Hintergrund:
Am
20.8.1944 stürzte der Nachtjäger vom Typ Messerschmidt 110 kurz nach
Mitternacht mit einem brennenden Motor in eine Moorfläche im Dreieck der
Dörfer Brammer, Bokel und des Gutes Brammerau bei Rendsburg. 1997 stiess ein
ortsansässiger Bauer beim pflügen seines Maisackers auf die Überreste der
Maschine, in denen sich noch alle drei Besatzungsmitglieder befanden. Diese
wurden geborgen und in einem gemeinsamen Grab auf der Kriegsgräberstätte
Hamm, Block 1, Reihe 1, Grab 128 beigesetzt. Dort ruhen Sie heute, wie sie
53 Jahre gemeinsam in Holsteiner Erde gelegen haben. Das auf dem Denkmal
montierte Wrackstück ist ein originaler Flügel eines Propellers der
havarierten Maschine.
Unklar ist bis
heute, warum und von wem nach dem Absturz die Maschine mit Sand zugeschüttet
wurde. Der Absturzort muss also bekannt gewesen sein, geriet aber bis
zum auffinden in Vergessenheit.
Ergänzungen
aus der Datenbank der Kriegsgräberfürsorge
Ergänzungen
des Autors