"Für die
Opfer des 1. Weltkrieges wurde im Jahre 1921 ein Denkmal in der
Süd-Ost-Ecke des alten Friedhofes errichtet. Der Entwurf stammt von dem
Architekten Andresen, Flensburg. Die Kosten betrugen 43.000 Mark und
wurden durch freiwillige Spenden aufgebracht. Das Denkmal ist in grauem
sächsischen Sandstein ausgeführt und trägt auf der Vorderseite die
Inschrift ... (s.u.). Auf den anderen drei Seiten sind die Namen von 63
gefallenen und vermißten Soldaten mit den Daten ihres Todestages in
erhabenen Buchstaben gearbeitet. Die Einweihung erfolgte am 22. Mai
1921. Pastor Kock hielt die Weihepredigt unter Zugrundlegung des
Bibelwortes Joh. 15, 13.: Niemand hat größere Liebe, denn die, daß er
sein Leben lässet für seine Freunde. ..."
“Im Jahre
1952 wurde mit der Planung zur Anlage eines Ehrenfriedhofes für die
Opfer des 2. Weltkrieges durch einen gebildeten Ausschuß begonnen. ...
Der Plan des Friedhofsinspektors v. Schierstedt, Neumünster, fand die
Zustimmung der Gemeinde und wurde mit kleinen Änderungen von dem
Gartenmeister O. Bielenberg, Sörup, und dem Steinsetzmeister C. Odefey,
Sterup, ausgeführt.
Das
Denkmal von 1914-1918 wurde vom alten Platz in die Süd-Ost-Ecke der
neuen Anlage umgesetzt. In der Süd-West-Ecke ist auf einem Sockel,
welcher die Jahreszahl 1939-1945 trägt, ein Hochkreuz aus Bayrischem
Granit errichtet. Am Eingang trägt ein großer Findling die Inschrift:
Euer Opfer - unsere Verpflichtung: Frieden.
Die Namen
der Gefallenen und Vermißten sind auf Kissenfindlingen mit Geburts- und
Sterbejahr eingemeißelt. Diese sind, gemeinde- bzw. dorfweise geordnet,
in der Anlage untergebracht. Auch diese Kosten wurden durch freiwillige
Spenden von den Einwohnern der Kirchgemeinde aufgebracht. Sie betrugen
ca. 12.000 DM.
Am 26.
Juli 1953 fand die Einweihung unter großer Anteilnahme der Bevölkerung
statt. Der Gottesdienst wurde von Pastor Claussen unter Zugrundelegung
des Bibelwortes Epheser 2,14 “Er ist unser Friede” in der überfüllten
Kirche gehalten. Pastor i.R. Kragh und Propst Torp hielten Ansprachen
auf dem Ehrenfriedhof. ...”
Zitate
aus: “Chronik der Kirchspiele Quern und Neukirchen” von Markus
Martensen, 1960. Seite 8 “Die Ehrungen unserer Kriegsopfer” von
Hans Thomsen, Nübelfeld. Diesem Kapitel sind auch die ug. Personendaten
entnommen worden.