24.03.1848: Bildung der Provisorischen Regierung in Kiel; Einnahme der
Festung Rendsburg durch Schleswig-Holsteinische Truppen. Bildung der
Schleswig-Holsteinischen Armee.
Die Dänen versuchten
Schleswig stärker an sich zu binden und verleibten das Herzogtum 1848, dem
dänischen, Staat ein. Dagegen erhoben sich die Schleswiger und Holsteiner.
Der Deutsche Bund schickte Truppen zur Unterstützung. Damit begann somit
der Deutsch/Dänische Krieg. Er wurde am 2. Juli 1850 mit dem Frieden von
Berlin beendet. Weil er keine konkreten Bestimmungen enthielt, wurde er der
"inhaltslose Friede" genannt. Die Preußen und der Deutsche Bund zogen ihre
Truppen zurück. Schleswig-Holstein wollte den Krieg weiterführen und
stellte eine Armee von 30 000 Mann auf, unter ihnen viele Freiwillige aus
anderen Deutschen Ländern. Diese Armee marschierte in das nördliche
Schleswig ein und wurden von den Dänen bei Idstedt geschlagen. Das
Schleswig-Holsteinische Heer musste sich hinter die Eider zurückziehen. Im
ersten Londoner Protokoll vom 2. August 1850 erkannten die europäischen
Großmächte - Preußen verweigerte die Unterschrift - dann die Hoheit
Dänemarks über Schleswig an, weigerten sich aber, Dänemark eine Garantie zu
geben."