von August

 

Musketier

RODE

Erwin

18.03.1896 Eisenach

Fiel in Russland im Alter von 18 Jahren.

IR 94, 1.K.

Nahm an den Kämpfen in Russland teil. In Feindesland beerdigt.

 

 

Musketier

RÖDER

Albin Edmund

 

Starb am 28.08.1915 im Feldlazarett 126 des 17. Reservekorps im Alter von 22 Jahren.

IR 94, 6.K.

 

Fleischer, Sohn des Fleischers Gustav Röder – Burkersroda

 

Landwehrmann

RÖDIGER

Albert

26.10.1878 Scherbda

Fiel am 28.09.1915 im Argonnerwald.

IR 32, 6.K.

In Feindesland beerdigt.

Brauereiarbeiter, Gatte der Frau Anna Rödiger – Eisenach

 

Musketier

RÖDIGER

Paul

12.06.1880 Eisenach

Fiel am 14.04.1917 bei Bapaume.

IR 96, später im Res.-Jäger-Batl. 24, 2.K.

Nahm teil an den Kämpfen in Frankreich. In Feindesland beerdigt.

Marktmeister, Gatte der Frau Friederike Rödiger – Eisenach

 

Gefreiter

ROHDE

Emil

28.08.1878

Fiel in der Nacht zum 30.05.1916 bei Cumieres auf einem Patrouillengang mit noch 9 seiner Kameraden.

Marburger Jägerbataillon 11

Wurde später zum Vizefeldwebel befördert. Nahm an den Kämpfen in Frankreich, vor Verdun, teil.

Regierungslandmesser beim Kulturamt Eisenach, Gatte der Frau Frieda Rohde, jetzt Merseburg

 

Einj.-Freiw. Unteroffizier

RÖHR

Joachim Heinrich Alfred

 

Starb am 13.09.1914 bei Reims infolge seiner Verwundung durch einen Lungenschuß im Alter von 21 Jahren.

IR 79 in Hildesheim

 

Zivilsupernumerar, Sohn des Schuhmachermeisters Johann Adolf Röhr – Hildesheim

 

Kanonier

ROHRDANZ

Alfred

27.06.1885 Bredow, Osthavelland

Starb am 30.11.1917 im Reserve-Lazarett in Görden, Bezirk Brandenburg.

In einem Feld-Artillerie-Regiment

 

Koch im Hotel auf der Wartburg, Gatte der Frau Emma Rohrdanz, geb. Ferge

 

Feldwebelleutnant

RÖHRIG

Ferdinand

19.09.1880 Eisenach

Fiel am 27.02.1916 bei Verdun.

RIR 38, 1.K. 6.RAK, 12.Div.

Nahm an den Kämpfen in Frankreich und zwar am 25. 09.1914 bei Avocourt, 27. 09.bis 29. 10.1914 vor Verdun, 24. bis 30. 12.1914 bei Tehure-Perthes und vom 31. 12.1914 bis 27. 02.1916 wieder vor Verdun teil. In Vilosnes auf dem Friedhof im Schlosspark beerdigt. EK 2 und Weim. Verdienstkreuz in Silber mit Schwertern.

Sohn der Witwe Anna Röhrig – Eisenach

 

Musketier

ROMMEL

Alfred

1896 Eisenach

Fiel am 22.03.1918 infolge Kopfschuß bei Happencourt in Frankreich.

IR 20, 2.MGK

 

Klempner, Sohn des Rohrlegers Johann Heinrich Rommel – Eisenach

 

Musketier

ROMMEL

Arno

1896 Eisenach

Fiel am 10.06.1918 bei Montdidier.

IR 397, 4.K.

 

Arbeiter, Sohn des verstorbenen Arbeiters Johann Georg Rommel – Eisenach

 

Funker-Telegraphisten-Maat

ROMMEL

Arthur

15.03.1894 Eisenach

Starb den Heldentod am 20.10.1918 mit einem U-Boot.

Beim Kommando der 3. Flottille

Nahm teil an zahlreichen Gefechten auf U-Booten.

Klempner, Sohn des Maurers Hermann Rommel – Eisenach, Bruder von Hugo Max

 

Reservist

ROMMEL

August

 

Fiel am 10.06.1915 in Frankreich im Alter von 27 Jahren.

RIR 94, 7.K.

 

Gatte der Frau Emilie Rommel – Eisenach

 

Gefreiter

ROMMEL

Ernst

08.10.1892 Neuenhof a.W.

Starb am 03.04.1915 im Lazarett Adria in Tomaschew.

IR 167, 8.K.

Nahm teil an Kämpfen und Schlachten bei Lodz und Tannenberg, wurde verwundet bei einem Sturmangriff auf das Dorf Rudki. Beerdigt auf dem Friedhof zu Tomaschew.

Sohn der Witwe Berta Rommel – Eisenach

 

Reservist

ROMMEL

Georg Max

 

Fiel am 01.04.1916 bei Quikschti in der Swiebte im Alter von 28 Jahren.

Feldbahn-Betriebskompanie 105

 

Aushilfsschaffner, Gatte der Frau Magdalene Rommel, geb. Deubner – Creuzburg a.W.

 

Oberheizer

ROMMEL

Hugo Max

18.07.1896 Eisenach

Erlitt den Heldentod am 20.05.1918 mit einem U-Boot.

U-Boot 82

Nahm teil an zahlreichen Gefechten der U-Boote.

Schlosser, Sohn des Maurers Hermann Rommel – Eisenach, Bruder von Hugo Max

 

Unteroffizier

ROMMEL

Paul

17.06.1894 Eisenach

Fiel am 30.11.1917 bei Cambrai.

IR 145, 4.K.

Kämpfte in den Argonnen, bei Arras, Verdun, an der Somme, in Flandern und bei Cambrai. Beerdigt in Villers-Outreaux. EK 2 und Weimarische Tapferkeitsmedaille

Sohn des Arbeiters Albin Rommel – Eisenach

 

Landsturmmann

RÖNICK

Richard

17.10.1873 Krauthausen bei Eisenach

Fiel am ersten Kampftag, 12.11.1914, bei Soldau.

Landsturmbataillon 83 (Eisenach)

Nahm teil an dem Kampfe bei Soldau (Ostpr.). Beerdigt in Scharnau-Abba bei Soldau (Ostpreußen).

Bürgerschullehrer

Ersatzreservist

ROQUETTE

Wilhelm

11.07.1888 Prenzlau (Ukermark)

Fiel am 02.08.1915 durch Kopfschuß.

Res.-Inf.-Regt. 188, 9.K.

Eingetreten am 6. 08.1914 beim Infanterie-Regiment 82, kam dann zum IR 188 und nahm an den Kämpfen bei Arras und in den Vogesen teil. Beerdigt in der Vogesen.

Gatte der Frau Marie Hase, verwundet Roquette – Eisenach

 

Reservist

ROSE

Hilmar

30.01.1887 Thörey (Herzogtum Sachsen Coburg Gotha)

 

RIR 36

Nahm teil an den Kämpfen im Westen. vermisst dem Gefecht bei Nouvron am 20. 09.1914.

 

 

Musketier

RÖSE

Paul

18.10.1884 Ringleben bei Erfurt

Fiel am 24.12.1916.

Infanterie-Regiment 202

 

Arbeiter, Gatte der Frau Lydia Röse, früher Eisenach, jetzt Sättelstedt

 

Zugführer, Leutnant der Reserve

ROSENDORF

Hermann

20.10.1886 Stolzenau i.Pr.

Fiel am 14.12.1914 bei Wionczyn-Polny.

Infanterie-Regiment 94, 5.K.

Kämpfte in Belgien und Russland. In Feindesland beerdigt. EK 2, Großh. S. Falkenorden

 

 

Vizefeldwebel der Reserve und Offiziersaspirant

RÖSSGER

Alfred

27.12.1890 Eisenach

Fiel am 13.07.1915 bei Kolaki-Wielki.

IR 94, 10.K.

Nahm teil an der Sommeroffensive 1915 in Russland. In Feindesland beerdigt.

Sohn des Werkmeisters Hermann Rößger – Eisenach

Füselier

RÖSSLER

Hermann

19.08.1892 Eisenach

Am 27.02.1916 infolge Kopfschusses verstorben im Feldlazarett bei Maucholt in der Nähe von Reims. Dortselbst auch beerdigt.

FR 86, 12.K.

Kämpfte mit dem FR 86 in Russland, wurde verwundet durch Schuß in die linke Schulter und Lunge bei Lodz, kam sodann nach einiger Erhohlung und Pflege in Osterode (Ostpr.) nach Frankreich, kämpfte um Reims. Eingereicht zum Eisernen Kreuz 2. Klasse.

Sohn des Eisenbahnzugführers a.D. Edmund Rößler – Eisenach

 

Ersatz-Reservist

ROSTALSKY

Paul

06.01.1883 Zeschen in Schlesien

Fiel am 08.10.1916 bei Jakimowka durch Einschlagen einer Granate. Dortselbst auch beerdigt.

IR 249, 9.K.

Kämpfte in Wilna, Riga, Kowno.

Schuleistenmacher, Gatte der Frau Marie Rostalsky – Eisenach

 

ROTH

Alfred Walter

23.12.1894 Friedrichroda

Fiel beim Sturmangriff auf Ypern-Chateau am 13.05.1915. Dort liegt er auch begraben.

Ers.-Jäger-Bataillon 23, 4.K. in Marburg

Eingetreten im 10.1914 beim Er.-Jäger-Bataillon 23, 4.K. in Marburg. Kämpfte in Flandern.

Sohn des Kaufmanns Paul Roth – Eisenach

 

Musketier

ROTH

Ernst

22.10.1893 Eisenach

Fiel am 24.02.1915 bei Jaminy.

IR 167, später IR 251

Kämpfte an den Masurischen Seen. In Feindesland beerdigt.

Schlosser, Sohn des Bahnwärters Franz Roth – Eisenach

 

Gefreiter

ROTHE

Rudolf

20.02.1896 Leipzig

Fand am 01.12.1917 den Heldentod, und zwar bei Villers-Guislain südlich Cambrai.

FAR 70

Kämpfte in den Argonnen, bei Reims und Cambrai. Nahm am 1. 12.1917 an der Schlacht bei Cambrai resp. dem großen englischen Tankangriff teil. Am 18. 02.1918 in die Heimat überführt. EK 2

Sohn des Materialwarenhändlers Ernst Rothe – Eisenach

 

Unteroffizier der Reserve

ROTHENBURG

Karl

20.01.1889 Königsberg, Neumark

Fiel am 18.03.1915 bei Sadikers. Dortselbst auf dem Militärfriedhof beerdigt.

IR 94, 5.K.

Kämpfte zuerst in Belgien bei Namur, dann in Frankreich. Kam später nach Russland.

Maschinist, Gatte der Frau Anna Schlothauer, verwundet Rothenburg – Eisenach

 

Wehrmann

ROTHHARDT

Karl

29.10.1882 Niedergebra im Harz

Fiel am 12.03.1917 vor Verdun.

IR 83, 8.K.

War an den Kämpfen in Frankreich beteiligt. In Feindesland beerdigt.

Monteur, Gatte der Frau Auguste Rothhardt – Eisenach

 

Gefreiter der Reserve

ROTHSCHILD

Albert

1890 Kreuznach, Bezirk Koblenz

Fiel am 31.07.1917 bei Zillebeke.

RIR 94, 6.K.

 

Kaufmann, Sohn des Rentners Joseph Rothschild – Frankfurt a.M.

Musketier

ROTHSCHILD

Wilhelm Moses

19.09.1890 Völkershausen, Bezirk Dermbach

Fiel am 13.07.1915 bei Przezolki in Russland und wurde dort auch beerdigt.

Infanterie-Regiment 94, 5.K.

 

Lehrer, Sohn des Handelsmanns Richard Rothschild – Völkershausen

 

Gefreiter

ROTHSCHUH

August

03.03.1891 Eisenach

Fiel am 06.10.1916 bei Sarnkigorne, wo er auch beerdigt ist.

IR 94

Eingetreten am 28. 01.1915 beim IR 94. Ausgerückt am 16. 04.1915 mit dem IR 250 (Bensheim), kämpfte er auf dem östlichen Kriegsschauplatz und nahm an der Erstürmung von Kowno und Wilna teil. Nach einer im Feld zugezogenen Magenkrankheit wurde er dem IR 185 als Gefreiter zugeteilt, bei welchem Regiment er dann kämpfte.

Sohn der Rentnerin Maragrete Rothschuh - Eisenach

 

Musketier

RUBENS

Erich

24.12.1891 Berka a.W.

 

IR 167, 10.K., im Felde beim RIR 83, 1.K.

Nahm an den Kämpfen in Frankreich bei Comines und Ypern 1914 teil. vermisst 11. 11.1914 bei Ypern im Wytschaete-Bogen.

Kaufmann, Sohn der Witwe Rosa Rubens – Eisenach

 

Musketier

RÜCKERT

Arno Otto Kurt

1896 Ruppersdorf, Reuß j.L.

Fiel am 29.03.1917 bei Ripont in Frankreich.

RIR 234, 3.K.

 

Schmied, Sohn des Maurers Christian Hermann Richard Rückert

Gefreiter

RÜCKERT

Franz

20.10.1887 Amorbach in Unterfranken

Wurde am 22.10.1916 tötlich verwundet bei Thiepval (Somme) und starb am 24.10.1916 im Lazarett zu Pronville, wo er auch beerdigt ist.

Inf.-Regt. 94, 10.K.

Nahm teil an den Kämpfen vor Verdun und an der Sommeschlacht.

genannt Baumann, Sohn des Schuhmachermeisters Karl Rückert – Eisenach

Unteroffizier der Reserve

RUDLOFF

Ernst August

07.02.1888 Gerstungen

Starb an den Folgen einer Verwundung am 01.05.1916 in einem Feldlazarett.

RIR 32, 11.K.

Kämpfte von 08.1914 an im Westen, woselbst er an sämtlichen Kämpfen der 113. Inf.-Division teil nahm. Am 10. 04.1916 wurde er bei Verdun schwer verwundet. Auf dem Soldatenfriedhof in Romagne liegt er begraben. EK 2 und SW. Ehrenzeichen mit Schwertern

Sohn des Oberpostschaffners Ernst Rudloff – Eisenach

 

Kanonier

RUDLOFF

Otto

19.11.1874 Friedrichwerth, Kreis Gotha

Fiel am 20.03.1918 bei Verdun.

Feldartillerie-Regiment 55

Nahm teil an einer Anzahl Schlachten in Frankreich. Beerdigt in Feindsland.

Kutscher, Gatte der Witwe Marie Rudloff – Eisenach

 

Wehrmann

RUDOLPH

Alexander Ludwig

1883 Waltershausen

Starb am 08.03.1916 im Kriegslazarett des 13. Armeekorps in Dun.

RIR 94, 6.K.

 

Dreher, Gatte der Frau Emilie Katharine Rudolph, geb. Lesser

 

Musketier

RUDOLPH

Franz

23.11.1894 Eisenach

Fiel am 17.03.1915 in Russland.

RIR 251

 

Schlosser, Sohn des verstorbenen Bahnschaffners Konrad Rudolph – Eisenach

Musketier

RUHWEDEL

Hermann

18.01.1887 Eisenach

Fiel am 14.11.1915 bei Rosica und ist auch dort beerdigt.

IR 24, 10. K.

Nahm teil am Vormarsch in Belgien und wurde bei Jemappes schwer verwundet. Nach Wiederherstellung kam er mit dem RIR 207 nach Flandern, dann Russland und Galizien, wo er an sämtlichen Schlachten bis Brest-Litowsk beteiligt war. Nach einem Ausbildungskurs kam er dann mit der 2. Kompanie IR 71 nach Serbien.

Sohn des Schuhmachermeisters Georg Ruhwedel – Eisenach

 

Musketier

RUNKNAGEL

Hugo

 

Fiel an der Somme, als er eben einen gefallenen Geschützführer ersetzt hatte, durch einen Artillerie-Volltreffer im 10.1916.

IR 95, später IR 95

Nahm teil an 4 Sturmangriffen auf Höhe 304. Beerdigt in Feindesland.

Sohn des Schneidermeisters Johannes Runknagel – Eisenach

Leutnant der Reserve

RUPP

Hugo

21.11.1883 Eisenach

Fiel am 01.04.1915 im Priesterwald bei einem Gefecht an der Spitze seines Zuges.

Brigade-Ersatz-Bataillon 40

In Feindesland beerdigt.

Ingenieur, Sohn des Rentners Robert Rupp – Eisenach

 

Sergeant

RUPPERT

Conrad

08.02.1876 Krauthausen

Er starb am 01.10.1918 im Lazarett zu Valenciennes.

IR 83, 6.K.

Kämpfte zuerst in Russland, kam dann drei Jahre nach Frankreich, wo er am 27. 09.1918 bei den Kämpfen um Cambrai schwer verwundet wurde. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Weimarisch Verdienst-Medaille

Bierfahrer, Gatte der Frau Auguste Ruppert – Eisenach

 

Ersatzreservist

RUPPERT

Friedrich

1884 Oberalba, Bezirk Dermbach

Fiel am 27.09.1918 in der Kanalstellung Bellicourt-Nauroy.

RIR 250, 9.K.

 

Möbeltischler, Gatte der Frau Ella Helene Ruppert, geb. Walther

 

Gefreiter

RUPPERT

Karl

01.07.1880 Eisenach

Fiel am 09.10.1916 in den Karpathen. Dortselbst beerdigt.

Jäger-Bataillon 11, 1.K.

War an den Kämpfen in Frankreich und Russland beteiligt.

Kaufmann, Sohn des Oberpostschaffners Heinrich Ruppert – Eisenach, Bruder von Oskar

 

Musketier

RUPPERT

Oskar

20.05.1889 Eisenach

 

Infanterie-Regiment 72

Kämpfte in Frankreich. Wurde am 28. 09.1915 als vermisst gemeldet und im 05.1916 für tot erklärt.

Gärtner, Sohn des Oberpostschaffners Heinrich Ruppert – Eisenach, Bruder von Karl

 

Bootsmannsmaat

RUPPRECHT

Karl

16.02.1882 Eisenach

Starb am 02.07.1918 infolge schwerer Erkrankung im Lazarett St. Georg in Hamburg.

SMS „Westfalen“

In Eisenach beerdigt.

Matrose, Gatte der Frau Margarete Rupprecht – Eisenach

 

Landsturmmann

RUPPRECHT

Karl

05.07.1880 Rüdigershagen

Fiel am 03.09.1916 bei Stanislau.

RIR 222

Kämpfte in Russland und Galizien. In Feindesland beerdigt.

Handelsmann, Gatte der Frau Emma Höhn, verwundet Rupprecht – Eisenach

 

Musketier

RUSSWURM

Hugo

29.12.1891 Ritschenhausen

Fiel am 26.04.1915 bei Langemarck.

IR 234

Kämpfte in Frankreich.

Lehrer, Sohn des Oberpostschaffners Adolf Rußwurm – Eisenach

 

Gefreiter

SACHS

Willy

06.04.1889 Eisenach

Kämpfte um die Höhen von Ayette, dabei gefallen am 28.03.1918.

IR 233, später IR 466

Vom 26. 05.1915 bis 31. 07.1916 Stellungskämpfe an der Yser und bei La Basseé, Herbst 1916 Kämpfe nördlich Iborow in Galizien, dabei verwundet, Winter 1917/18 Stellungskämpfe in Flandern, 03.1918 Kämpfe zwischen Bapaume und Arras. In Feindesland beerdigt. EK 2

Sohn des Tischlermeisters 08.Sachs – Eisenach

 

Musketier

SALZMANN

Christian

12.11.1883 Nesselröden

Fiel am 09.09.1914 bei Troiselles.

 

 

Schneider, Gatte der Frau Johanne Salzmann – Eisenach

 

Gefreiter

SANDER

Arno

09.12.1892 Eisenach

Fiel am 09.09.1914 in der Schlacht bei Sechserben in Ostpreußen.

IR 94, 6.K.

Nahm teil an den Kämpfen bei Namur. In Feindesland beerdigt.

Sohn des Malermeisters Karl Sander – Eisenach

 

Ersatzreservist

SANDROCK

Julius

1887 Stedtfeld

Fiel am 12.06.1915 bei Servon in Frankreich.

Landwehr-Infanterie-Regiment 83, 5.K.

 

Maschinenwärter in Eisenach, Gatte der Frau Auguste Sandrock, geb. Möller

 

Kriegsfreiwilliger

SASS

Johann Kasimir Eugen

02.06.1895 Bütow

Starb am 20.02.1915 im Lazarett zu Krasne.

Grenadier-Regt. 9, 10.K.

 

Kaufmann

 

Feldwebel

SAUERBREI

Albert

15.02.1884 Wolfsburg

Fiel am 01.10.1916 bei Damloup.

Minenwerferabteilung 39

Nahm teil an den Kämpfen am Yserkanal. In Feindesland begraben. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Tischler, Sohn des Invaliden Konrad Sauerbrei – Eisenach, Bruder von Wilhelm und Fritz

 

Unteroffizier

SAUERBREI

Fritz

22.05.1894 Eisenach

Fiel am 16.02.1915 bei Morsain.

IR 94

Kämpfte vor Verdun. In Feindesland beerdigt. Eingegeben zum Eisernen Kreuz 2. Klasse

Schreiber, Sohn des Invaliden Konrad Sauerbrei – Eisenach, Bruder von Albert und Wilhelm

 

Unteroffizier

SAUERBREI

Wilhelm

08.08.1885 Wolfsburg

Starb am 11.01.1916 in Eisenach. Daselbst beerdigt.

in einem Feldartillerie-Regiment

Wurde bei den Straßenkämpfen in Mühlhausen im Elsaß verwundet.

Schlosser, Sohn des Invaliden Konrad Sauerbrei – Eisenach, Bruder von Albert und Fritz

 

Landsturmmann

SCHAD

August

21.08.1883 Neuenhof

Fiel am 29.11.1916 bei Vaux und wurde auch dort beerdigt.

IR 398, 7.K.

Kämpfte in Serbien und Frankreich.

Brauer, Gatte der Frau Minna Schad.

 

Grenadier

SCHAD

Johannes Heinrich

25.09.1897 Dankmarshausen

Fiel am 15.08.1917 auf Höhe 70 bei Loos.

5. Preusisches Garde-Grenadier-regiment, 1.K.

 

Schüler, Sohn des Landwirts Johann Georg Schad

 

Unteroffizier der Reserve

SCHAEFER

Robert

14.12.1890 Eisenach

Ist am 06.02.1915 im Feldlazerett Michowice gestorben. Daselbst beerdigt.

IR 94, 8.K.

Kämpfte bei Namur, dann in der Schlacht an den Masurischen Seen und bei den Verfolgungskämpfen, Einmarsch in Südpolen, bei Opatow, an der Rawka, Schlacht bei Kutno und bei Lodz, Anfang 1915 Kämpfe an der Rawka-Bzura. Wurde am 5. 02.1915 durch Brustschuß verwundet bei Pokrzyrna. EK 2 und Großherzogliche Sächs. Verdienstmedaille in Silber.

Kaufmann, Sohn des Wäschefabrikanten Karl Schaefer – Eisenach

 

Leutnant und Regiments-Adjutant

SCHAEFFER

Hellmut

 

Fiel am 19.09.1914 bei Bouconville an der Aisne.

2. Rheinisches IR 99

EK 2

Schwiegersohn des Landgerichtsrats Lincke – Eisenach

 

Landsturmmann

SCHÄFER

Friedrich Wilhelm Julius

 

Gefallen am 31.10.1915 im Gefecht bei Sielec im Alter von 26 Jahren.

LIR 29, 10.K.

 

Kaufmann, Gatte der Frau Bertha Johanna Schäfer, geb. Schuchardt – Eisenach

 

Schütze

SCHÄFER

Georg

1897 Leimbach, Kreis Hersfeld

Starb am 14.06.1918 infolge Vergiftung durch Kohlenoxydgas südöstlich Fontaine.

RIR 118, 3.MGK

 

Handlungsgehilfe, Sohn des Schneidermeisters Hermann Schäfer

 

Jäger

SCHÄFER

Wilhelm Georg Ernst

06.06.1897 Immelborn, Sachsen-Meiningen

Fiel am 25.04.1918 im Kampfe am Kemmel.

Hannoversches Jäger-Bataillon 10, 1.K.

 

Lokomotivheizer, Sohn des Maurers Konrad Schäfer

 

Ersatzreservist

SCHAFHIRT

Paul

27.11.1890 Karlsruhe

Fiel im Alter von 24 Jahren am 02.01.1915 im Osten.

IR 32

 

Lehrer, Sohn des Werkmeisters Max Schafhirt – Eisenach

 

Hauptmann der Reserve

SCHAMBACH

Fritz

22.06.1876 Bischofroda

Fiel am 13.09.1914 bei Nouvron.

RIR 71

Nahm teil am Vormarsch bis zur Marne, Gefecht am Qurcq, Stellungskampf bei Nouvron. An der Kirche in Nouvron beerdigt.

Landrichter, Sohn der Ökonomieratswitwe Lina Schambach – Eisenach

 

Unteroffizier

SCHANDERT

Alwin

1887 zu Trebsen a.d. Mulde i.S.

Fand in der Nacht vom 18. zum 19. 02.1915 in schwerem Gefecht bei Rocancawizna in den Karpathen den Heldentod.

RIR 224 und Irgt. 118, 9.K.

 

Kaufmann, Gatte der Frau Frieda Schandert – Eisenach

 

Ersatzreservist

SCHATTMANN

Oskar August

 

Fiel am 15.09.1915 an der Wilija im Alter von 26 Jahren.

IR 107

 

Maler, Sohn des verstorbenen Ackerbürgers 08.Schattmann – Steinau a. Oder

 

Matrose

SCHATZ

August

 

Starb am 06.06.1917.

 

Eisernes Kreuz 2. Klasse

Sohn des Lokomotivführers Heinrich Schatz – Eisenach

 

Musketier

SCHÄTZER

Gustav

31.12.1898 Tambach in Thüringen

Fiel am 13.07.1917 bei Sault. Dortselbst beerdigt.

IR 466, 8.K.

Kämpfte in Frankreich. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Schneider, Sohn des Schlossers Paul Schätzer – Eisenach

Kriegsfreiwilliger

SCHAU

Eugen

27.02.1891 Eisenach

Erlitt am 30.10.1914 bei Le Mesnil, westlich Lille, den Heldentod.

RIR 224, 3.Bat., 11.K.

Eingetreten im 08.1914 als Kriegsfreiwilliger und in Weimar ausgebildet, rückte er mit dem RIR 224, 3.Bat., 11.K. ins Feld. In Feindesland beerdigt.

stud. math. rer. nat., Sohn der Frau Marie Schau – Ruhla

 

Kanonier

SCHAUBE

Heinrich Rudolf

31.08.1897 Eisenach

Gefallen am 09.11.1915 bei Kupczynce.

Feldartillerie-Regiment 213, 1. Batterie

 

Schlosser, Sohn des Bahnarbeiters Karl Ernst Schaube – Eisenach

 

Wehrmann

SCHAUMKESSEL

Emil

20.01.1875 Grünthal bei Filehne

Fiel am 02.03.1915 beim Sturmangriff im Walde bei Bremenil.

Landw.-Inf.-Regt. 82, 6.K.

 

Arbeiter, Gatte der Frau Elise Schaumkessel – Eisenach

 

Musketier

SCHEEL

Andreas

04.06.1898 Dönges

Fiel vor Armentieres am 27.03.1918.

IR 466

In Feindesland beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Arbeiter, Sohn des verstorbenen Heinrich Scheel – Eisenach

 

Major

SCHEIBE

Karl Otto

 

Fiel am 27.03.1918.

in einem Marine-Infanterie-Regiment

Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse, Ritter des Hausordens von Hohenzollern und anderer Orden

Gatte der Frau Frieda Scheibe, geb. Erbslöh

Kriegsfreiwilliger

SCHEIBE

Walter

28.10.1896 Mörchingen (Els.-Loth.)

Fiel bei einem nächtlichen Sturmangriff, bei dem sein Bataillon zum ersten Male ins Feuer kam, 1 Tag nach seinem 18. Geburtstag, am 30.10.1914 bei Le Mesnil, nahe Lille.

RIR 224, 12.K

Unbekannt, wo er beerdigt liegt.

Sohn des Kaufmanns Oskar Scheibe – Eisenach

Unteroffizier und Offiziersaspirant

SCHEIDLER

Robert

10.12.1897 Großenlupnitz

Fiel am Morgen des 29.09.1918 durch Kopfschuß zwischen Avancourt und Blecourt bei Cambrai. Dort ist er von seinen Kameraden in einem Hohlweg begraben.

IR 167, 3.K.

Mit diesem Regiment kämpfte er vom 07.1916 bis 10.1917 in Russland, nachher in Frankreich. Zwei Jahre ununterbrochen an der Front, wurde er am Tage vor seinem Heldentod am 28.09. als Befehlsoffizier zum Regimentsstab abkommandiert. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Sach.-Weim. Verdienstmedaille

Seminarist, Sohn des Landwirts Aug. Scheidler – Großenlupnitz

 

Landsturmmann

SCHEIDT

Arno

15.01.1879 Eisenach

Starb am 13.06.1916 an einem Nierenleiden in Berlin.

IR 165

Kämpfte in Russland. In Eisenach beerdigt.

Arbeiter, Gatte der verstorbenen Katharina Scheidt – Eisenach

 

Schütze

SCHELLHORN

Walter

19.12.1898 Salzuflen

Fiel am 20.08.1916 bei einem Sturmangriff bei Florina an der bulgarisch-griechischen Grenze.

in der Gebirgs-Maschinengewehr-Abteilung 220

Kämpfte auf dem Balkan.

früherer Schüler des Karl-Friedrich-Gymnasiums, Sohn der verstorbenen Frau Professor Schellhorn – Eisenach

 

Unteroffizier der Reserve

SCHENK

Hellmut

 

Fiel 1915 bei einem Sturmangriff im Westen durch Kopfschuß.

IR 106

Eisernes Kreuz 2. Klasse

Cand. Phil., Sohn des Oberamtsrichters Justizrat Schenk – Ilmenau, früher Eisenach

 

Unteroffizier

SCHENK

Hermann

 

Fiel am 10.03.1916 im 36. Lebensjahre.

Füsilier-Regt. 80

Nahm an verschiedenen Schlachten im Westen teil. In Feindesland beerdigt.

Maler, Sohn der Frau Margarete Schenk – Eisenach

 

Ersatzreservist

SCHERER

Hugo

 

Fiel am 14.06.1915 im Argonnerwald. Dortselbst begraben.

LIR 83, 7.K.

 

Gatte der Frau Marie Scherer – Eisenach

 

Ersatzreservist

SCHERF

Albert

01.02.1890 Jena

Fiel am 09.07.1916 an der Somme.

RIR 82

Kämpfte in Frankreich. In Feindesland beerdigt.

Glasbläser, Gatte der Frau Karoline Heß, verwundet Scherf – Eisenach

 

Schütze

SCHERF

Hugo Karl

1895 Limbach, Bezirk Chemnitz

Fiel am 20.08.1918 bei Laboissiere.

in einem Infanterie-Regiment

 

Metalldrücker, Sohn des Werkführers Linus Otto Scherf – Oberfrohna i.S.

 

Musketier

SCHERZER

Johann Georg

1883 in Rehau in Bayern

Fiel am 26.05.1916 auf Höhe 304 bei Verdun.

IR 95, 10.K.

 

Kaufmann, Sohn des Invaliden Johann Georg Scherzer – Rehau

 

Kanonier

SCHIEBECK

Hermann Bruno Richard

27.03.1889

Starb infolge schwerer Verwundung am 28.07.1918 auf dem Verbandsplatz bei Villy sur Aisne in Frankreich.

Feldartillerie-Regiment 56, 2. Batterie, in Zossen

 

Kutscher, Sohn des Hausdieners 08.Schiebeck – Friedrichroda

 

Musketier

SCHIECK

Ferdinand

03.11.1898 Krauthausen

Fiel am 22.09.1916 bei Combles.

IR 234

Nahm an den Kämpfen in Ypern teil. In Feindesland beerdigt.

Expedient am Rechnungsamt Eisenach, Sohn des Stellmachermeisters Philipp Schieck – Krauthausen

 

überzähliger Gefreiter

SCHILLING

Gustav

1891 Unkeroda bei Eisenach

Starb am 26.12.1917 im Festungslazarett in Breslau.

2. Ersatzabteilung des Feldartillerie-Regiments 42

 

Hufschmied, Sohn des Fortsaufsehers Georg Otto Schilling – Ruhla (WA)

 

Lautnant und Komp.-Führer

SCHILLING

Paul

16.05.1879 Gera-R.

Fiel am 10.08.1915 im Gefecht bei Tschaiky vor Nowogeorgiewsk.

LIR 38, 7.K.

Nahm teil an den Schlachten am Lipno, bei Wloclawek, Plotzk und Dembe. Wurde in die Heimat überführt. EK 2 und Reußische Tapferkeitsmedaille

Zahnarzt in Salzungen, Schwiegersohn des Kaufmanns Chr. Duphorn – Eisenach

 

Gefreiter

SCHILLING

Paul Artur Walter

1896 Unterköditz bei Königsee in Schw.-Rud.

Fiel am 21.03.1918 bei Lagnicourt.

RIR 233, 6.K.

 

Fleischer, Gatte der Frau Hermine Schilling, geb. Reinhardt

 

Wehrmann

SCHIMMEL

Ernst

05.05.1876 Eisenach

Fiel am 01.08.1918 in Frankreich.

IR 45

Wurde in Feindesland beerdigt.

Fabrikarbeiter, Gatte der verwundet Anna Schimmel – Eisenach

 

Musketier

SCHIMPFKÄSE

Richard

 

Fiel am 16 .03.196 bei Flirey im Alter von 22 Jahren.

Inf.-regt. 379, 1.K.

 

Kellner am Bahnhof Eisenach, Sohn des Handelsmannes Julius Schimpfkäse – Ossegk bei Frankfurt a.O.

 

Musketier

SCHLECHTWEG

Richard

15.01.1892 Förtha

Starb auf dem Transport nach dem Hauptverbandsplatz am 22.08.1917.

4. Magdeburgisches Infanterie-Regiment 67, 5.K.

Wurde schwer verwundet bei Ledeghem in Flandern. In Ledeghem beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Weim. Verdienst-Medaille

Zimmermann

 

Vizefeldwebel

SCHLEICHER

Ernst

01.10.1881 Westhausen, Kreis Gotha

Fiel bei St. Quentin.

Minen-Werfer-Abteilung

Nahm teil an den Kämpfen in Frankreich. EK 2 und Weim. Verdienst-Medaille

Maurer, Gatte der Frau Sophie Schleicher - Eisenach

 

Leutnant der Reserve

SCHLEICHER

Otto

 

Fiel im Jahre 1918.

Bayrisches Leibregiment 10

 

Buchhalter an der Mitteldeutschen Privatbank – Eisenach

 

Sergeant

SCHLEICHER

Richard

Wiesenthal bei Dermbach

 

Gefallen am 18.11.1914 bei Babienice im Alter von 26 Jahren.

IR 94, 8.K.

Maurer, Sohn des Maurermeisters B. Schleicher – Wiesenthal

 

Gefreiter

SCHLESIER

Wilhelm

25.03.1886 Gotha

Starb am 13.06.1918 im Feldlazarett 398 zu Oisy-le-Verger.

IR 451, 9.K.

Kämpfte in Belgien und Frankreich, kam dann zum Etappendienst nach Antwerpen, 1916 nach Russland und 1917 wieder nach Frankreich, wo er am 8. 06.1918 an Lungenentzündung und Grippe erkrankte. Auf dem Heldenfriedhof in Oily-le-Verger beerdigt.

Eisenbahnzugabfertiger, Gatte der Frau Ella Schlesier – Eisenach

Ersatzreservist

SCHLICHTING

Richard

03.07.1893 Nordhausen a.H.

Er fiel am 06.10.1917 bei Hollebeke in Flandern.

Ersatz-Bataillon RIR 32

Im 11.1914 ist er als Ersatz-Reservist eingetreten beim Ersatz-Bataillon RIR 32. Kämpfte mit diesem Regiment in Russland und Galizien und wurde im Frühjahr 1915 in Galizien verwundet. Nach seiner Genesung wurde er Unteroffizier und kam wieder ins Feld zum IR 233, woselbst er die schweren Kämpfe mitmachte. In Feindesland beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Kaufmann, Sohn des verstorbenen Tischlers Fr. Schlichting – Eisenach

 

Musketier

SCHLOTHAUER

Heinrich

 

Starb an Gasvergiftung am 06.05.1915 in der Klinik zu Jena.

IR 83

Kämpfte in Russland. Feuerbestattet in Jena. Beigesetzt im Urnenhain zu Eisenach

Schlosser, Sohn des verstorbenen Arbeiters Georg Schlothauer – Eisenach

 

Unteroffizier

SCHLOTHAUER

Walter

09.12.1895 Ruhla

Verunglückte am 11.11.1916 durch Absturz mit dem Flugzeug auf dem Flugplatz zu Gotha.

 

 

Schlosser, Sohn des Fabrikanten Fritz Schlothauer – Ruhla

 

Major und Bataillonskommandeur

SCHMELZER

Fritz

14.05.1864 Militsch (Schlesien)

Fiel am 09.09.1914 bei Etavigny.

IR 27

Kämpfte im Westen. In Feindesland beerdigt bei Boullarre. Rote Adlerorden 4.Kl., Dienstauszeichnungskreuz, Kaiser Wilhelm Erinnerungs-Medaille, Süd-West-Medaille, Span. Militär-Verdienstorden 2. Klasse, Eisernes Kreuz 2. Klasse.

Gatte der Frau Major Else Schmelzer – Eisenach

 

Infanterist

SCHMIDT

Friedrich

11.12.1895 Eisenach

Fiel am 10.07.1917 vor Nieuport.

IR 83

Bei den Kämpfen an der Somme verschüttet, nach Wiedergenesung als Seesoldat an einer Reihe von Gefechten in Flandern beteiligt. Beerdigt in Feindesland.

Schuhmacher, Sohn der Witwe Johanna Schmidt – Eisenach

Oberleutnant zur See

SCHMIDT

Hans

16.04.1888 in Likér (Ungarn)

Fiel am 31.05.1916 in der Seeschlacht am Skagerrak. Dort mit Torpedoboot S35 untergegangen.

Bei der 9. Torpedobootsfamilie

Nahm teil am Kreuzerkrieg in Ost- und Nordsee. EK 2

Sohn des Hüttendirektors a.D. Bernhard Schmidt – Eisenach, Bruder von Heinrich

Fahnenjunker

SCHMIDT

Heinrich

30.07.1898 Likér (Ungarn)

Fiel am 12.10.1917 bei Poelkapelle und wurde auf dem Schlachtfeld beerdigt.

IR v. Goeben Nr. 28

Kämpfte 1917 in der Schlacht in Flandern.

Sohn des Hüttendirektors a.D. Bernhard Schmidt – Eisenach, Bruder von Hans

 

Gardefüsilier

SCHMIDT

Heinrich

16.07.1897 Eisenach

Fiel am 28.08.1918 bei Peronne und wurde auch dort beerdigt.

später bei einer hessischen Maschinengewehr-Kompanie

Nahm teil an den Kämpfen in Russland und Frankreich. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Hessische Verdienst-Medaille

Bäcker, Sohn des Stadtarbeiters Christoph Schmidt – Eisenach

 

Gefreiter

SCHMIDT

Heinrich

27.06.1892 Großburschla bei Treffurt

Fiel am 22.06.1916 vor Verdun.

IR 32, 8.K.

 

Ziegeleiarbeiter, Sohn des Schuhmachers Joh. Georg Schmidt

 

Einj.-Freiwilliger, später Unteroffizier

SCHMIDT

Hermann

21.05.1889 Eisenach

Fiel am 03.01.1915 beim erneuten Vormarsch auf Lodz-Warschau bei Rawa (Russland) und wurde dort beerdigt.

IR 83, 7.K.

Kämpfte in Belgien vor Lüttich und Namur, kam dann nach Ostpreußen, machte die Schlacht an den masurischen Seen mit, dann Vormarsch auf Warschau und Rückzug.

Sohn des Bäckermeisters 08.Schmidt – Eisenach

 

Kriegsfreiwilliger

SCHMIDT

Johann

 

Fiel am 13.04.1915 im Schützengraben zu Flirey im 45. Lebensjahre.

Infanterie-Regiment 60, 3.K.

 

Brauer, Sohn des verstorbenen Landwirts Schmidt – Stadtlengsfeld

 

Gefreiter der Reserve

SCHMIDT

Karl

 

Fiel am 29.04.1918 in der Schlacht am Kemmel in Belgien.

IR 118

Eisernes Kreuz 2. Klasse

Postbote, Gatte der Frau Frieda Schmidt – Eisenach

 

Kriegsfreiwilliger

SCHMIDT

Karl

1894 Jettlingen bei Günzburg i.B.

Gefallen am 03.03.1915 im Gefecht nördlich Le Mesnil.

2. Garderegiment zu Fuß, 9.K.

 

Forstakademiker, Sohn des Kaufmanns Johann Schmidt – Jettlingen

 

Leutnant

SCHMIDT

Oskar

 

Fiel am 01.09.1914 in Frankreich.

9. Bad. IR 170

 

Eistiger Schüler des Gymnasiums in Eisenach, Sohn des Postsekretärs H. Schmidt – Eisenach

 

Vizefeldwebel der Reserve

SCHMIDT

Otto

29.03.1883 Eisenach

Fiel am 07.10.1917.

IR 94, 6.K.

Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse, Weim. Ehrenzeichen in Silber

Bäcker, Gatte der Frau Frieda Schmidt, geb. Schlotthauer, zur Zeit Buttstädt

 

Unteroffizier

SCHMIDT

Waldemar von

21.09.1879 Hungen (Hessen)

Fiel durch Kopfschuß in einem Nachtgefecht vom 07. zum 08.10.1914 in Becourt-Fricourt, südlich von Bapaume.

2. Thür. IR 32 in Meiningen

Bestand das Fähnrichsexamen im 02.1898, kam als Unteroffizier in die Selekta des Kadettenkorps zu Groß-Lichterfelde. Leibpage bei der Prinzessin Frieddrich Karl von Preußen. Am 20. 03.1899 zum Leutnant befördert im 2. Thür. IR 32 in Meiningen. 10. 09.1913 Hauptmann beim Stabe des 9. Bad. IR 170 in Offenburg (Baden). Kämpfte in Nordfrankreich als Hauptmann und Kompaniechef im RIR 40. EK 2, Herzogl. Sachs. Ernestin. Hausorden, Bad. Orden vom Zähringer Löwen

Sohn Seiner Exzellenz des Herrn Generalleutnants von Schmidt – Eisenach

 

Gefreiter

SCHMIDT

Wilhelm Fritz

1894 Jena

Fiel am 16.07.1916 vor Martinpuich in der Schlacht an der Somme.

IR 27, 9.K.

 

Bankbeamter, Sohn des Rentners Johann Karl Bernhard Gustav Schmidt – Jena

 

Musketier

SCHMIEDICKE

Max

12.06.1877 Weimar

Fiel am 17.04.1917 in der großen Doppelschlacht an der Aisne.

IR 201, 10.K.

Kämpfte zuerst in Russland, später in Frankreich. Beerdigt in Feindesland.

Kanzlist beim Landgericht Eisenach, Gatte der Frau Adolfine Schmiedicke – Eisenach

 

Artl.-Mech.-Obermaat

SCHMUCK