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Totenzettel









Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Quackenburg (pol. Kwakowo), Kreis Stolp (pol. Slupsk), Pommern:

Eine Tafel mit den Namen der Gefallenen aus den Befreiungskriegen, gefunden auf dem Dachboden des Pfarrhauses zu Quackenburg sowie eine Liste der Gefallenen des Kirchspiels Quackenburg 1917-1919

Inschriften:

Aus diesem Kirchspiel starben für König und Vaterland

Die Gefallenen der Befreiungskriege 1813-1815
(Namen)

Die Gefallenen des Ersten Weltkrieges 1917-1919
(Namen)

Namen der Gefallenen:

Befreiungskriege 1813-1815:

Dienstgrad

Name

Vorname

aus

Bemerkungen

Rittmeister

BLUMENTHAL

Louis von

 

Ritter des Eisernen Kreuzes

Landwehrmann

GRIEP

Gottlieb

Klein Silkow

 

Landwehrmann

HILDEBRANDT

Johann Gottlieb

Krussen

 

Landwehrmann

KAUTZ

Martin

Lüllemin

 

Landwehrmann

KRAMPE

Johann

Lüllemin

 

Landwehrmann

LAWRENZ

Johann

Lüllemin

 

Landwehrmann

NEUMANN

Johann

Lüllemin

 

Gardist

RUNGE

Franz

Wendisch Plassow

 

Landwehrmann

SCHLOTTKE

George

Wendisch Plassow

 

1. Weltkrieg:

Dienstgrad

Name

Vorname

Todesdatum & Ort

Einheit

Bemerkungen

 

ALBRECHT

Willi

1917 im Feldlazarett zu Focsani, Rumänien

Inf. Reg. Nr. 375, 3. Batl., 12. Komp..

Kirchenbuch, Seite 203, lfd. Nr. 52: Starb an der Ruhr, wurde tags darauf auf dem dortigen Ehrenfriedhof beerdigt

 

BERGANN

Paul

1918 im Westen

Inf. Reg. 94

Kirchenbuch, Seite 211, lfd. Nr. 36: Fiel im Kampf gegen die Tanks (Bauchschuß).. Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse.

Armierungssoldat

BÜTOW

Otto

1917 Dobrotzow (Rußland).

Straßenbaukompagnie 1010.

Kirchenbuch, Seite 195, lfd. Nr. 15: Starb an Fleckfieber im Kriegslazarett

Fahrer

DAMASKE

Otto

1918 in Lothringen

Etappe Fuhrpark Lol.Nr.151.

Kirchenbuch, Seite 207, lfd. Nr. 14: durch Granatsplitter schwer verwundet, ist dort auch mit allen Ehren bestattet worden

 

DAMASKE

Paul

1918 im Westen

Inf. Reg.Nr. 170, 3. Komp

Kirchenbuch, Seite 211, lfd. Nr. 38: Erlitt den Heldentod durch Kampfgas. Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse. In Flandern in der Nähe von Sailly a.d.Lys beerdigt.

 

GARBE

Reinhold

1917 in Flandern

Grenad.Reg.Nr.5, 6. Komp..

Kirchenbuch, Seite 203, lfd. Nr. 53: Starb im Feldlazarett infolge schwerer Schußverletzung am linken Oberschenkel

 

GROTH

Albert

1918 vor Reims

Grenadier Reg. Nr. 5, 9. Komp

Kirchenbuch, Seite 209, lfd. Nr. 34: Fiel im Sturmangriff (Kopfschuß). Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse.

 

JASPER

Karl

1918

Munitionskolonne 116

Kirchenbuch, Seite 211, lfd. Nr. 42: Erhielt einen Granatvolltreffer und war sofort tot. Auf dem Ehrenfriedhof Fressancourt westl. Laon beigesetzt.

Landsturmmann

JEFFE

Karl

1917

Infanterieregiment

Kirchenbuch, Seite 197, lfd. Nr. 25: Fiel in Frankreich durch Kopfschuß bei einem Sturmangriff.

 

KAPPS

Franz

1918

3. Jäger Batl., 1. Komp..

Kirchenbuch, Seite 207, lfd. Nr. 16: Wurde durch einen Artillerietreffer dahingerafft.

 

KAUTZ

Gustav

22.11.1914

5. Grenad. Regiment zu Fuß, 2. Batl.

Kirchenbuch, Seite 195, lfd. Nr. 9: verwundet und vermisst. Bei Umbettungsarbeiten ist seine Leiche später aufgefunden und endgültig auf dem Militärfriedhof Olmsow(?) östl. Lodz, Grab Nr. 187, beerdigt worden

 

KAUTZ

Richard

1918 in Berlin im Res.Laz. Neue Welt

Fuß.Reg.86, 2.Batl., 6.Komp.

Kirchenbuch, Seite 213, lfd. Nr. 48: Starb. War an der Aisne schwer verwundet worden am Knie und Oberschenkel, wozu später Brand hinzutrat. Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse.

 

KLEBBA

Julius

04.09.1914

Inf.Reg.175, 7. Komp..

1917 Kirchenbuch, Seite 201, lfd. Nr. 42: Wurde seit dem 20. August 1914 vermisst; verwundet in russische Gefangenschaft geraten und dort gestorben. Fast nach 3 Jahren erhielten die Angehörigen die Kunde von seinem Tode.

 

KRÜGER

Leo

1918 im Westen

 

Kirchenbuch, Seite 209, lfd. Nr. 31: Starb infolge Explosion eines Munitionsstapels. War der jüngste Sohn des +Amtsrates Krüger.

 

KRUGGEL

Wilhelm

1917

leichte Munitions-Kolonne 95.

Kirchenbuch, Seite 199, lfd. 39: Beim Munitionsranfahren wurde er von einer französischen Granate schwer verwundet und starb bald darauf. Zwei Tage darauf wurde er auf dem Soldatenfriedhof beerdigt.der

 

LENZ

Georg

1918 an der Marne

Husaren-Regiment

Kirchenbuch, Seite 209, lfd. Nr. 32: Fiel in den schweren Abwehrkämpfen. Durch Artillerietreffer in den Kopf tötlich verwundet. Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse.

Fahrer

LOSSIN

Wilhelm

1918 Liegnitz

leichte Munitionskolonne

Kirchenbuch, Seite 205, lfd. Nr. 9: Infolge Lungenkrankheit fürs Vaterland gestorben im Reservelazarett zu Liegnitz und daselbst auch beerdigt.

 

MARZUSCH

Willi

17.05.1918 im Westen

Nachrichten Abt. Inf. Reg.61.

Kirchenbuch, Seite 209, lfd. Nr. 25: am 15. Mai durch Granatsplitter an Arm und Hals schwer verwundet, starb 2 Tage darauf im Feldlazarett und ist auf dem Friedhof von Armentieres mit militärischen Ehren bestattet.

 

NAGGATZ

Franz

1917

Res. Inf. Reg. Nr. 210, 12. Komp..

Kirchenbuch, Seite 197, lfd. Nr. 24: Starb infolge Verschüttung, die durch Artilleriefeuer herbeigeführt wurde, in einer Höhle nordöstlich von Soisson. Folgte seinem Bruder nach einem Jahr und 8 Monaten in die Ewigkeit

 

NEITZKE

Franz

1919 bei Rawki in der Nähe von Warschau

Inf. Reg.128, 7. Komp.

Kirchenbuch, Seite 217, lfd. Nr. 15: Wurde im Rücken schwer verwundet, seitdem vermisst, später ist seine Leiche beim Umbetten gefunden und begraben worden.

 

PIOCH

Robert

1917

4. Komp. Jäger Batl. Fürst Bismarck (Pom.) Nr. 2.

Kirchenbuch, Seite 195, lfd. Nr. 16: Wurde durch Handgranate an Brust, Hals und Kopf schwer verwundet und war sofort tot. Auf dem Ehrenfriedhof Kirche Kliewenhof mit militärischen Ehren begraben

 

PLATH

Hermann

11.01.1917

1. Lothr.Inf.Reg.130, 2. M.G.Komp..

Kirchenbuch, Seite 215, lfd. Nr. 61: Der junge Mensch, Sohn des hiesigen Oberinspektors, wurde am 11. Januar 1917 an der Somme verwundet, ist seit dem Tage trotz aller Nachforschungen vermisst geblieben, so daß mit seinem Tode gerechnet werden muß.

 

PRILLWITZ

Franz

1918 im Westen

Min. Komp. Inf. Rg. 136

Kirchenbuch, Seite 211, lfd. Nr. 45: Wurde im schweren Abwehrkampfe von einer Granate getroffen und war sofort tot. Am 5. Okt. Auf dem Ehrenfriedhof zu Bayonville beerdigt.

 

PRILLWITZ

Hugo

1917 im Osten bei Znoyzin ca. 25 km östlich Zloczow

Kaiser Alexander Garde Grenadier Reg.1, 7. Komp..

1917 Kirchenbuch, Seite 201, lfd. Nr. 41:infolge schwerer Bauchverletzung (Gewehrschuß in den Bauch)

Grenadier

QUANDT

Otto

1918 vor Reims

Inf. Reg.Nr. 344, 1.Batl., 1.Komp

Kirchenbuch, Seite 211, lfd. Nr. 37: Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse.

 

SCHLOTTKE

Franz

1918 im Westen

Königin Auguste Garde Regiment.

Kirchenbuch, Seite 207, lfd. Nr. 18: von einem Artilleriegeschoß tötlich getroffen

 

SCHMIDT

Wilhelm

1917 in Flandern

Jäger Bataillon Nr.2

1917 Kirchenbuch, Seite 201, lfd. Nr. 47: Fiel nach vielen schweren Kämpfen im Nahkampf. Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse. Auf dem Friedhof Villers Ontreaux(?), Bez. St. Quentin beigesetzt.

 

SCHRAMM

Eduard

1918 im Westen

Fuß Art.Reg.17, 3. Batterie

Kirchenbuch, Seite 211, lfd. Nr. 35:, von einer Granate tötlich getroffen (Volltreffer). Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse.

Wachmann

SCHRAMM

Walter

1918

Landwehr Inf. Reg. Nr.5

Kirchenbuch, Seite 207, lfd. Nr. 15: Nach Rückkehr aus achtmonatiger rumänischer Gefangenschaft infolge schwerer Lungen- und Brustfellentzündung im Kriegslazarett zu Bukarest gestorben und auf dem Ehrenfriedhof in Bukarest begraben. Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse.

 

SCHRAMM

Wilhelm

1918 in Danzig im Hilfslazarett Schützenhaus

Ers. Batl. Inf. Reg. Nr. 128.

Kirchenbuch, Seite 213, lfd. Nr. 47: Starb an der …(?) u. Lungenentzündung.

Kanonier

SEILS

August

1917

Fußart.Reg. Nr.1, 6. Batterie.

1917 Kirchenbuch, Seite 201, lfd. Nr. 46: Wurde bei Cagnicourt (Frankreich) durch eine Granate am li. Oberschenkel schwer verletzt, Schlagader zerissen und starb am Tage darauf im Feldlazarett.

 

SEILS

Paul

1918 im Westen

9. Westpr. Inf.Reg.Nr.176, 7. Komp..

Kirchenbuch, Seite 207, lfd. Nr. 17: Rücken- u. Kopfschuß. Auf dem Regiments Friedhof in Estaives (südwestl. Lille) bestattet. War Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse

 

SELS

Bruno

1917 bei Arras

Grenadier Reg. Nr. 1, 3. Batl. 9. Komp.

Kirchenbuch, Seite 197, lfd. Nr. 27

 

STANISLAWSKI

Eduard

1917 in Flandern

Grenadier Reg.Nr.5, 3.Batl., 9.Komp..

1917 Kirchenbuch, Seite 203, lfd. Nr. 54: von einer Granate tötlich getroffen. Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse

 

STEINGRÄBER

Reinhold

1917 im Westen

Feld.Art.Reg. Nr. 70, 8. Batterie

1917 Kirchenbuch, Seite 199, lfd. Nr. 32: Fiel bei einem Gasangriff an seinem Geschütz und ist auf dem Kriegerfriedhof Hindenburglager bei Poilcourt beerdigt worden.

 

STEINHORST

Otto

1917 bei Lipica-Dolna in Galizien

Res. Inf. Reg. Nr. 5, 8. Komp.

Kirchenbuch, Seite 195, lfd. Nr. 11: Kopfschuß durch ein Artillerie-Geschoß. Auf dem Soldatenfriedhof südöstlich Lipica-Dolna beerdigt

Leutnant u. Komp. Führer

STREECK

Karl

1918 bei Jonchery an der …(?)

Inf. Reg

Kirchenbuch, Seite 209, lfd. Nr. 26: von einem Granatsplitter in den Unterleib getroffen. Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. u. 1. Klasse.

 

VANSELOW

Karl

1917

Gren.-Reg.5, 12 Komp..

1917 Kirchenbuch, Seite 199, lfd. Nr. 33: Wurde bei Abwehr eines englischen Angriffs durch Volltreffer getötet. Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse

Kanonier

VIETZKE

Hermann

1918 in der Nähe von Provis

Munitions-Kolonne 390

Kirchenbuch, Seite 211, lfd. Nr. 39:, durch Granatvolltreffer. Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse. Auf dem Soldatenfriedhof in Corvin-Epinay mit militärischen Ehren beerdigt.

Pionier

VIETZKE

Karl

1917 im Elsaß

Pionier Komp. 251.

Kirchenbuch, Seite 199, lfd. Nr. 29: Wurde in den Kämpfen im Elsaß am Kopf oberhalb des re. Auges schwer verwundet, starb bald darauf in einem Feldlazarett

 

WEGNER

Johann

1918 bei Nampcel im Westen

Inf. Reg. v. Borcke (4.Pom.) Nr.21, 6.Komp

Kirchenbuch, Seite 209, lfd. Nr. 24: Bauchschuß. War Inhaber des Eisernen Kreuze.. Auf dem Friedhofe bei Nampcel ist er beerdigt worden.

 

ZERRAHN

Willi

1918 im Westen

1.M.G.K. Inf. Reg. Nr. 450

Kirchenbuch, Seite 207, lfd. Nr. 19: infolge Bauchschuss durch Granatsplitter. Auf dem Ehrenfriedhof bei Waverick(?) beerdigt.

Datum der Einsendung: Januar 2009
(Datum der Abschrift nicht bekannt)

Beitrag von: Detlef Ziemann (mit Dank an Dr. F.-K. Schraepler für die Übermittlung der Daten)

 

 

 

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