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Totenzettel









Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

Sønderborg-Nybøl (Sonderburg-Nübel), Nordschleswig, Dänemark:

1864: Auf dem Kirchhof von Nübel (Nybøl) einige dänische und preußische Kriegsgräber.
1914-18: Am Rande des Friedhofs ein großer Findling mit der Inschrift „Denne sten rejste Nybøl sogn til minde for deres faldne i verdenskrigen 1914-18. Guds fred med vore døde (Diesen Stein errichtete die Gemeinde Nübel zum Gedenken an ihre Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Gottes Friede mit unseren Toten“. Davor drei weiße Marmorplatten mit den Namen der  28 Kriegstoten des Ersten Weltkrieges.

Sønderborg-Nybøl (Sonderburg-Nübel), Foto © Uwe SchärffSønderborg-Nybøl (Sonderburg-Nübel), Foto © Uwe Schärff

Inschriften:

DENNE STEN
REJSTE NYBØL SOG
TIL MINDE FOR DES FALDNE
I VERDENSKRIGEN 1914-18

GUDS FRED MED VORE DØDE

Dem Andenken
der im Feldzuge 1864 gefallenen oder ihren Wunden erlegenen Regiments-Cameraden
der Chef und das Offizier-Corps des Königl.Preuss. 4ten Brandenbg. Inf. Reg. N.24

Hier ruhst du ferne den Deinen
doch drüben schwindet die Spanne im Raum,
und so lebst du mit uns
bis zu dir hinüber die Allmacht uns ruft.
14. Juli 1868. A.v.N., Th.A.M.v.N.

Die Kriegsgräber  von 1864  (Grablage 1):

Ehrenmal für die Kriegstoten von 1864 aus behauenem Granit mit Gußeisenplatte sowie preußischem Adler auf der Spitze. Inschrift: „Dem Andenken der im Feldzuge 1864 gefallenen oder ihren Wunden erlegenen Regiments-Cameraden. Der Chef und das Offizier-Corps des Königl.Preuss. 4ten Brandenbg. Inf.Reg. Nr 24  (65 Namen).

Es fielen in den Gefechten
1. bei Messunde (= Missunde / Schlei) am 02.02.1864:

Dienstgrad

Name

Vorname

Todesdatum

Einheit

Sec.Lieut.

HAGEMANN

Richard

02.02.1864

 

Gfr.

LINDOW

Fried.

02.02.1864

9. Cp.

Füs.

OSTERMEIER

Carl

02.02.1864

10. Cp.

(Füs.)

WOLF

Carl

02.02.1864

10. Cp.

Sgt.

BRAUNE

Otto

02.02.1864

11. Cp.

Füs.

TRENN

Carl

02.02.1864

11. Cp.

2. bei Düppel am 14. und 17.03.1864, bei Rackebüll am 14.03.1864:

Dienstgrad

Name

Vorname

Todesdatum

Einheit

Bemerkungen

Sec.Lieutn.

TROSCHEL

Ernst

14.-17.03.1864

 

1)

Uffz.

SANGERHAUSEN

Aug.

14.-17.03.1864

 

 

Msk.

ULRICH

Gottl.

14.-17.03.1864

1. Cp.

 

Msk.

STIEBLICH

Carl

14.-17.03.1864

2. Cp.

 

Gfr.

SCHWEDER

Carl

14.-17.03.1864

3. Cp.

 

Msk.

BLUNK

Wilh.

14.-17.03.1864

6. Cp.

 

3. Bei der Belagerung der Düppeler Schanzen:

Dienstgrad

Name

Vorname

Einheit

Msk.

KRÜGER

Alb.

4. Cp.

Msk.

KÖPERNICK

Ludw.

7. Cp

(Msk.)

HAASE

Ad.

7. Cp

(Msk.)

HELM

Wilh.

7. Cp.

Sgt.

SOLDAU

Carl

8. Cp.

Uffz.

POHL

Ol.

8. Cp.

Msk.

NEUBECKER

Wilh.

8. Cp.

Tr.Sold.

BERLIN

Aug.

3. Cp.

4. Beim Sturm auf die Düppeler Schanzen am 18.04.1864:

Dienstgrad

Name

Vorname

Todesdatum

Einheit

Gfr.

STIEGERT

Aug.

18.04.1864

 

Msk.

THAENS

Friedr.

18.04.1864

6. Cp.

(Msk.)

MIELITZ

Alb.

18.04.1864

6. Cp.

(Msk.)

FICK

Ferd.

18.04.1864

6. Cp.

Füs.

THIELE

Wilh.

18.04.1864

11. Cp.

(Füs.)

KULICKE

Herm.

18.04.1864

11. Cp.

(Füs.)

BÜTOW

Ernst

18.04.1864

11. Cp.

(Füs.)

LEPPIN

Carl

18.04.1864

11. Cp.

(Füs.)

MUSEHOLD

Carl

18.04.1864

11. Cp.

Sgt.

BIEHAN

Alb.

18.04.1864

12. Cp.

Uffz.

KRÜMMEL

Fried.

18.04.1864

12. Cp.

Gfr.

HÖRNING

Gust.

18.04.1864

12. Cp.

Füs.

BRAUN

Carl

18.04.1864

12. Cp.

(Füs.)

KERSTEN

Carl

18.04.1864

12. Cp.

5. Bei der Eroberung von Alsen  am 29.06.1864

Dienstgrad

Name

Vorname

Todesdatum

Einheit

Msk.

PFAU

Gust.

29.06.1864

1. Cp.

Msk.

SCHULZ

Aug.

29.06.1864

2. Cp.

(Msk.)

BARTH

Willi

29.06.1864

2. Cp.

(Msk.)

FRIEDRICH

Wilh.

29.06.1864

2. Cp.

(Msk.)

HOPPE

Wilh.

29.06.1864

2. Cp.

Msk.

PITSCHEL

Ernst

29.06.1864

4. Cp.

(Msk.)

BÖCKMANN

Wilh.

29.06.1864

4. Cp.

(Msk.)

WEISE

Carl

29.06.1864

4. Cp.

(Msk.)

KRÜGER

Fried.

29.06.1864

4. Cp.

(Msk.)

PUMP

Fried.

29.06.1864

4. Cp.

(Msk.)

BRIESEMEISTER

Fried.

29.06.1864

4. Cp.

Gfr.

REPSTOCK

Fried.

29.06.1864

5. Cp.

(Gfr.)    2)

KRONE

Aug.

29.06.1864

5. Cp.

(Gfr.)

BLACHNITZ

Wilh.

29.06.1864

5. Cp.

(Gfr.)

BALZER

Chr.

29.06.1864

5. Cp.

(Gfr.)

GLIENECKE

Fried.

29.06.1864

5. Cp.

Uffz.

LEMCKE

Alb.

29.06.1864

6. Cp.

Msk.

HORN

Carl

29.06.1864

6. Cp.

(Msk.)

PROTZ

Carl

29.06.1864

6. Cp.

(Msk.)

HEUER

Herm.

29.06.1864

6. Cp.

(Msk.)

FRESE

Fried.

29.06.1864

6. Cp.

(Msk.)

MÜTZLITZ

Fried.

29.06.1864

6. Cp.

(Msk.)

GLANDER

Emil

29.06.1864

6. Cp.

(Msk.)

PROTZ

Herm.

29.06.1864

6. Cp.

Uffz.

VOSS

Carl

29.06.1864

7. Cp.

Msk.

PÖHL

Fried.

29.06.1864

7. Cp.

(Msk.)

KÖHN

Joh.

29.06.1864

7. Cp.

(Msk.)

MEIBAUER

Louis

29.06.1864

7. Cp.

Msk.

MIERKE

Heinr.

29.06.1864

8. Cp.

(Msk.)

RABE

Ludw.

29.06.1864

8. Cp.

Füs.

WEBERT

Carl

29.06.1864

10. Cp.

Am Ende der  Gußeisentafel:

„Offb. St. Joh. 2.10 / Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.“

1) Hinter dem Ehrenmal ein kleiner weißer Marmorstein mit schwarzer Inschrift im Zierfeld: „Emil TROSCHEL / Lieut. im K.Preuss. 24.Inf.Reg. / geboren zu Berlin / den 21. May 1840 / gefallen bei Rackebüll, / den 14. Maerz 1864“

2) In Klammern gesetzte Dienstgrade: Es darf vermutet werden, daß jeweils der erstgenannte Dienstgrad weiterhin auch für den (die) nächsten Namen gilt, bis ein neuer Dienstgrad auf der Tafel genannt wird.

Allerdings dürfte an dieser Stelle (Gfr.) beim Guß der Tafel versäumt worden sein, nach dem „Gfr.“ einen neuen Dienstgrad („Msk.“?) einzufügen.

Auf der gleichen Grabstätte ein Grabstein mit der Inschrift: „Hier ruht in Gott / fern von der Heimat / und den Seinen / der russ. Kriegsgefangene / Roman Nasarow / gest. d. 31. August 1916 in Nübelfeld“

Name

Vorname

Todesdatum und Ort

NASAROW

Roman

31.08.1916  Nübelfeld

Die Kriegsgräber  von 1864  (Grablage 2):

Zwei gußeiserne Kreuze mit weißer Inschrift

1. (Vorderseite:) „Dem Andenken des Lieutnants im 7. Brdbrg. Inft.Regmt. No.60  Emil Maurer” (und rückseitig:) “geb. d. 29.März 1840 zu Spandau, seinen Wunden erlegen am 29.April 1864.“

Dienstgrad

Name

Vorname

Todesdatum

Einheit

Lieutn.

MAURER

Emil

29.04.1864

7. Brdb. Inf.Rgt. 60

2. (Vorderseite:) „Hier ruhet der Königl. preuss. Sergt. der 5.Comp. Leib Grenad.Reg. Heinrich Schwan aus Sonnenburg Regbzk. Frankfurt a/O  gest. d. 8 Aprl1864 in Folge einer vor Düppel erhaltenen Wunde“ (Rückseitig:) Gewidmet von den Kameraden der Compagnie“

Dienstgrad

Name

Vorname

Todesdatum

Einheit

Sergt.

SCHWAN

Heinrich

08.04.1864

Leib-Gren-Rgt.  5.Comp

Die Kriegsgräber  von 1864  (Grablage 3):

1. Schwarzes gußeisernes Kreuz mit weißer Inschrift: „Mit Gott für König und Vaterland / Heeling-Gef.  Seltsam-Grd.  Meier-Tamb.  Heinrich-Hornist  Heuer-Grd. / der 4.Comp. 3.Garde Regiments zu Fuss / fielen am 18. April 1864 beim Sturm auf Schanze 1. / Gewidmet ihren tapfern Cameraden v. der 4.Comp. 3.G.R.z.Fuss.“

Dienstgrad

Name

Todesdatum

Einheit

Gef.

HEELING

18.04.1864

4. Comp.  3. Garde-Rgt. zu Fuss

Grd.

SELTSAM

18.04.1864

4. Comp.  3. Garde-Rgt. zu Fuss

Tamb.

MEIER

18.04.1864

4. Comp.  3. Garde-Rgt. zu Fuss

Hornist

HEINRICH

18.04.1864

4. Comp.  3. Garde-Rgt. zu Fuss

Grd.

HEUER

18.04.1864

4. Comp.  3. Garde-Rgt. zu Fuss

2. Schwarzes gusseisernes Kreuz mit militärischem Zierrat auf efeuumranktem Sandsteinsockel, in den eine Marmorplatte eingelassen ist (nicht sichtbar unter dem Efeu). In weißer Inschrift 13 Namen auf der Vorderseite des Kreuzes. Rückseitig: „Zum Andenken an die / bei der Erstürmung der Düppeler Schanzen / 18.April 1864 gefallenen oder an den erhaltenen Wunden verstorbenen tapferen Pionire des Königl. Preuss. Westph. Pionir Bataill. No.7”

Dienstgrad

Name

Todesdatum

Einheit

Ing.Prem.Ltn.

LOMMATZSCH

18.04.1864

Pion.Btl.7  4. Comp.

Unteroff.

JANUSCH

18.04.1864

Pion.Btl.7  2. Comp.

Unteroff.

ESKUCHEN

18.04.1864

Pion.Btl.7  2. Comp.

Gefr.

POLL

18.04.1864

Pion.Btl.7  2. Comp.

Pionier

MÖLLENDORF

18.04.1864

Pion.Btl.7  2. Comp.

Pionier

PIECK

18.04.1864

Pion.Btl.7  3. Comp.

Pionier

WITTFELD

18.04.1864

Pion.Btl.7  3. Comp.

Pionier

HEBING

18.04.1864

Pion.Btl.7  3. Comp.

Pionier

PILEUR

18.04.1864

Pion.Btl.7  3. Comp.

Pionier

SCHMITZ

18.04.1864

Pion.Btl.7  3. Comp.

Pionier

HOGENKAMP

18.04.1864

Pion.Btl.7  4. Comp.

Pionier

FELDSTÜCKER

18.04.1864

Pion.Btl.7  4. Comp.

Pionier

BIELEFELD

18.04.1864

Pion.Btl.7  4. Comp.

3. Halbhoher Stein aus Beton (Stück eines gesprengten Pulvermagazins) mit eingelassener ovaler schwarzer Eisenplatte. Inschrift: „Hier ruhet in Gott / der Königl. Preuss. Lieutenant / im 3ten Garde Grenadier Regiment / Königin Elisabeth / Ernst Constantin von Negelein / geb. d. 30. Dec. 1843 zu Heinzendorff in Schlesien / gefallen am 18. April 1864 / Sanft ruhe seine Asche“.  Unter der Eisentafel eine weiße Marmortafel mit der Inschrift: „Hier ruhst du ferne den Deinen doch / drüben schwindet die Spanne im / Raum, und so lebst du mit uns bis zu / dir hinüber die Allmacht uns ruft. d.14. Juli 1868. A.v.N., Th.A.M.v.N.

Dienstgrad

Name

Vorname

Todesdatum

Einheit

Lieutn.

NEGELEIN

Ernst Constantin v.

18.04.1864

3. Garde Gren. Rgt.

Die Kriegsgräber  von 1864  (Grablage 4):

Unweit des Friedhofes auf einem Feldsteinhügel eine viereckige Granitsäule mit Inschriftplatte und aufgelegtem Eisernen Kreuz. Auf der Spitze auf einer Kugel ein Adler mit ausgebreiteten Schwingen. Inschrift auf der Platte: „Hier ruhen 64 tapfere Preussen gefallen 18 April 1864“.  Im Hügelrand eingelassen zwei Steinplatten.
1. Stein: „(Eisernes Kreuz) Hier ruht / der tapfere Gefreite / Markgraf 1. / des 3.Escardron des  2. Branden-/burgschen Urlanen Regiments / No.XI  / Dies erricht. ihm seine / Kammeraden / gefallen den 12. Febr. 1864 (Eichenkranz, Wimpel)“
2. Stein: Hier ruht in Gott / der Obergefreite / Wilhelm Seering / d. 1.  6-pfundige Batterie Brandenb. / Artillerie Brigade No.3 / 19ten April 1864 / Friede seiner Asche“

Dienstgrad

Name

Vorname

Todesdatum

Einheit

Gefr.

MARKGRAF  1

 

12.02.1864

2. Brandenb.Ulan.Rgt. Nr.11, 3.Esc.

Obergefr.

SEERING

Wilhelm

19.04.1864

Art.Brig.Nr.3, 1. Sechs-Pfund-Batt.

In der kleinen Anlage vor dem überwachsenen Feldsteinhügel ein roter Granit mit geschliffener Vorderseite, Inschrift: „Her hvile  21 tapre danske Soldater som faldt den 18. April 1864“

Namen der Gefallenen des Ersten Weltkrieges:

 

Name

Vorname

aus

Todesdatum

Bemerkungen

Tafel1

CLAUSEN

Christian

Nybøl

20.08.1914

 

 

IVERSEN

Jørgen

Nybøl

12.09.1914

 

 

KOCK

Christian

Nybøl

27.11.1914

 

 

PETERSEN

Jakob

Stenderup

20.10.1914

 

 

PETERSEN

Hans

Stenderup

15.01.1915

 

 

NISSEN

Claus

Stenderup

23.02.1915

 

 

JESSEN

Andreas

Nybøl

15.06.1915

 

 

MØLLER  (MÖLLER)

Hans

Nybøl

03.08.1915

 

 

HANSEN

Jørgen

Nybøl

22.09.1915

 

 

MOOS

Hans

Nybøl

21.05.1916

 

Tafel 2

TYCHSEN

Peter

Nybøl

28.05.1916

 

 

EBSEN

Jørgen

Nybøl

14.07.1916

 

 

KROGH

Peder

Nybøl

05.06.1916

 

 

KROGH

Christian

Nybøl

29.07.1917

 

 

ANDERSEN

Christian

Nybøl

08.10.1916

 

 

PETERSEN

Nicolay

Nybøl

13.04.1917

 

 

KAAD

Hans

Nybøl

26.07.1917

3)

 

STOFFER

Peder

Nybøl

07.12.1917

 

 

STOFFER

Jens

Nybøl

29.09.1918

4)

Tafel 3

JAKOBSEN

Lorens

Stenderup

27.08.1915

 

 

HANSEN

Jørgen

Stenderup

07.09.1915

 

 

BLADT

Hans

Stenderup

09.11.1915

 

 

KAAD

Jørgen

Stenderup

07.12.1915

5)

 

NISSEN

Peter

Stenderup

08.12.1915

 

 

KELSEN

Christian

Stenderup

06.04.1916

 

 

PETERSEN

Peter

Stenderup

16.06.1917

 

 

JESSEN

Jørgen

Stenderup

19.07.1918

 

 

LORENSEN

Jørgen

Stenderup

06.07.1918

 

Die Ortsnamen in Nord-Schleswig (und Süd-Schleswig) sind in den Sprachen der beiden Volksgruppen meist unterschiedlich in Gebrauch. Zum besseren Vergleich mit den Angaben aus älteren Urkunden (etwa Kirchenbüchern) folgen hier „Übersetzungen“ von Ortsnamen.

            Nybøl = Nübel

            Stenderup = Stenderup

Quelle für die Ortsnamen u.a.: Dr.Harboe Kardel: „Zweisprachig – Verzeichnis der nordschleswigschen Ortsnamen in dänischer und deutscher Sprache“, Apenrade 1969

Anmerkung: Die Kriegsteilnehmer des Ersten Weltkrieges waren Bürger des Deutschen Reiches und unterlagen damit der Wehrpflicht.. Unabhängig davon, ob sie sich selbst zur deutschen oder zur dänischen Volksgruppe rechneten.

Im Zweiten Weltkrieg dagegen gab es ausschließlich freiwillige Kriegsteilnehmer der – seit 1920 – deutschen Minderheit in Nordschleswig. Die Namen der Kriegstoten des Zweiten Weltkrieges finden sich auf den Tafeln des Ehrenhains am Knivsberg.

Text auch in Anlehnung an Gerd Stolz und Jens Harrybye: „Deutsche Kriegsgräber von 1848/51 und 1864 in Nordschleswig – Ein historischer Wanderführer“. Apenrade / Aabenraa 1983

Beispiele weiterführender Erkundungen über www.volksbund.de/graebersuche :

3) Kaad, Hans, Dienstgrad: Musketier, Todes-/Vermißtendatum: 26.07.1917. [J4038947]  Hans Kaad ruht auf der Kriegsgräberstätte in Bousbecque (Frankreich). Block 4 Grab 212

4) Stoffer, Jens, Dienstgrad: Landsturmmann, Todes-/Vermißtendatum: 29.09.1918.  [U0795988]  Jens Stoffer ruht auf der Kriegsgräberstätte in Vladslo (Belgien). Block 1 Grab 731

5) Kaad, Jürgen, Dienstgrad: Ersatz-Reservist, Geburtsdatum: 04.10.1892 in Stenderup, Todes-/Vermißtendatum: 07.12.1915.  [A0073529]  Jürgen Kaad ruht auf der Kriegsgräberstätte in St.Etiennes-à-Arnes (Frankreich). Block 7 Grab 170

Datum der Abschrift: November 2004

Beitrag von: Genealogische Gesellschaft Hamburg e.V. (Uwe Schärff)
Foto © Uwe Schärff

 

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