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Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Gräningen, Gemeinde Nennhausen, Landkreis Havelland, Brandenburg

PLZ 14715

Soldatengrab, Namen und Daten der örtlichen Gefallenen aus Archiven.

Namen der Gefallenen:

1870/71

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsort

Todesdatum & Ort

Einheit

Bemerkungen

Sec. Lieutenant

BARSIKOW

Gustav Christian Ludwig

Gräningen

30.08.1870
bei Beaumont

11./IR 26

ruht auf einer Kriegsgräberstätte in Frankreich

1. Weltkrieg

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort, Alter

Todesdatum & Ort

Einheit

Bemerkungen

Landstm.

GIESE

Friedrich

10.02.1896
Bamme

10.10.1916
im Res. Feldlaz. 25

5./IR 48

ruht auf der Kriegsgräberstätte in Maissemy - Frankreich

Uffz.

KLEINOD

Ernst

22 J.,
Spandau

06.06.1916
beim Fort Vaux

6./IR 43

Wehrm.

KOTSCHATE

Ferdinand

43 J.,
Keinowe, Krs. Trebnitz

26.09.1915
in Wilejk

5./Ldst. I.R. 350

Kriegs-Freiw.

KUPHAL

Erwin

23 J.,
Neuruppin

22.02.1916
bei Verdun - Frankreich

2./IR 24

Musk.

LINDEMANN

Alfred

04.07.1894 Schönwalde

25.07.1915
in Szpikolosy - Russland

10./RIR 269

Wehrm.

LINDEMANN

August

02.10.1873 Gräningen

27.11.1914
bei Gent-St. Pieter tot im Kanal - Belgien

RIR 206

ruht auf der Kriegsgräberstätte in Vladslo - Belgien

MEWES

Wilhelm

23.04.1873 Gräningen, Westhavelland

1917

nur in offiz. Verlustliste v. 05.04.1917 gefallen gemeldet

Musk.

PIERITZ

Willi

27 J.,
Rathenow

09.04.1918
in Couirly - Frankreich

8./IR 20

Pionier

PROLL

Georg

24.05.1897 Gräningen

21.09.1917
in Frankreich

Garde-Pion.Batl.

vermisst und 1990 für tot erklärt

Uffz.

WEINHOLD

Willy

27 J.,
Langenrinne, Krs. Freiberg

12.10.1917
im Wald bei Houthulst

3./IR 188

2. Weltkrieg

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Bemerkungen

Soldat

FRITZE

Erwin

15.02.1909 Gräningen

1943

1958 für tot erklärt

San. Uffz.

GENTZ

Rudolf Ferdinand Gustav

15.02.1915
Kyritz

26.08.1943
in Nowoja-Wodolaga

Soldat

HEINRICH

Willi

28.05.1908 Rathenow

07.03.1945
bei Moritzfelde ?

Schütze

KEMNITZ

Karl

02.02.1908 Rathenow

31.12.1941
im Res. Laz. Gumbinnen

an Krankheit gest., bestattet auf Ehrenfriedhof Gumbinnen

Obgefr.

KÖNIG

Walter

04.05.1912
Stüdenitz

24.04.1944
nördl. Sewastopol - Ostfront

Kriegsgrab bei Sewastopol - Ukraine

Grenadier

KORTH

Willi

25.09.1911
Berlin

25.01.1944
südöstl. Shitomir

vermisst und 1950 für tot erklärt bei II./IR 196

Obgefr.

KRUG

Erich

15.12.1912
Fohrde

18.05.1945
im Hilfskrankenh. Goethe-Schule Rostock

Obgefr.

LUDWIG

Ernst

03.04.1906 Gräningen

01.01.1943
im Gebiet Stalingrad

verm. und 1955 für tot erklärt, Gedenken auf Kriegsgräber-stätte Rossoschka - Russland

Uffz.

MORITZ

Willy

16.05.1923
Garlitz

13.02.1945
bei Neuhausen bei Königsberg

gef. lt. Meldung der Einheit, 1981 für tot erklärt

Soldat

ROHDE

Fritz

15.08.1912 Gräningen

25.04.1945
in Gräningen

„bei Beschießung des Dorfes durch Treffer“ (mit seinen Eltern getötet)

Obgefr.

SEMMLER

Otto

03.08.1911 Gräningen

29.06.1944
bei Brodez, nördl Bobruisk

aus OT Spolierenberg, vermisst und 1949 für tot erklärt, bei Kom.Kol.1031

Uffz.

TRAEGENAPP

Werner

25.11.1915 Gräningen

24.12.1944
am Gran in Ungarn (bei Ipolyvisk)

nur im Kirchenbuch

2. Weltkrieg (in Gräningen gefallen)

Foto

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Bemerkungen

Obgefr.

WAGNER

Phillip

03.03.1922
Wöllstein

24.04.1945
in Gräningen

„durch Kampfhandlungen gest.“, aus Wöllstein, Lingen/Rhein

2. Weltkrieg (Zivilopfer)

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Bemerkungen

BERGEMANN

Johannes

26.04.1892
Bahn, Pommern

25.04.1945
in Gräningen

„durch Kampfhandlungen gest.“, aus Gräningen

DUGHENE

Pierre

26.04.1944

25.04.1945

siehe Text unten

JÜRGEN

Christa

24.04.1945
in Gräningen

„gefallen“, aus Altlandsberg

KLINGEBEIL

Irmgard

10.09.1923 Grävenitz

25.04.1945
in Gräningen

aus Gräningen, Sterberegister ohne Todesursache, lt. Kirchenbuch „Opfer des Krieges“

LEHMANN

Anna

17.10.1870 Kiekebusch

25.04.1945
in Gräningen

„durch Tieffliegerbeschuß“, aus Madlow bei Cottbus

ROHDE

Friedrich

13.01.1872 Gräningen

25.04.1945
in Gräningen

„bei Beschießung des Dorfes durch Treffer“, aus Gräningen, nur im Kirchenbuch

ROHDE

Marie geb. Kuhtz

01.10.1883 Nennhausen

25.04.1945
in Gräningen

„bei Beschießung des Dorfes durch Treffer“, aus Gräningen, nur im Kirchenbuch

STAHL

Richard

24.10.1875 Gräningen

25.04.1945
in Gräningen

„durch Kampfhandlungen“, aus Gräningen

WOGATZKI

Gertrude Helene

26.09.1917
Zeivin, Bütow, Pommern

25.04.1945
in Gräningen

„durch Tieffliegerbeschuß“, aus Tempelberg, Krs. Lebus

Gräningen ist ein kleiner Ort, in dem sich kein Denkmal und keine Gedenktafeln in der Kirche
befinden. Gedenken an Gefallene des 1. Weltkriegs wird es wahrscheinlich wie überall üblich gegeben
haben. Aus dem Sterberegister konnten Namen dieses Krieges zusammengetragen werden. Doch
Unterlagen zu Vermissten aus dieser Zeit sind nicht erhalten.
Die Namen der Kriegsopfer des 2. Weltkriegs aus Gräningen wurden im Ort nie gesammelt. Sie
werden hier zum ersten Mal aus dem Sterberegister, den Todeserklärungen der Vermissten, dem
Kirchenbuch und den Todesanzeigen zusammengetragen. Diese Liste wird nicht vollständig sein, da
nicht jede Familie ihre vermissten Angehörigen für tot erklären ließ und Berufssoldaten im
Stationierungsort und Verstorbene in deutschen Lazaretten im Ort des Lazaretts beurkundet wurden.
Angaben zu weiteren Kriegsopfern werden gesucht.
Ab Ende April 1945 wurden im Sterberegister viele Tote, die in dieser Zeit verstorben sind, ohne
Todesursache beurkundet. Diese könnten durch Kriegseinwirkung umgekommen sein oder waren
Selbstmorde. Am 19.02.1949 wurde ein unbekannter Toter mit Kopfschuss beurkundet, der ein
Kriegsopfer gewesen sein könnte.
Im Kirchenbuch sind als Opfer des Krieges in Gräningen ohne weitere Daten ein Herr Fuchs
(„Flüchtling aus Süddeutschland“) und Frau Weber („Bombengeschädigte aus Berlin“) mit
Todesursache „von Russen erschossen“ notiert, die aus unbekannten Gründen komplett gestrichen
wurden. Außerdem sind „2 unbekannte Soldaten“ ohne weitere Infos notiert.
In einer Kriegsgräberliste von 1996 ist ein französisches Kind als Kriegsopfer notiert: Pierre Dughene,
geb. 26.04.1944, gest. 25.04.1945. Heute ist kein Grab mehr erkennbar.
Das Soldatengrab des Obergefreiten Wagner wurde bis in die 1990er Jahre von einem Holzkreuz mit
aufgesetztem Stahlhelm markiert. Heute steht dort ein Namensstein.
Es ist kein Gedenken an Opfer des Krieges 1870/71 im Ort erhalten. Im Landesarchiv Potsdam ist
eine Akte zur Errichtung des Denkmals der Einigungskriege in Brandenburg/Havel erhalten in dem ein
Gefallener aus Gräningen aufgelistet wird.
Zusätzliche Informationen in Blau vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (www.volksbund.de/graebersuche).

Datum der Abschrift: 20.05.2011, 01.07.2020

Verantwortlich für diesen Beitrag: R. Krukenberg (www.kriegsopfergedenken.de)
Foto © 2020 R. Krukenberg

 

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