Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für AhnenforscherOnlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für AhnenforscherOnlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher




Totenzettel









Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Eventin, Kreis Schlawe, Pommern:

Die Gemeinde hatte zum Andenken an diese ergreifende Feier eine neue schwarze Altardecke gestiftet, auf deren Vorderseite die Worte eingenäht standen: „Mit Gott für König und Vaterland. Zum Andenken der Gebliebenen aus diesem Kirchspiel.“ Leider ist diese Decke heute nicht mehr vorhanden. Wiederum ein Jahr später, am 19. Oktober 1817 als am 20. Sonntage nach Trinitatis, wurde die Gedächtnistafel in der Kirche feierlich aufgehängt. Sie ist von dem damaligen Schulmeister und Tischler Caspar Dummer in Wandhagen angefertigt worden, und wenn Pastor Blume bedauert, „daß sie verdorben worden; weil sie zu klein und unleserlich geraten,“ so können wir dem nicht zustimmen. Gerade in ihrer Einfachheit und Schlichtheit paßt sie zu den andern Ausstattungsstücken der Kirche.  Quelle: „Bote vom Pommernstrand - Sonntagsblatt der Synode Rügenwalde (1913/16, 17, 19, 20, 22 + 24)“ gefunden auf der Internetseite http://www.schlawe.de/

Inschriften:

Aus diesem Kirchspiel starben für König und Vaterland aus Eventin:

Namen der Gefallenen:

Dienstgrad

Name

Vorname

aus

Todesdatum & Ort

Alter

Bemerkungen

 

WOLDT

Christian

 

blieb beim 2. Sturm bei der Eroberung von Reims am 14. März 1814

31 Jahre

Sohn des hiesigen Schulzen

 

LAU

Jakob

Eventin:

6. Februar 1814 zu Eisenach im Lazaret

34 Jahre

 

Landwehrmann

FOCK

Peter

Eventin:

8. Januar 1814 zu Halle im Lazaret

20 Jahre

 

Musketier

BAHR

Martin

Eventin:

27. Januar 1814 zu Köln am Rhein im Lazaret

34 Jahre

 

Füselier

TAROSCHKE

Jakob

Eventin:

blieb im Gefecht bei Lüneburg den 2. April 1813

23 Jahre

 

Landwehrmann

MAU

Martin

Wandhagen

blieb den 10. Januar 1814 bei der Belagerung von Wittenberg

35 Jahre

 

Landwehrmann

HEYER 

Martin

Wandhagen

blieb den 16. Januar 1814 vor Wittenberg

29 Jahre

 

Reservelandwehrmann

VERSE

Gottfried

Wandhagen

starb den 28. Januar 1814 zu Colberg im Lazaret

28 Jahre 

 

Landwehrmann

LAU

Caspar

Wandhagen

starb im Februar 1814 zu Stargard im Lazaret,

26 Jahre

 

Musketier

BARTELT

Jakob

Wandhagen

blieb am 9. März 1814 in der Schlacht von Antwerpen

22 Jahre

 

Füselier

PITZKE

Johann

Wandhagen

starb im Mai 1814 zu Aachen am Rhein im Lazaret,

22 Jahre

 

Musketier

HEYER

Jakob

Wandhagen

starb am 20. September 1814 zu Aachen am Rhein im Lazaret

22 Jahre

 

Landwehrmann

RUBOW

Martin

Beelkow:

fand den 11. Januar 1814 seinen Tod in der Elbe bei Wittenberg

21 Jahre

 

Musketier

PINGEL

Martin

 

blieb den 16. Juni 1815 in der Schlacht bei Ligny

30 Jahre

 

Diese 4 mußten dem Rufe und Winke dessen folgen, der Ursache war, daß Gott durch schreckliche Schlachten, die 1813, 14 und 15 erfolgten, das blühende Glück Preußens wieder herstellete, und den zu Boden warf, der alle Länder unter sein Joch bringen wollte: so mußten denn also aus diesem Kirchspiel die oben Erwähnten – für König und Vaterland ihr Leben aufopfern, sowie auch diese 4 letzten in dieser Hinsicht nicht zu übergehen sind.

 

DETTBARN

Peter

Beelkow

blieb 1812 in einem Gefecht in Rußland

29 Jahre

 

 

DETTBARN

Johann

Beelkow

starb 1813 in Riga im Lazaret

25 Jahre

 

 

KRÜGER

George

Wandhagen

1812, Rußland

25 Jahre

welcher 1812 in Rußland soll ins Lazaret gekommen sein und ohne Zweifel seinen Tod auch daselbst gefunden haben

 

PLATH

Christian

Wandhagen

1812, Lazaret in Marienburg

31 Jahre

ist 1812 im Lazaret in Marienburg gestorben

Datum der Abschrift: 10.10.2005

Beitrag von: Michael Elstermann

 

Fragen und Kommentare zu dieser Webseite bitte an:  webmaster@denkmalprojekt.org.
Copyright © 2003-2007 Thilo C. Agthe.  All rights reserved. Alle Rechte vorbehalten