Die Ortsnamen
in Nord-Schleswig (und Süd-Schleswig) sind in den Sprachen der beiden
Volksgruppen meist unterschiedlich in Gebrauch. Zum besseren Vergleich mit
den Angaben aus älteren Urkunden (etwa Kirchenbüchern) folgen hier einige
Übersetzungen von Ortsnamen.
Røllum-Torp = Röllum Torp
Stybbek = StubbæK = Stübbek
S-Hostrup = Sønder Hostrup = Süderhostrup
Quelle für die
Ortsnamen u.a.: Dr.Harboe Kardel: Zweisprachig Verzeichnis der
nordschleswigschen Ortsnamen in dänischer und deutscher Sprache, Apenrade
1969
Anmerkung: Die Kriegsteilnehmer
des Ersten Weltkrieges waren Bürger des Deutschen Reiches und unterlagen
damit der Wehrpflicht.. Unabhängig davon, ob sie sich selbst zur deutschen
oder zur dänischen Volksgruppe rechneten. Im Zweiten Weltkrieg dagegen gab
es ausschließlich freiwillige Kriegsteilnehmer der seit 1920
deutschen Minderheit in Nordschleswig. Die Namen der Kriegstoten des Zweiten
Weltkrieges finden sich auf den Tafeln des Ehrenhains am Knivsberg.
Beispiele
weiterführender Erkundungen über
www.volksbund.de/graebersuche:
1) Jensen,
Peter, Dienstgrad: Bootsmannsmaat, Geburtsdatum: 12.07.1892 in Störtum,
Todesdatum: 20.12.1918, Todesort: Dar-es-Salaam. [M1576685] Peter Jensen
ruht a.d. Kriegsgräberst. Dar-es-Salaam ("Bagamoyo Road"-brit.Sf.)
(Tansania). Grab 21
2) (sofern
identisch): Seemann, Hans, Dienstgrad: Pionier, Todesdatum: 16.09.1918.
[C0161857] Hans Seemann ruht auf der Kriegsgräberstätte in Montaigu II
(Frankreich). Grab 452