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Hirschberg (Jäger-Batl. Nr. 5), Kreis Hirschberg i. Rsgb., Niederschlesien Heute: Jelenia Góra, Województwo dolnośląskie, Polen
PLZ 58-500
Denkmal für die Gefallenen des Jäger-Bataillons „von Neumann“ (1. Schlesisches) Nr. 5 und seiner angeschlossenen Formationen: Abgestufter Quader mit eingelassener Widmungstafel und krönender Figur eines knieenden Soldaten mit gesenkter Fahne in den Händen (abgerissen). Das Denkmal wurde zuerst ohne krönende Figur errichtet. Diese wurde erst 1933 aufgesetzt.
Quelle: https://polska-org.pl/522551,Jelenia_Gora,Pomnik_poleglych_w_I_wojnie_swiatowej_Jelenia_Gora.html: Nach dem Ersten Weltkrieg gedachte man der gefallenen Soldaten mit einem Denkmal, das vor der Gnadenkirche, der heutigen Kirche zur Erhöhung des Heiligen Kreuzes, stand. Das Denkmal wurde von dem Bildhauer Hans Brochenberger (geboren 1887, gestorben 1976) entworfen. Während der Zeit des Dritten Reichs wurde das Denkmal abgebaut, da es zu bescheiden war und nicht den Vorstellungen der neuen Machthaber entsprach, und auf den Platz (die heutige Kreuzung der Maja-Straße 1 und der Wojska-Polskiego-Straße) versetzt. Der Obelisk diente als Sockel, auf dem die Figur eines knienden Soldaten mit einer gesenkten Fahne aufgestellt war. Der Obelisk war den Soldaten der Garnison von Jelenia Góra gewidmet. An der linken Seitenwand waren die Namen der Militäreinheiten eingraviert.
Inschriften:
UNSEREN IM WELTKRIEGE 1914-1918 GEFALLENEN JÄGERN
JÄGERBTL. 5 RES. JÄGERBTL. 17 RES. JÄGERBTL. 21 RES. JÄGERBTL. 5 RDFAHR.KOMP. 158
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Das Regiment errichtete mehrere Denkmäler für Gefallene des Krieges 1870/71 beim Schießstand im „Jägerwäldchen“ bei Hirschberg. Diese werden in einem eigenen Kapitel behandelt.
Nach der Übernahme des Ortes durch die neuen polnischen Machthaber 1945 wurde die deutsche Bevölkerung vertrieben und deutsche Denkmäler abgerissen.
Auf o.g. Internetseite sind weitere Fotos und Informationen abrufbar.
Datum der Abschrift: 01.05.2021 / April 2023
Verantwortlich für diesen Beitrag: R. Krukenberg (www.kriegsopfergedenken.de) / T. Berestecki (Ergänzung Beschreibung)
Foto © historisch
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