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Totenzettel









Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

Groß Nossin, Kreis Stolp, Pommern:

Gemauerter Sockel, darauf Granitblock mit Namentafel, darauf bronzener Adler. Erhalten ist nur die Namentafel, der Rest ist zerstört.

Inschriften:

"Es starben den Heldentod fürs Vaterland im Weltkriege 1914-1918"
[NAMENTAFEL]
"Sei getreu bis in den Tod"

Namen der Gefallenen WK1:

Name

Vorname

Ort

Todesdatum

ALBRECHT

Otto

Groß Nossin

08.08.1917

BAASKE

Hermann

Groß Nossin

17.09.1914

BAASKE

Otto

Groß Nossin

24.07.1917

BAASKE

Emil

Schottowske

15.11.1916

BLANK

Ernst

Groß Nossin

15.10.1918

GRIMM

Max

Groß Nossin

05.02.1915

HEILGENDORF

Erich

Dombrowe

23.11.1916

KOSCHNIK

Bruno

Bresinke

20.08.1914

KOSCHNIK

Paul

Bresinke

03.07.1916

KÖSTERKE

Willy

Groß Nossin

18.07.1918

MAASS

Gustaw

Wussowske

27.07.1915

MEISSLER

Karl

Groß Nossin

24.09.1917

MESECK

Otto

Schottowske

27.08.1914

MISCH

Hermann

Groß Nossin

31.01.1915

MÖLLER

Willy

Groß Nossin

28.08.1914

PINNOW

Max

Schottowske

19.11.1914

POLLACK

August

Wussowske

20.08.1914

POTRATZ

Hermann

Slupp

19.08.1918

REDDEL

Willy

Groß Nossin

21.03.1918

REFFKE

Paul

Wussowske

06.08.1917

RENNHACH

Paul

Wussowske

08.09.1916

SPRUNK

Otto

Groß Nossin

19.07.1918

Datum der Abschrift: 20.08.2004

Die Erfassung der Bronzedenkmäler für eine Metallspende des deutschen Volkes vom 22. Juni 1940

Im Landesarchiv Greifswald, Rep. 55, Nr. 506, befindet sich diese Akte zuR Erhebung des Deutschen Gemeindetages, die Beschreibungen vieler Denkmäler in Gemeinden und Städten mit Stellungnahmen verschiedener Behörden enthält. Dr. Hermann Seils hat mir mitgeteilt, daß es zum Kriegerdenkmal in Groß Nossin darin heißt:

"1. Kriegerdenkmal 1925 (Künstler nicht angegeben)
2. Stellungnahme der Gemeinde:
Das Denkmal soll erhalten bleiben, weil es künstlerischen, politischen und heimatlichen Wert hat.

Stellungnahme des Landrates:
Ich stimme der Auffassung der Gemeinde aus folgenden nicht zu: Das Kriegerdenkmal erfüllt ohne den Adler aus Bronze denselben Zweck. Gemauerter Sockel, Granitblock, darauf Adler.

Gutachten des Landeskulturkonservators:
Aus künstlerischen Gründen wäre es zu begrüßen, wenn das ganze Denkmal verschwände. Der Unterbau, wie auch die eingelassene Platte, zeugen von keinem Verständnis für gute Denkmalgestaltung.

Gutachten des Provinzialverbandes:
Die Stellungnahme der Gemeinde, dass das Denkmal in seiner jetzigen Gestalt erhalten bleiben soll, kann ich nicht beitreten. Eine Entfernung des Adlers ist wünscht, da das an sich unschöne Denkmal ohne diesen zweifellos besser wirken würde."
______________________

Anzunehmen ist, dass das Denkmal danach geschleift und die Namenstafel neben der Kirche in den Erdboden eingelassen wurde, wo sie dann - relativ unscheinbar – erhalten blieb.

30.06.2004 by Heino Kebschull

Quellenangabe: Die vorstehenden Daten und Texte habe ich mit freundlicher Genehmigung des Betreibers der Website http://www.klein-nossin.de entnommen. Vielen Dank dafür an Heino Kebschull!

Beitrag von: Detlef Ziemann

 

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