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Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Rietz, Gemeinde Kloster Lehnin, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

PLZ 14797

Allgemeines Kriegsopferdenkmal in Form einer aufgerichteten Granitplatte; altes Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs, stumpfe Pyramide aus aufgerichteten Granitblöcken, gekrönt von einem Adler (abgerissen)

Inschriften:

Neues Denkmal:
Den Toten beider Weltkriege zum Gedenken. Den Lebenden zur Mahnung.

Altes Denkmal:
Unsern im Weltkrieg 1914-1918 gefallenen Brüdern

Namen der Gefallenen:

1. Weltkrieg

Dienstgrad

Name

Vorname

Todesdatum & Ort

Bemerkungen

Garde Gren.

BLEICKE

Albert

30.08.1914

ruht auf der Kriegsgräberstätte in Le Sourd - Frankreich

Garde Ulan

BLEICKE

F.

25.09.1914

Garde Gren.

BLEICKE

K.

1916

Musk.

BORN

A.

12.01.1915

BREDOW

F.

14.01.1915

Musk,

BUCHHOLZ

K.

25.07.1916

Wehrm.

DRUST

Hermann

18.12.1915

ruht auf der Kriegsgräberstätte in Langemark - Belgien

Musk.

FISCHER

F.

28.08.1918

Musk.

FISCHER

G.

26.09.1918

Musk.

FISCHER

W.

27.04.1917

Gefr.

FRIEDRICH

F.

26.03.1918

Musk.

HAMPE

Albert

11.11.1915

ruht auf der Kriegsgräberstätte in St. Maurice-Sous-les-Côtes - Frankreich

Pion.

SCHMIDT

G.

09.10.1918

Gefr.

SCHULZE

A.

07.07.1917

Musk.

SEEGER

P.

07.08.1916

Res.

SIEGEL

G.

30.08.1914

Musk.

STIMMING

F.

08.07.1915

Ldst.

TORGELER

K.

25.12.1915

Musk.

WINKLER

A.

27.02.1916

2. Weltkrieg

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Bemerkungen

Obergefreiter

HAMPE

Fritz

24.08.1919 Rietz

28.12.1941 Orel Tr. San.Laz. XIII, 86 Bl. I

Kriegsgrab bei Orel - Russland

Obergefreiter

KLEINE

Fritz

14.07.1921 Rietz

18.08.1944 Sanko. 1, 81 H.V.Pl. Zarudzie

Kriegsgrab bei Skotniki Majoratne - Polen

KRÜGER

Fritz

KUBASCHECK

Rudolf

aus Treuenbrietzen, nach Rietz geheiratet

Obergefreiter

KUHLMEY

Fritz

08.04.1921 Rietz

24.01.1942 Duminitschi - Rußland

Kriegsgrab bei Duminitschi - Rußland

KUHLMEY

Heinz

MAAß

Erich

MEICHAU

OHNHÄUSER

Leo

24.11.1926 Bodenstadt

01.01.1945 vermisst bei Breslau

Angehöriger von Vertriebenen aus Seitendorf – Sudetenland, im Gedenkbuch des Friedhofes Groß Nädlitz / Nadolice Wielkie – Polen verzeichnet

SCHMIDT

Adolf

Obergefreiter

SCHMIDT

Fritz

23.11.1919 Rietz

03.02.1943 Michailowka

Kriegsgrab bei Michailowka / Staryj Oskol - Rußland

Gefreiter

SCHUHKNECHT

Fritz

19.02.1918 Rietz

21.10.1941 Schirjakowa

Kriegsgrab bei Schirjakowa / Twer - Rußland

SIEDOW

Walter

WIEDECKE

Paul

Unteroffizier

WIND

Paul

13.12.1919 Rietz

23.02.1944 Toschtschika

Kriegsgrab bei Bychow - Belarus

Obergefreiter

WIND

Willi

14.08.1922 Rietz

26.01.1944 Krassindorf - Ukraine

ruht vermutlich als unbekannter Soldat auf der Kriegsgräberstätte Kirowograd

2. Weltkrieg (Erschossene Zivilisten)

Name

Vorname

Todesdatum & Ort

Bemerkungen

GUTSCHMIDT

(Frau)

02.05.1945 Rietz

GUTSCHMIDT

(Herr)

02.05.1945 Rietz

HASELOFF

Paul

02.05.1945 Rietz

LIESKE

(Herr)

02.05.1945 Rietz

Flüchtling (aus Brandenburg?)

LIPPERT

(Herr)

02.05.1945 Rietz

Polizist

STIERHOFF

Bernhard

02.05.1945 Rietz

TÄGENER

Horst

02.05.1945 Rietz

VIELICKE

(Herr)

02.05.1945 Rietz

WINKLER

Fritz

02.05.1945 Rietz

Vater

WINKLER

Gerhard

02.05.1945 Rietz

Sohn

Das Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs musste nach 1945 abgerissen werden. Die Namen konnten von einer alten Postkarte rekonstruiert werden. Die Namen konnten eindeutig identifiziert werden, aber bei den Todesdaten sind Unsicherheiten.
In Rietz wurden am 2. Mai 1945 39 Einwohner und im Ort befindliche Flüchtlinge von sowjetischen Truppen erschossen. Im Ort befand sich ein Verpflegungslager, das die Einwohner nach Abzug deutscher Truppen leer räumten. Aus Wut über das leere Lager sollen diese Übergriffe passiert sein. Viele Opfer wurden in einem Massengrab bestattet, vor allem die Flüchtlinge die sich im Ort befunden haben (viele aus der umkämpften Stadt Brandenburg, deren Namen meist unbekannt waren). Die toten örtlichen Einwohner wurden meist in Familiengräbern bestattet. Heute ist das Massengrab nicht mehr erhalten. Dank an Frau Meier für die Befragung der alten Einwohner um Namen der Opfer und Gefallenen des 2. Weltkriegs zusammenzutragen.
In der Kirche befanden sich früher Gedenktafeln für Gefallene, auch diese sind verschwunden.
Zusätzliche Informationen in Blau vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge: (www.volksbund.de/graebersuche)

Datum der Abschrift: 01.11.2013

Beitrag von: R. Krukenberg (www.kriegsopfergedenken.de)
Foto © 2013 R. Krukenberg

 

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