Stele aus hellem Granit
mit Kupferplatten, die die Namen und Todesdaten tragen, für die
Gefallenen des 1. Weltkrieges, 1954 werden 2 helle Granitblöcke
mit eingravierten Namen, Geburts- und Sterbedaten für die
Gefallenen des 2. Weltkrieges hinzugefügt.
Auszug aus dem Buch
"Alveslohe, ein Dorf in Holstein" von Johannes Wendt:
Ehrenmal für die
Gefallenen des 2. Weltkrieges
Die Gemeindevertretung
beschließt am 9.2.53, den Gefallenen des 2. Weltkrieges ein
Ehrenmal zu errichten, für das schon 1000 DM bereitgestellt
wurden und am 1.5. eine Sammlung durchgeführt werden soll.
Steinmetz Maack soll in zwei helle Granitblöcke die Namen der 144
Gefallenen und Vermißten einhauen. Viele Alvesloher sind dabei,
als am Volkstrauertag 1954 des Ehrenmal eingeweiht wird.
Hauptlehrer (Andreas) Wendt hält die Ansprache und schließt mit
diesen Sätzen:
"Über dem Eingang zu
diesem Ehrenmal stehen die Worte: Den Gefallenen zur Ehre, der
Nachwelt zur Lehre. Das heißt, das Ehrenmal will nicht nur ein
Ehren - mal für die Gefallenen sein, es will und soll auch ein
Mahn - mal sein. Der Wille muß in uns lebendig werden, alles
dranzusetzen, daß ähnliche Völkerkatastrophen sich nicht
wiederholen können, dann verstehen wir die Mahnung recht: Seele,
vergiß sie nicht, Seele, vergiß nicht die Toten!