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Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Rheinsberg (1740-1815), Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg

PLZ 16831

Obelisk im Schlosspark für die Militärführer der Kriege 1740-1763; Gedenktafel 1813-1815 (nicht mehr vorhanden)

Inschriften:

Monument, gewidmet allen preußischen Helden, die
durch Tapferkeit und Kenntnisse verdient haben
dass man sich ihrer ewig erinnert. Die von Hand der Freundschaft in diesen Marmor eingegrabenen Namen sind die Wahl einer vorzüglichen Achtung, welche denen keineswegs zum Nachtheil gereicht, die so wie diese sich ums Vaterland verdient gemacht haben, und öffentlicher Hochachtung verdienen.
Zum ewigen Gedächtniss August Wilhelms, Prinz von Preußen, zweiter Sohn Königs Friedrich Wilhelms.

Namen der Gefallenen:

1740-1767 (Gefallene und Kriegsteilnehmer)

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Einheit

Bemerkungen

General-Feldmarschall

ANHALT-DESSAU

Leopold, Fürst von

03.07.1676 Dessau

07.04.1747 Dessau

OB der Kurmärkischen Truppen

Major

BLUMENTHAL

Heinrich von

31.09.1756 bei Ostritz, Lausitz gefallen

Regiment Prinz Heinrich

General der Infanterie

BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL-BEVERN

August Wilhelm, Herzog von

10.10.1715 Braunschweig

02.08.1781 Stettin

OB der Schlesischen Armee

1757 Kriegsgefangen, 1758 Gouverneur von Stettin

Major

DEQUEDE

1757 bei Prag gefallen

Regiment Prinz Heinrich

Adjutant des Prinzen Heinrich von Preußen

Generalleutnant der Artillerie

DIESKAU

Karl Wilhelm von

09.08.1701 Dieskau

14.08.1777 Berlin

Generalinspekteur der Zeughäuser

Oberstleutnant

GOLTZ

Balthasar Friedrich von

20.12.1708 auf Gut Heinrichsdorf

06.05.1757 vor Prag (Jägerndorf)

Inf.Regt.33

Adjutant des Königs

Generalleutnant der Infanterie

HAUCHARMOI

Heinrich Karl Ludwig von

1689 in Wesel

06.05.1757 bei Prag gefallen

Inf.Rgt.28

Generalleutnant

HENKEL VON DONNERSMARCK

Viktor Amadeus, Graf

15.09.1727 Mertschütz - Schlesien

31.01.1793 in Königsberg

Inf.Rgt.No.14 von Steinwehr

Adjudant des Prinzen Heinrich von Preußen

Generalleutnant

HÜLSEN

Johann Dietrich von

01.07.1693 in Babziens

29.05.1767 Berlin

Inf.Regt.21

Gouverneur von Berlin

Generalmajor

INGERSLEBEN

Johann Ludwig von

16.10.1703 Lippehne - Neumark

27.11.1757 in der Schlacht bei Breslau gefallen

Leibgarde No.15

Kommandant von Kolberg und Dresden

Marschall

KEITH

Jakob (James Francis) von

1696 Peterhead in Schottland

14.10.1758 bei Hochkirch gefallen

OB der preußischen Truppen

General der Husaren

KLEIST

Friedrich Wilhelm Gottfried Arndt von

29.08.1724 Potsdam

28.08.1767 Jeschkendorf- Schlesien

Freikorps von Kleist; Grüne Husaren

Quartiermeister

MARWITZ

von

36 Jahre alt

1759

General der Infanterie

MÖLLENDORF

Wichard Joachim Heinrich von

07.01.1724 Lindenberg - Prignitz

28.01.1816 in Havelberg

Regiment Ramm zu Fuß

Oberkriegs-Präsident, Gouverneur von Berlin

General der Kavallerie

PLATEN

Dubislav Friedrich von

23.08.1714

07.07.1787

Dragoner Regt. Langermann, No.8

Gouverneur von Königsberg

PLATEN

von

06.05.1757 vor Prag gefallen

Adjutant des Marschalls von Schwerin

General der Infanterie

PREUSSEN

August Ferdinand, Prinz von

23.05.1730 Berlin

02.05.1813 Berlin

Chef des Inf. Regt.34

General der Kavallerie

PRITTWITZ-GAFFRON

Joachim Bernhard von

03.02.1726 Lahserwitz - Oels

04.06.1793 Berlin

Ziethensches Husaren Regiment

Generalinspekteur der Kavallerie

REDER

von

Kürassier Regiment Schmettau

Chef eines Kavallerieregiments

General

RETZOW

Wolf Friedrich von

1699 Möthlow bei Nauen

05.11.1758 bei Schweidnitz im Felde an Dyphterie

Bataillon Grenadier Garde

Intendant der Armee

Generalleutnant

SALDERN

Friedrich Christoph von

02.06.1719 in Plattenburg - Priegnitz

14.03.1785 Magdeburg

Grenadiergarde No.6

Generalinspekteur der Altmark, Gouverneur der Festung Magdeburg

Marschall

SCHWERIN

Kurt Christoph, Graf von

26.10.1684 Löwitz bei Anklam

06.05.1757 vor Prag gefallen

Gouverneur der Festungen Brieg und Neisse

General der Kavallerie

SEYDLITZ-KURZBACH

Friedrich Wilhelm von

03.02.1721 Kalkar - Cleve

07.11.1773 in Ohlau

Generalinspekteur der Kavallerie in Schlesien

General der Infanterie

TAUENTZIEN

Bogislaus Friedrich von

18.04.1710 Tauentzien - Lauenburg

21.03.1791 Breslau

Regiment Tauentzien zu Fuß

Generalinspekteur der schlesischen Infanterie

Oberstleutnant

WEDELL

Georg von

1710

30.09.1745 in der Schlacht bei Soor gefallen

Grenadier Bataillon

Generalmajor

WOBERSNOW

Moritz Franz Kasimir von

1708

23.07.1759 In der Schlacht bei Kay gefallen

Armee von Dohna

Adjudant des Königs

General der Infanterie

WUNSCH

Johann Jakob von

22.12.1717 Heidenheim

18.10.1788 zu Prenzlau

Regiment Finck zu Fuß

General der Kavallerie

ZIETHEN

Hans Joachim von

18.05.1699 Wustrau

26.01.1786 Berlin

OB preußische Armee

Inspekteur der preußischen Kavallerie

1813-1815

Dienstgrad

Name

Vorname

Mq.

BEHRENDS

Wilh.

Uo.

GENTKOW

Joh.

Füs.

HUTH

Ludwig

Mq.

KLÄHN

Friedrich

Mq.

KÖHLER

Karl

Mq.

LUDWIG

Friedrich

Mq.

MINACK

Friedrich

Mq.

MONCKE

Christ.

Mq.

MÜLLER

Christ.

Mq.

ORTMANN

Christ.

Mq.

OTTE

Christ.

Lm.

RÖNNEFARTH

Gottfr.

Mq.

SCHOTT

Karl.

Mq.

SCHWABE

Joh.

Ts.

SCHWARZE

Friedr.

Lm.

SPIEGLER

Franz

Mq.

TRIEBEL

Joh.

Mq.

ULRICH

Heinrich

Mq.

VIELÖITZ

Christ.

Lm.

ZIEHM

Karl

Der Obelisk im Schlosspark ist ein einzigartiges Monument, von seiner Art und der prächtigen Ausführung her. Er ist reich mit allegorischen Darstellungen sowie Rüstungs- und Waffenmotiven am Obelisken selbst und dem umgebenden geschmiedeten Zaun verziert. Prinz Heinrich von Preußen ließ ihn um 1790 für seinen Bruder August Wilhelm von Preußen und den ihm ehrenswert erscheinenden Heerführern der Schlesischen Kriege und des Siebenjährigen Krieges errichten. Sämtliche Inschriften sind in französischer Sprache und zu jedem der Heerführer ist ein längerer Text verzeichnet. Dieser enthält aber kaum Vornamen und Lebensdaten. Diese wurden aus anderen Quellen gewonnen (und sind kursiv gekennzeichnet). Zu einigen Namen konnten bisher keine weiteren Informationen gefunden werden. Die Gedenktafel für die Gefallenen von 1813-1815 in der Kirche existiert nicht mehr. Die Namen sind einer alten Chronik entnommen die diese Namen der Gedenktafel auflistet. Eine weitere Gedenktafel für die Gefallenen von 1864-1871 ist ebenfalls verschwunden. Hier konnte bisher noch keine Abschrift und kein Foto gefunden werden. Dieses wird dringend gesucht.

Datum der Abschrift: 01.08.2013

Beitrag von: R. Krukenberg (www.kriegsopfergedenken.de)
Foto © 2013 R. Krukenberg

 

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