Hilferuf: Wer kann
Informationen über den Verbleib von Krankengeschichten aus dem
Garnisonsspital im 9. Wiener Bezirk liefern?
S. dazu den
folgenden Auszug aus der Webseite der
Nachfahren Heinrich Hickels:
"Auch hier handelt es sich um
ein Rätsel das uns während unserer Nachforschungen mehr und mehr zu denken
gibt.
Heinrich
Hickl war unser Urgroßvater und wurde am 05.Mai 1879 in Blosdorf (Mähren)
als Sohn des Franz Hickl und dessen Frau Viktoria Ulreich geboren.
Im Jahre
1909 arbeitete er in Probstdorf in Niederösterreich. Er heiratet dort
Antonia Hübl aus Thomigsdorf. Dies ist belegt und konnte von Mag. Schüller
dem Pfarrer aus Probstdorf auch bestätigt werden. Ob sie sich erst in
Österreich kennenlernten oder schon gemeinsam aus Mähren kamen ist nicht
bekannt. Beide haben zu diesem Zeitpunkt anscheinend in Oberhausen Nr. 1
gewohnt (Ortschaft neben Probstdorf)
Am 12.Juni
1913 wurde das einzige Kind der beiden, Franz Heinrich Hickl, unser
Großvater in Probstdorf Haus Nr. 66 geboren.
Die letzte
sichere Information ist, daß Heinrich Hickl am 21.08.1917 in Wien für
"Gott, Kaiser und Vaterland" gestorben ist. Wir haben das beim österr.
Kriegsarchiv nachgeprüft, wo uns bestätigt wurde, daß er laut den
Verlustakten im Wiener Garnisonsspital im 9. Bezirk an Gehirnhautblutung
verstorben ist. Am 24.08.1917 erfolgte die Beisetzung in ein Kriegergrab
auf dem Wiener Zentralfriedhof.
Wir wissen
aus Erzählungen unserer Urgroßmutter Antonia, dass er angeblich von einem
Pferd "erschlagen" worden sei, das würde sich auch mit der Todesursache gut
in Einklang bringen lassen.
Allerdings
bleiben einige Dinge ungeklärt - Er war Schütze des K&K LiR 13 stationiert
in Olmütz (Mähren) und während des Krieges sicher irgendwo an der Ostfront.
Daher ist es rätselhaft warum er in ein Wiener Spital gebracht wurde und
die Behandlung nicht in einem Feldlazarett oder näherem Garnisonsspital
erfolgte.
Es kommen im
Prinzip nur zwei Erklärungen in Frage: Entweder war er zu diesem Zeitpunkt
auf Heimaturlaub (gab es das damals schon ?) und der Unfall geschah
gewissermaßen privat, oder er wurde an der Front verletzt und ins
Hinterland gebracht um Platz im Lazarett zu schaffen da seine
Überlebenschancen als sehr gering eingestuft wurden.
Derzeit
bemühen wir uns gerade etwas Licht in die Angelegenheit zu bringen indem
wir versuchen die Krankengeschichte von Heinrich Hickl aufzutreiben. Ob und
wo sie noch existiert ist fraglich.
Sollte
jemand Informationen zum Verbleib alter Krankengeschichten oder andere
nützliche Informationen haben, so bitten wir um eine
Nachricht."