Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher














Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Glienicke/Nordbahn, Landkreis Oberhavel, Brandenburg

PLZ 16548

Denkmal 1. Weltkrieg, Feldstein Sockel mit eingelassenen Sandstein Tafeln, Wappen und Inschrift (Namen teils verwittert); Kriegsgräberstätte; Gedenken auf Familiengräbern

Inschriften:

Denkmal:
Ihren gefallenen Soehnen. Die Gemeinde Glienicke. 1914-1918
Kriegsgräberstätte:
So spricht der Herr: Die Völker werden ihre Schwerter umschmieden in Pflugscharen, und ihre Lanzen in Winzermesser. Es wird kein Volk wider des anderen das Schwert erheben und sie werden nicht mehr lernen wie man Krieg führt. Micha 4.3. 1914/18. 1939/45

Namen der Gefallenen:

1. Weltkrieg

Name

Vorname

BAUMBACH

Erich

BÖHMER

Willi

BRÖSICKE

Gustav

BÜNTIG

Waldemar

DOHERR

Fritz

FISCHER

FISCHER

Albert

FISCHER

Fritz

GLAGOW

Hermann

GRANZOW ?

Walter

JÄGER

Karl

STEFFENS

STEFFENS

Hermann

2. Weltkrieg (Gedenken auf Familiengräbern)

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

BECKER

Emil

1892

1945

SCHULZ

Lothar

19.02.1907

1945

2. Weltkrieg (Kriegsgräberstätte)

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

ANGELE

Margot

09.04.1886

27.03.1944

Gefreiter

BLUMENREUTER

Fritz

03.02.1923 Glienicke

20.09.1944 Teupitz

BRATKE

Friedrich

13.11.1924 Berlin

24.08.1944 Glienicke

PETASCH

Hedwig

27.05.1891 Landsberg a. d. Warthe

22.03.1944 Glienicke

PICKART

Emma

08.12.1885 Berlin

22.03.1944 Gienicke

ROSA

Herbert

20.12.1902 Charlottenburg

23.11.1943 Glienicke

SILL

Ida

07.10.1868 Schneidemühl

22.03.1944 Glienicke

SPANNER

Heinrich

18.09.1866 Hammerstein

22.03.1944 Glienicke

UHLIG

Martha

24.11.1889 Berlin

22.03.1944 Glienicke

Das Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs hat die Form eines Podests, und sicher waren darauf noch Aufbauten oder eine Figur. Alte Aufnahmen davon und auch von den Namenstafeln, die teilweise zerstört sind, werden gesucht. In der Kirche befinden sich keine Gedenktafeln.
Auf dem Waldfriedhof befindet sich ein Gräberfeld der VVN (Vereinigung Verfolgter des Naziregimes), die aber alle weit nach 1945 gestorben sind. Nur einer starb vor 1945, Gerhard Weiß, geboren am 07.01.1909, Todestag 09.04.1932. Er könnte ein Opfer der Auseinandersetzungen zwischen der NSDAP und ihren Gegnern sein.
Auf dem alten Friedhof befindet sich ein prächtiges Grab für Sanitätsrat Dr. Hattwich, geb. 03.09.1846, gest. 25.02.1916, verziert mit Eichenlaub und Eisernem Kreuz, er könnte ein Kriegsteilnehmer in den Kriegen 1864-1871 gewesen sein.
Auf der Kriegsgräberstätte haben alle Gräber nur ganz kleine Emaille-Schilder mit den Namen und Daten. Bei einem Grab ist dieses Schild verschwunden.
Zusätzliche Informationen in Blau vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge www.volksbund.de/graebersuche

Datum der Abschrift: 01.05.2013

Beitrag von: R. Krukenberg (www.kriegsopfergedenken.de)
Foto © 2013 R. Krukenberg

 

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