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Totenzettel









Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Eisenach (Gedenkbuch 1. Weltkrieg), Thüringen

In diesem Buch „sind 1400 Namen unserer Helden niedergelegt, die entweder Eisenach ihre Vaterstadt nannten, deren Eltern hier wohnten oder noch hier ansässig sind, oder solcher junger Helden, die beruflich in hiesigen Geschäften tätig waren“. (Zitat aus dem Vorwort) Zu jedem Namen sind außer dem Geburts- und Todestag noch Angaben zu den Eltern und andere persönliche Angaben veröffentlicht. Bei einigen ist auch ein kleines Foto eingefügt.

Eisenach (Gedenkbuch 1. Weltkrieg), Foto © 2009 Katja Kürschner

Inschriften:

1914 – 1919

Zum Gedächtnis der gefallenen Heldensöhne Eisenachs

Nimmer werdet Ihr vergessen werden!

Namen der Gefallenen:

Nachnamen H-Q
(weitere Namen hier)

Foto

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Einheit

Bemerkungen

Persönliche Angaben

 

Sergeant

HAASE

Emil

1888 zu Dembe, Gut bei Czarnikau in Posen

Fiel am 21.03.1918 in dem Kampf zwischen den Ortschaften Queant und Lagnicourt.

RIR 233, 2.K.

 

Schornsteinfeger, Sohn des Gärtners Karl Haase

 

Bataillonsarzt

HACKER

Friedrich

08.02.1888 Reichenhall in Bayern

 

IR 94, 2. Bataillon

Wurde am 26. 07.1915 bei Shonsnik in Rußland verschüttet. Beerdigt beim Gut zu Shonsnik. EK 2

Dr.med. et phi., Sohn des Kirchenrats Th. Hacker

 

Unteroffizier

HAENEL

Adam

23.01.1885 Uetteroda

Fiel am 07.03.1916 bei Verdun.

RIR 94, 6.K.

Am Rabenwald beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Weim. Verdienst-Medaille

Tapezierer, Gatte der Frau Julie Haenel – Eisenach

 

Unteroffizier

HAENERT

Walter

1896 Friedrichroda

Fiel am 15.07.1918 in der Feuerstellung zwischen Oise und Marne.

schwere fünfzehn Zentimeter-Kanonen-Batterie Nr. 29

 

Schüler, Sohn des Kaufmanns Arno Haenert

 

Flugzeugmechaniker

HAGEDORN

Friedrich

20.01.1897 Eisenach

Verunglückte am 15. 05.bei seinem ersten Aufstieg in Johannisthal bei Berlin. Dort auch beerdigt.

Marine-Landflieger-Abteilung

Wurde am 1. 05.1916 eingezogen.

Schlosser, Sohn des Arbeiters Berthold Hagedorn

Gefreiter

HAGELGANSS

Hermann Rudolf

25.03.1893 Berka a.W.

Starb am 1. 02.1920 durch Unglücksfall bei schwerer Gefangenenarbeit in St. Menehould.

RIR 252, Nachrichen-Abteilung

Kämpfte mit diesem Regiment in Polen und Kurland; machte den ganzen Feldzug in Rumänien mit und kam im 03.1918 nach Frankreich vor Verdun, Soissons usw. Am 4. 09.1918 an der Vesle in französische Gefangenschaft geraten. Auf dem deutschen Friedhof in St. Menehould bei Chalons an der Marne beerdigt. EK 2

Sohn des Kaufmanns Chr. Hagelganß – Eisenach

 

Unteroffizier

HAGELGANZ

Ludwig

 

Fiel im Alter von 29 Jahren am 25.10.1918.

in einem ostreußischem Infanterie-Regiment

EK 2 und Weim. Verdienst-Medaille in Silber mit Schwertern

Seminarist, Sohn des Lehrers R. Hagelganz und Frau, geb. Rohlfs, jetzt Großlöbichau

 

Kriegsreiwilliger

HAGELGANZ

Max

09.01.1897 Eisenach

Fiel am 02.08.1915 vor Houthoult bei Ypern.

Jäger-Batl. 10 in Goslar, später 23. Jäger.

Kämpfte bei Ypern.

Sohn des Schuhwarenhändlers Max Hagelganz – Eisenach

 

Musketier

HAJDUK

Richard

 

Gefallen am 22.01.1916 im Schützengraben Saint-Mard, südöstlich Caisnes im Alter von 21 Jahren.

1. Ersatzbataillon IR 94, 5.K.

 

Schuhmacher, Sohn des Schuhmachers Martin Hajduk in Ruda

 

Landwehrmann

HAMMEL

Franz Josef

06.06.1884 Kaiserslautern

Fiel am 09.09.1914 bei Troisvilles.

RIR 94, 7.K.

Nahm an dem großen Vormarsch auf Paris teil. Dortselbst beerdigt.

Metallschleifer, Gatte der Frau Katharine Hammel – Eisenach

 

Musketier

HAMPEL

Hugo

09.09.1880 Saalfeld

Fiel am 04.06.1916 bei Verdun auf Höhe 304.

IR 95, 7.K.

Kämpfte in Frankreich. In Feindesland beerdigt.

Kaufmann, Gatte der Frau Rosa Schmidt, verwundet Hampel

 

Fldwebelleutnant

HANF

Gottlieb 08.Alfred

Bad Sulza

Fiel am 19.11.1914 im Gefecht bei Nouvron im Alter von 41 Jahren.

Reserve-Infanterie-Regiment 71

 

Postsekretär, Gatte der Frau Elise Marta Hanf, geb. Friedrich – Eisenach

 

Gefreiter

HAPP

Willi Bernhard

1889 Eisenach

Fiel am 18.02.1918 südlich Ripont in Frankreich.

IR 236, 2..

 

Dachdecker, Sohn des Schneiders Heinrich Adam Happ – Eisenach

 

Gefreiter

HÄRING

Hugo Karl

1892 Großenbehringen

Gestorben im Lazarett zu Gotha am 4. 03.1919 infolge seiner im Kampfe bei Chaulin in Frankreich erhaltenen Verwundung.

Inf.-Regt. 94, 8.K.

 

Landwirt, Sohn des Landwirts Heinrich Häring in Großenbehringen

 

Musketier

HARNISCH

Arthur

15.12.1895 Eisenach

Starb infolge Verwundung am 10.03.1916 im Kriegslazarett Dun.

RIR 71, 8.K.

Nahm teil an den Kämpfen in Frankreich, besonders bei Verdun. Beerdigt in Dun (Frankreich)

Kaufmann, Sohn des Expedienten Heinrich Harnisch – Eisenach

Leutnant und Kompanie-Führer

HARSEIM

Kurt

08.12.1891 Eisenach

Fiel am 31.07.1917 bei Langemarck.

IR 94, 6.K., später RIR 230, 10.K.

Trat am 1. 10.1913 als Einj.-Freiwilliger in das IR 94, 6.K. ein. Nahm an dem Gefecht bei Namur teil, dann an der Schlacht bei Sechserben-Tannenberg, Lodz. Zuletzt an der Somme, Arras und in Flandern. Beerdigt in Roulers. EK 1 und 2, Weißen Falkenorden, Weimarische Silberne Verdienst-Medaille

Sohn des Hotelbesitzers Oskar Harseim – Eisenach

 

Wehrmann

HARTE

Gustav

 

Fiel am 22.10.1914 bei Poelkapelle.

 

In Feindesland beerdigt.

Schlosser, Gatte der Frau Minna Harte – Eisenach

 

Füsiler

HARTMANN

08.Oskar

23.09.1896 Schafhausen

Fiel am 18.07.1917 in der Stellung bei Havricourt in Frankreich.

Füsilier-Regiment 86, 6.K.

 

Schlosser, Sohn des Landwirts Georg Heinrich Hartmann

 

Gefreiter

HARTMANN

Hugo Johann Joachim

1884 Schwerin

Starb am 27.06.1915 im Lazarett Trosly-Loire.

Ersatz-Bataillon RIR 94, 5.K.

 

Kaufmann in Eisenach, Sohn des verstorbenen Rechtsanwalts Karl Hartmann – Altona

 

Vizewachtmeister

HARTMANN

Leo

03.04.1888 Eisenach

Starb am 20.10.1918 an einen Nervenleiden in Essen.

Flak-Batterie 54, Essen

Kämpfte bei Ostende. Beerdigt in Eisenach.

Sohn der Witwe Auguste Hartmann

 

Unterofizier

HARTMANN

Paul

01.0.1894 Steinbach

Fiel am 23.08.1916 bei Toboly. Dort auch beerdigt.

IR 251, 7.K.

Kämpfte in Russland.

Lehrer, Sohn des Schlossermeisters Karl Hartmann – Eisenach

 

Landsturmmann

HARTUNG

Berthold

22.03.1892 Eisenach

Fiel am 30.03.1918 bei St.Quentin.

RIR 32

Nahm teil an zahlreichen Kämpfen in Frankreich, an der Schlacht bei St. Quentin und wurde am Winterberg verwundet. Nach Wiedergenesung abermals nach Frankreich. In Feinesland beerdigt.

Schuhmacher, Sohn des Schuhmachermeisters Heinrich Hartung, Gatte der Frau Minna Hartung

 

Reservist

HARTUNG

Christian

16.08.1888 Berka v. Hainich

Fiel am 11.06.1916 in Thiaucourt.

IR 371

Nahm teil an einer Anzahl von Schlachten in Frankreich. In Feindesland beerdigt.

Schuhmacher, Gatte der Frau Pauline Hartung

 

 

HARTUNG

Gustav

27.05.1890 Bera v.d.H.

Fiel am 21.02.1916 bei Arras.

Pionier-Bataillon 19

War an den Kämpfen in Frankreich beteiligt. In Feindesland beerdigt.

Zimmermann, Gatte der Frau Helene Hartung – Eisenach

 

Musketier

HARTUNG

Karl Wilhelm

1891 Lauchröden

Fiel am 02.12.1914 im Gefecht bei Bechzice im Alter von 23 Jahren.

IR 94, 5.K.

 

Maurer, Sohn des Hofmeisters Hartung – Lauchröden

 

Fahrer

HARTUNG

Oskar Max

1893 Zeitz

Ertrunken am 19.07.1918 infolge eines Unglücksfalles bei Kasasajewka im Dnjepr in der Ukraine.

1. Batl. LIR 386, 1. MK

 

Maschinenschlosser, Sohn des verstorbenen Schuhmachers Franz Otto Hartung

 

Musketier

HASSE

Hermann

Förderstedt, Kreis Calbe a.S.

Fiel am 23.04.1918 im Alter von 22 Jahren durch Granatsplitter im Kampf bei Steenwerck in Belgien.

IR 371, 8.K.

In Feindesland beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse, vorgeschlagen zur Weimarischen Verdienst-Medaille

Metallschleifer, Sohn der Frau Luise Hasse, geb. Nölcke – Eisenach

 

Musketier

HAUCKE

Karl Gustav Paul

16.06.1897 Hohenstein-Ernstthal

Fiel am 05.10.1916 auf der Lipina-Höhe bei Zwyzyn n Ostgalizien.

RIR 233, 12.K.

 

Schlosser, Sohn des Amtsgerichtswachtmeisters Haucke in Scheibenberg i. Sa.

Einjährig-Gefreiter

HAUGK

Otto

02.03.1891 Ruhla

Gefallen bei Pabianice (Polen) am 18.11.1914.

Inf.-Regt. 94, 6.K.

Nahm teil am Vormarsch in Belgien, kämpfte in Masuren, Polen. In Feindesland beerdigt.

Sohn des Bürgerschullehrers Hermann Haugk – Eisenach

 

Schütze

HAUPTMANN

Walter

 

Fiel am 29.05.1918 bei Laon im Alter von21 Jahren.

in einem Infanterie-Regiment

 

Sohn des Herrn Christoph Hauptmann

 

Reservist

HAUPTROCK

Hugo

05.08.1890 Eisenach

Fiel am 19.11.1914 in den Kämpfen vor Lodz.

IR 94, 6.K.

 

Gatte der Frau Frieda Hauptrock – Eisenach

 

Musketier

HAUSCH

Heini

27.09.1896 Bebra

Starb am 15. 02.1917 infolge Krankheit im Lazarett zu Ohrdruf und wurde dort beerdigt.

IR 167, 4.K.

 

Verwaltungsbeamter, Sohn des Lokomotivführers Wilhelm Hausch – Eisenach

 

Jäger

HEBIG

Alexander Gregor

13.02.1891 Eisenach

Fiel am 29.09.1915 bei Verdun.

Jägerbataillon 11, 3.K.

Bei Verdun beerdigt.

Fleischer, Sohn des verstorbenen Schuhmachermeisters Adam Hebig – Eisenach, Bruder von Severus

 

Kanonier

HEBIG

Severus

16.03.1896 Eisenach

Fiel am 05.09.1916.

Reserve-Fußartillerie-Regt. 18

Kämpfte im Westen an der Somme. In Feindesland beerdigt.

Konditor, Sohn des verstorbenen Schuhmachermeisters Adam Hebig – Eisenach, Bruder von Alexander Gregor

 

Pionier

HECKTOR

Arno

16.12.1880 Kaltennordheim

Starb am 19.07.1917 in Kolmar im Elsaß.

Pionier-Bataillon 11

Kämpfte 1915 in Rußland und 1917 in Frankreich. Erkrankte am 14.07.1918 an Grippe. In Kolmar beerdigt.

Tischler, Gatte der Frau Anna Hecktor – Eisenach

 

Unteroffizier

HEERD

Fritz

02.01.1894 Eisenach

 

IR 82, 2. MGK

Kämpfte mit dem IR 251 in Masuren, wurde dortselbst verwundet und kam später zum IR 82. Mit diesem Regiment kämpfte er in Galizien, vor Verdun und Maubeuge, woselbst er am 04.11.1918 in Gefangenschaft geriet. Er ist nach Angabe des englischen Roten Kreuzes am 08.11.1918 auf dem Friedhof der Gemeinde Fresnoy beerdigt worden. (Amtliche Bestätigung fehlt noch.) Eis.Kr. 2.Kl. und SW. Verdienstmedaille

Sohn des Werkmeisters Karl Heerd

 

Schütze

HEERD

Paul

1896 Eisenach

Starb am 02.05.1918 in einem Kriegslazarett.

in einer Maschinengewehr-Abteilung

Wurde bei Cambrai verwundet. In Cambrai beerdigt.

Anreißer, Sohn des Zimmermanns Georg Heerd – Eisenach

 

Landsturmmann

HEIDER

Oskar Hermann

1881 zu Holstedt bei Sangershausen

Fiel am 30.06.1916 im Gefecht bei Olgin.

1. Oberelsässisches IR 167, 6.K.

 

Fabrikarbeiter, Gatte der Anna Heider, geb. Nolte, gen. Wagner

 

Gefreiter

HEILEMANN

Emil

16.09.1889 Pferdsdorf bei Eisenach

Fiel am 09.06.1917 bei Warneton in Flandern.

RIR 83, später RIR 82

Vom 15. Febuar 1915 an im RIR 83, die letzten drei Wochen RIR 82. Nahm vom 22. 06.1915 an den Kämpfen in Galizien bis zur Einnahme von Brest-Litowsk, Donauübergang, Feldzug in Serbien, Kämpfe vor Verdun und Flandern teil. Beerdigt bei Warneton.

Bankbeamter, Sohn des Bürgerschullehrers Georg Heilemann – Eisenach

 

Landsturmmann

HEILIG

Johann Heinrich

1875 Schnellmannshausen

Starb am 05.05.1918 an Herzschwäche im Kriegslazarett D. zu Olita in Russisch-Polen.

3. LIErsatzbatl. Bruchsal, 2.K.

 

Kutscher, Witwer

 

Musketier

HEINE

Adam

17.08.1892 Stockhausen

Fiel am 17.08.1915 bei Fort Kowale.

IR 94, 5.K.

 

Maurer, Sohn des Handarbeiters Johann Adam Heine

 

Fahrer

HEINEMANN

Hermann

18.06.1889 Eisenach

Fiel am 18.04.1918 bei Armentieres.

Feldartillerie-Regiment 95, 4. Batterie

Kämpfte in Frankreich. Beerdigt in Bailleul.

Schriftsetzer, Sohn des Schneiders Moritz Heinemann – Eisenach

 

Fahnenjunker, Unteroffizier

HEINEMANN

Kurt

 

Starb am 19.11.1914 infolge schwerer Verwundung.

IR 71

EK 2

Sohn des Geheimen Regierungsrats Heinemann – Weimar

 

Wehrmann

HEINLEIN

Andreas

19.08.1883 Willershausen

Fiel am 14.09.1916 bei Labry.

Garde-Ersatz-Division

Nahm teil an den Kämpfen in Frankreich. Bei Labry beerdigt.

Kutscher, Gatte der Witwe Elisabeth Heinlein – Eisenach

 

Kanonier

HEINTZ

Adalbert

02.10.1897 Eisenach

Starb am 28.09.1917 im Feldlazarett 108 bei Reims.

Feldartillerie-Regiment 19

Kämpfte mit in den Schlachten in Frankreich und wurde einmal verschüttet. Erkrankte an Ruhr.

Kaufmann, Sohn des Fabrikbesitzers Adolf Heintz – Eisenach

 

Kanonier

HEINZE

Wilhelm

22.10.1882 Kraupa bei Elsterwerda

Fiel am 04.09.1918 bei Reims.

FAR 267

Nahm teil an den Schlachten bei Arras und St. Quentin. Beerdigt nordwestlich Gujvry. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Hoteldiener, Gatte der Frau Anna Heinze – Eisenach

 

Landsturmmann

HEITHER

Hermann

10.08.1887 Siedendorf

Fiel am 30.06.1916 bei Luck.

IR 167, 6.K.

Kämpfte in Rußland. Bei Luck beerdigt.

Bäcker, Gatte der Frau Anna Dell, verwundet Heither – Eisenach

 

Oberleutnant z.D.

HELLER

Rudolf

 

Starb im 06.1918 in München infolge Anstrengungen im Kriege.

 

Eisernes Kreuz 2. Klasse, Militär-Verdienst-Orden mit Schwertern und andere Orden

Gatte der Frau Marie Heller, geb. Köpp

 

Fahrer

HELM

Karl Julius Paul

1895 Eisenach

Starb am 17.10.1918 im Hilfslazarett zu Halle a.S.

Feld-Art.-Regt. Nr. 33, 7. Feldbatt.

 

Arbeiter, Sohn des verst. Arbeiters Johann Heinrich Helm – Eisenach

Leutnant

HEMMANN

Werner

29.10.1901 Kassel

Fiel vor Verdun am 11.07.1916 im Chapitrewalde durch eine französische Maschinengewehrkugel.

IR 32, MAG

Trat am 9. 01.1915 als Fahnenjunker beim IR 32 ein und rückt nach seiner Ausbildung als Unteroffizier ins Feld. Zunächst in die Gegend bei Belgrad. Machte hierauf den Zug nach Rußland mit bis zu den Rokitnosümpfen, von da mit seinem Regiment zurück bis an die Donau, die bei Belgrad überschritten wurde. Er war dann als Leutnant am ganzen serbischen Feldzug beteiligt und lag längereZeit am Doiransee an der griechischen Grenze. Das Regiment rückte hierauf nach Frankreich vor Verdun. Eisernes Kreuz 2. Klasse, zur 1. Klasse eingegeben, Sachs.-Meining. Ehrenkreuz für Verdienst im Felde.

Cand.jur., einziger Sohn des Korps-Stabsapothekers a.D. Dr. Hemmann - Eisenach

 

Ersatz-Reservist

HEMPE

Max

24.03.1891 Eisenach

Fiel am 13.05.1916 auf Höhe 304 bei Verdun.

IR 140

Nahm teil an den Kämpfen im Osten, wurde daselbst schwer verwundet. Nach Wiedergenesung kämpfte er im Westen. In Feindesland beerdigt.

Kellner, Sohn des verstorbenen Malermeisters Louis Hempe – Eisenach

 

Landsturmmann

HENDRICH

Gottlieb

15.06.1881 Eisenach

Starb am 8. 11.1915 durch Verlust beider Beine durch eine Minenexplosion bei Carlepont. Dortselbst auch beerdigt

IR 95, 9.K.

Kämpfte in Frankreich..

Glaser, Gatte der Witwe Anna Hendrich – Eisenach

 

Musketier

HENKEL

Karl

06.04.1899 Barbis am Harz

Starb am 30. 08.1918 infolge Erkrankung im Kriegslazarett in Sedan.

IR 43, 12.K.

Nahm teil an den Kämpfen an der Somme im 07.1918. In Sedan beerdigt.

Sohn des Schleifers Heinrich Henkel – Eisenach

 

Landsturmpflichtiger Arzt

HENLE

Karl

08.12.1870 Schulenburg bei Springe

Starb am 29.03.bei der Sanitätskompanie 523 in Bray. Dortselbst beerdigt.

Grenadier-Regiment 3, 9.K.

Wurde am 28. 03.1918 bei Cambrai verwundet.

Arzt, Gatte der Frau Madeleine Henle – Eisenach

 

Leutnant und Kompanieführer

HENNING

Arthur

02.02.1887 Gerstungen

Fiel am 31.07.1917 in Flandern bei Becelaere.

IR 94, 3. Batl.

Kämpfte 1914 im Osten und 1917 in Fladern. Beerdigt in Feindesland. EK 2 und Ritterkreuz vom weißen Falken

Pfarrer, Gatte der Frau Dorothea Henning, geb. Krug – Eisenach

 

Pionier

HENNING

Richard

25.11.1897

Verunglückt am 25.11.1915 in Markersdorf bei der Truppenausbildung durch Krepieren eines Sprenggeschosses.

Pionier-Bataillon 11, Minenwerfer-Abteilung

Beerdigt in Eisenach.

Schlosser, Sohn des Bohrers Otto Henning – Eisenach

 

Sanitäts-Gefreiter

HENSCH

Karl

21.04.1895 Eisenach

Er starb am 30.09.1917 im Feldlazarett Beveren.

IR 467

Kam nach Frankreich und wurde am 20. 09.1917 in Flandern verwundet. In Beveren beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Bürogehilfe, Sohn des verstorbenen Zimmermanns Adolf Hensch – Eisenach

 

Unteroffizier

HENSE

Hermann

20.11.1881 Eisenach

Fiel am 3. 12.1914 bei Chynow. Dortselbst beerdigt.

RIR 224, 9.K.

Kämpfte in Russland.

Zimmermann, Gatte der Frau Johanna Hense – Eisenach

 

Musketier

HENTZSCHEL

Artur Hans

1894 Oschatz i. Sa.

Fiel am 24.06.1916 bei Verdun.

2. Thür. IR Nr. 32

 

Schlosser

Gefreiter

HERBIG

Paul

03.10.1895 Hohenerxleben bei Staßfurt.

Bei einem Tankangriff bei Noyon wurde er am 18. 06.1918 schwer verwundet und starb am anderen Morgen in einem Feldlazarett.

FAR 40

Im 06.1915 zur Feldart.-Batt 802 in Berlin eingezogen, machte er die Kämpfe in Russland, Galizien, Kurland (Einnahme von Riga) mit. Im 02.1918 kam er nach Flandern und Nordfrankreich und nahm dort an den Kämpfen des FAR 40, 3.B. teil. Auf dem Militärfriedhof bei Noyon liegt er beerdigt. EK 2

Sohn von Frau Lina Herbig – Eisenach

 

Leutnant der Reserve und Kompanieführer

HERBST

Hugo

 

Er starb im Alter von 28 Jahren im Lazarett zu Cagnicourt.

IR 94, 10.K.

Kämpfte u.a. in Frankreich und wurde bei Somme-Py verwundet. Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse

Referendar, Sohn des verstorbenen Lehrers 08.Herbst – Eisenach

 

Musketier

HERGENHAN

Friedrich Wilhelm

09.09.1897 Kühndorf, Kreis Schleusingen

Fiel am 07.03.1918 in der Stellung Alaincourt.

1. Ers.-Batl.-Inf.-Regiment 71, 5.K.

 

Schuhmacher, Sohn des Postschaffners Friedrich 08.Hergenhan – Eisenach

Musketier

HERING

August

28.02.1894 Eisenach

Fiel am 28.03.1916 auf einer Höhe westlich des Picksternbaches in der Nähe des Dorfes Shudre, nördlich der Bahn Mitau-Jakobstadt, etwa 22 Kilometer nordwestlich Jakobstadt in Kurland.

IR 148, 12.K.

Kämpfte 03.1916 bei Mitau-Jakobstadt in Kurland.

Kaufmann, Sohn des Oberpostschaffners Louis Hering – Eisenach

 

Etappenschwester

HERMANN

Lina

27.05.1874 Eisenach

Starb am 25.07.1915 in Lodz.

Kriegslazarettrupp Matthäi, 21.AK

Tätig in Lodz und Zgierz. In Lodz beerdigt.

Schwester vom Diakonissenmutterhaus – Eisenach, Tochter des Oberlazarettinspektors a.D. Rechnungsrat Karl 08.Hermann – Eisenach

 

Leutnant der Reserve

HERRMANN

Bruno

06.11.1884 Gotha

Starb am 07.04.1918 in Hangest-en-Santerre.

Leib-Gren.-Regt. 8

Kämpfte in Frankreich, Galizien, Italien, zuletzt wieder in Frankreich. In Feindesland beerdigt. EK 2, Mecklenb. Verdienstkreuz 2.Klasse, Gothaer Verdienstmedaille

Kaufmann, Gatte der Frau Helene Emma Herrmann – Eisenach

 

Vizefeldwebel

HERRMANN

Franz

01.06.1889 Eisenach

Starb am 15.03.1916 in einem Kriegslazarett.

Reserve-Infanterie-Regiment 94, 7.K.

Wurde am 8. 03.1916 vor Verdun verwundet und starb am 15.03.1916 in einem Kriegslazarett. Auf einem Kriegerfriedhof in Frankreich beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Silberne Verdienst-Medaille mit Schwertern.

Sohn des Oberpostschaffners Albert Herrmann – Eisenach

 

HERRMANN

Walter

19.10.1895 Eisenach

Am 02.10.1916 wurde er bei einem Sturmangriff von einer feindlichen Granate dahingerafft.

IR 96

Seine Aushebung zum Militär erfolgte am 12. 05.1915 in Kassel zum 15. Ersatz-Batl. RIR 82 in Worms. Nach der Ausbildung kam er mit seinem Bataillon nach Russland und wurde dort im IR 96 ins Feuer geführt. Nach furchtbaren Märschen erkrankte er an der Ruhr und kam nach qualvollen Tagen mit einem Transport wieder in die Heimat nach Fürth ins Lazarett. Nach seiner Genesung kam er zum IR 48, 3.Batl., nach Frankreich, nahm an den Kämpfen dieses Truppenteils an der Somme teil Seine Kameraden bestatteten ihn im Bois de Vaux an der Somme zur letzten Ruhestätte.

Drogist, Sohn des Expedienten Georg Herrmann – Eisenach

 

Ersatzreservist

HERWIG

Wilhelm

10.08.1886

Fiel am 30.07.1915 am Narew.

Infanterie-Regiment 82, 9.K.

 

Kellner, Sohn des Butterhändlers Heinrich Herwig – Kirchheim

 

Gefreiter

HERZ

Friedrich Walter

 

Starb am 01.09.1915 im Vereinslazarett der kgl. Klinik zu Berlin im Alter von 23 Jahren.

1. Ersatzbataillon 167, 3.K.

 

Kupferschmied in Eisenach, Sohn des Schmiedemeisters Karl Herz in Rositz, SA

 

Musketier

HESS

Arthur

19.07.1892 Hörselgau

Fiel am 06.03.1915 in den Schlachten an der Rawka.

IR 94, 11.K.

Nahm teil an den Kämpfen in Russland. In Feindesland beerdigt bei Bobrowice.

Bankbeamter im Hause Ph. Stiebel – Eisenach, Sohn des Landwirts Emil Heß – Hörselgau

 

Landsturmmann

HESS

Heinrich

09.05.1877 Schnellmannshausen

Fiel am 16.04.1916 am Toten Mann. Dortselbst auch beerdigt.

IR 204

Kämpfte in Serbien und Frankreich.

Lagermeister, Gatte der Frau Martha Heß – Eisenach

 

Kriegsfreiwilliger

HESS

Karl Oskar Paul

20.03.1898 Madelungen

Fiel am 20.10.1916 bei Swinjuchi.

2. Ers.-Batl, RIR 251

 

Glasbläser, Sohn des Kutschers Justinus Heß – Eisenach

 

Gefreiter

HESS

Oskar Johannes Georg

26.08.1897 Eisenach

Fiel am 15.07.1918 bei Mezi an der Marne.

Maschinengewehr-Scharfschützenabteilung Nr. 17, 1.K.

 

Eisendreher, Sohn des Schuhmachers Michael Heß – Eisenach

 

Kriegsfreiwilliger

HESS

Richardo

08.10.1883 Chile

Starb nach einer Operation am 15.04.1916 in Eisenach.

RFAR 19

Kämpfte in Frankreich und erkrankte. In Eisenach bestattet.

Schwager des Sanitätsrats Dr. Köhler auf Kuranstalt Hainstein-Eisenach

 

Kanonier

HESS

Wilhelm

11.04.1879 Förtha bei Eisenach

Starb am 24.08.1917 in Braila in Rumänien.

Artillerie-Regoment

Kämpfte in Rumänien und wurde dort auch beerdigt.

Arbeiter, Gatte der Frau Lina Heß – Eisenach

 

Reservist

HESS

Wilhelm Otto

Marksuhl

Starb am 14.08.1914 an Hitzschlag in Regnier in Belgien im Alter von 26 Jahren.

IR 94, 5.K.

 

Schneider, Gatte der Frau Auguste Hedwig Heß, geb. Arnold - Eisenach

 

Obermaschinistenmaat

HESS

Wilhelm Richard

29.05.1883 Eisenach

Fiel am 31.05.1916 am Skagerrak.

SMS „Wiesbaden“

Nahm teil an der Seeschlacht am Skagerrak. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Sohn des Tischlers Simon Heß – Eisenach

 

Gefreiter, Maschinengewehr-Führer

HEUBLEIN

Karl

20.05.1898 Frankfurt a.M.

Starb am 25.11.1917.

Gardelehr-Inf.-Regt., 5.K.

Nahm an den Kämpfen der 3. Garde Inf.-Div. teil. Er wurde am 24. 11.1917 im Bourloner Wald bei Cambrai verwundet. Beerdigt in St. Aubert in Flandern. Eisernes Kreuz 2 Klasse

 

 

Leutnant d. R.

HEUCHEL

Johann Heinrich

1894 Dankmarshausen a.W.

Starb am 03.02.1918 infolge seiner Verwundung im Sächs. Feldlazerett Nr. 313 zu Douai in Frankreich.

Ersatzbatl. IR, 12. K.

 

Lehrer, Sohn des Landwirts Heinrich Heuchel – Dankmarshausen

 

Musketier

HEUMANN

Kurt

1895 Apolda

Gestorben am 05.07.1916 im Reservelazarett zu Freiburg i.B. infolge seiner erhaltenen Verwundung.

1. Ersatzbatl. des 3. Thür. IR Nr. 71, 10.K.

 

Photograph, Sohn des Schneiders Robert Heumann – Eisenach

 

Schütze

HEUSE

Albert

27.04.1895 Eisenach

Fiel am 04.10.1917 bei Poelkapelle.

IR 371, 1.MGK

Kämpfte in Flandern. Bei Poelkapelle beerdigt.

Bohrer, Sohn des Heizers Christian Heuse – Eisenach

 

Wehrmann

HEUSE

Hermann

25.06.1877 Eisenach

Verstarb am 01.04.1917.

IR 234, 7.K.

Kämpfte in der Champagne und geriet in französische Gefangenschaft, woselbst er nach einer ranzösischen Mitteilung an die Witwe am 1. 04.1917 verstorben ist.

Gatte der Frau Berta Heuse – Eisenach

 

Musketier

HEYDENBLUTH

Karl

01.11.1896 Eisenach

Gefallen am 21.06.1916 vor Verdun und dortselbst beerdigt.

RIR 66, 9.K.

 

Schlosser, Sohn des Arbeiters Georg Heydenbluth

 

Schütze

HEYDER

Arno

04.09.1896 Eisenach

Fiel am 04.10.1917 in Flandern.

IR 271, MGK

Ort der Beerdigung unbekannt

Sohn des Werkmeisters Max Heyder – Eisenach

 

Kriegsfreiwilliger Gefreiter

HEYDRICH

Hans

06.03.1892 Eisenach

Fiel am 25.04.1915 bei Stralsky an der Piliza.

FAR 11

Kämpfte an der Piliza. In Feindesland beerdigt. Eingereicht zum Eisernen Kreuz 2. Klasse

stud.med., Sohn des Kaufmanns Otto Heydrich – Eisenach

 

Musketier

HEYDT

Oskar, von der

13.03.1891 Eisenach

Starb am 10.03.1915 im Feldlazarett zu Bartelszowa in Rußland infolge schwerer Verwundung bei Rawa.

IR 94, 10.K.

Beerdigt in Feindesland.

Lehrer, Gatte der Frau Clara v.d. Heydt – Eisenach

 

Kommandeur

HEYNE

Adolf

 

Fiel am 12.11.1914 östlich Dixmuiden an der Spitze seines Regiments.

Res.-Husarenregiment

Er wurde am 30. 11.1914 in Eisenach beigesetzt.

Major

 

Musketier

HILBERT

Franz

 

Fiel am 02.11.1914 bei Laon.

IR 20, 7.K.

Bei Laon beerdigt.

Buchhalter im Hause Paul Kobelinski – Eisenach

 

Musketier

HILDT

Artur

10.01.1899 Eisenach

Fiel am 14.03.1918 bei Armentiéres.

Eingetreten als Musketier am 15. 06.1917 beim 2. EB IR 138 Bischweiler im Elsaß.

Nahm an den Kämpfen in Wolhynien und Flandern, sowie an den Schlachten um Armentiéres teil. Beerdigt in Lambersart (Frankreich). EK 2

Sohn des Nahrungsmittel-Polizei-Kontrolleurs Gustav Hildt – Eisenach

 

Pionier

HILLGER

Wilhelm Johann

 

Fiel am 26.06.1915 beim Sturm auf Annapol.

Pionier-Bataillon 86

 

Schäftemacher, Sohn des verstorbenenArbeiters Robert Hillger - Eisenach

 

Wehrmann

HIMMLER

Paul Georg

1881 Hartmannsdorf, Kreis Leipzig

Starb am 14.06.1915 im Festungslazarett 15 zu Mainz.

1. Ersatzbataillon IR 68, 9.K.

 

Fabrikarbeiter, Gatte der Frau Anna Himmler, geb. Brill

 

Landsturmmann

HINDENBERG

Franz

10.01.1882 Neuruppin

Fiel am 30.04.1917 in der Champagne.

Leib-Garderegiment 8, 3.K, Jüterborg

Kämpfte in Rußland, kam dann nach Frankreich und nahm an der Schlacht bei Arra teil. In der Champagne beerdigt.

Bürstenmacher, Gatte der Frau Clara Hindenberg – Eisenach

 

Leutnant der Reserve

HINRICHS

Ludwig

 

Fiel am 31.10.1918.

Führer einer Maschinengewehr-Kompanie

Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse

Sohn der Frau Auguste Hinrichs – Eisenach

 

Torpedoheizer

HIRT

Heinrich August

 

Erlitt am 18.05.1915 in der Nordsee bei Helgoland den Seemannstod im Alter von 23 Jahren.

12. Halbflottille der Marine in Wilhelmshaven

 

Eisendreher, Sohn des Schuhmachers Louis Hirt in Mühlhausen in Thüringen

 

Unteroffizier

HISSBACH

Alfred

01.05.1897 Gera

Fiel am 09.06.1917 bei Rollot durch Artillerievolltreffer.

Kflak 32

Nahm teil an den Kämpfen vor der Siegfriedstellung, Stellungskämpfe bei St.Quentin und an der Oise, Durchbruchsschlacht bei St.Quentin – La Fére, beim Übergang über die Somme und den Crozat-Kanal, Verfolgungskämpfe bis Montdidier und Noyon. Kämpfte an der Oise. In Feindesland beerdigt auf dem Ehrenfriedhof zu Roiglise bei Roye, Grabnummer 22. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Oberprimaner der Gymnasiums zu Eisenach, Sohn des Justizrats Hermann Hißbach – Eisenach

Vizefeldwebel und Offiziersaspirant

HISSBACH

Walther

08.08.1896 Weimar

Starb am 17.07.1915 im Feldlazarett zu Halluin.

3. Oberels. IR, 10.K.

Kämpfte bei Ypern und wurde am 1. 07.1915 durch Gewehr-Kopfschuß schwer verwundet. Beerdigt auf dem Friedhof in Halluin.

Sohn der Frau Gymn.-Direktors-Witwe Marie Hißbach – Eisenach

Kriegsfreiwilliger

HOBEROCK

Kurt

05.02.1896 Eisenach

Fiel am 18.02.1915 in den Karpathen.

IR 94

Eingetreten als Kriegsfreiwilliger am 8. 08.1914 beim IR 94. Im Felde beim RIR 224, 9.K. Nahm teil an den Kämpfen in Belgien, Frankreich, Rußland und zuletzt in den Karpathen. In Feindesland beerdigt am kleinen Zwinin, am Ausläufer der Karpathen.

Sohn der Frau Th. Ludwig, verwundet Hoberock – Eisenach

 

Wehrmann

HÖCH

Georg Karl Robert

1879 Eisenach

Fiel am 01.01.1915 bei Perthes.

Reserve-Ersatz-Regiment 2, 10.K.

 

Schumacher, Gatte der Witwe Lina Höch, geb. Rudloff – Eisenach

 

Landsturmmann

HÖCH

Heinrich

15.03.1892 Eisenach

Fiel am 25.06.1918 bei Guerbigny.

IR 83

Kämpfte in Frankreich. Bei Guerbgny beerdigt.

Schlosser, Gatte der Frau Anna Höch – Eisenach

 

Schütze

HOCHBERG

Ernst

28.01.1894 Melborn

Fiel am 10.11.1918.

Garde-Alexander-Regiment 1, 1.K.

War von 1914 bis 1916 in Frankreich, dann Ostpreußen-Kurland und später wieder in Frankreich, wo er verwundet wurde. Nach seiner Heilung in Eisenach kam er wieder nach Frankreich. Auf dem Kriegerfriedhof bei Sedan beerdigt.

Schneider, Sohn des Packers Albert Hochberg – Eisenach

 

Musketier

HOCHHAUS

Georg Louis

10.10.1896 Erfurt

Starb am 28.09.1916 im Reservelazarett 90 infolge seiner bei Combles erhaltenen Verwundung.

2. Ersatzbatl. IR 167, 2.K.

 

Klempner, Sohn des Gewehrfabrikarbeters Albin Hochhaus – Erfurt

 

Jäger

HOELL

Karl

22.10.1894 Mihla

Er starb am 06.11.1918 in Keywerth in England.

Jäger-Bataillon 11 in Marburg

Nahm teil an der Schlacht bei La Bassée, wobei er gefangen genommen wurde. In Keywerth begraben.

Gärtner, Sohn des Gärtners Wilhelm Hoell – Eienach

 

Unteroffizier

HOFFMANN

Alfred

17.05.1891 Eisenach

Fiel am 15.03.1915 bei einem Sturmangriff bei Jezierzec.

IR 82, 9.K.

Kämpfte in Belgien und Russland. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Postbote, Sohn des Gärtners Wilhelm Hoffmann – Eisenach

 

Unteroffizier

HOFFMANN

Bernhard

Weimar

Starb am 22.09.1914 im Alter von 29 Jahren im Hospital temporaire zu Angres in Frankreich.

RIR 94, 8.K.

In Feindesland beerdigt.

Fabrikarbeiter, Sohn des verstorbenen Kutschers Georg Hoffmann – Eisenach

 

Gefreiter

HOFFMANN

Christian

09.01.1875 Eisenach

Fiel am 23.08.1917 in den Vogesen.

Landsturm-Bataillon Eisenach, 2.Kompanie

Nahm an den Kämpfen in Russland und Frankreich teil. In Feindesland beerdigt.

Kutscher, Gatte der Witwe Ernestine Hoffmann – Eisenach

 

Überzähliger Gefreiter

HOFFMANN

Friedrich Karl

1895 Eisenach

Fiel am 04.04.1918 im Kampfe bei Thory südöstlich Amiens.

IR 24, 3.MK

 

Klempner, Sohn des Kutschers Georg Hoffmann – Eisenach

 

Landsturmmann

HOFFMANN

Oskar

22.04.1874 Eisenach

Starb am 01.05.1919 im Lazarett Hildburghausen.

Landst.-Batl. 2 in Kassel

Kämpfte in Russland. In der Heimat beerdigt.

Bruder des Kaufmanns Robert Hoffmann – Eisenach

Unteroffizier der Reserve

HOFMANN

Albin

27.10.1887 Marisfeld bei Themar

Fiel am 29.10.1914 in Russland.

 

In Feindesland beerdigt.

Bruder des Schuhmachers R. Hofmann – Eisenach

 

Gefreiter

HOFMANN

Franz

1896 Eisenach

Fiel am 25.05.1918 im Kampfe bei Aveluy in Frankreich.

Marine-Inf.-Regt. 1, 9.K.

 

Fleischer, Sohn des Maurers Karl Martin Hofmann – Eisenach

 

Musketier

HOFMANN

Karl

22.03.1893 Berka a.W.

Fiel im 07.1915 in Russland.

IR 94, 2.K.

Nahm an den Kämpfen in Russland teil.

Buchhalter im Hause A. Mosenthal – Eisenach

 

Ersatzreservist

HOFMANN

Karl

 

Gefallen am 23.05.1915 bei Neuville im Alter von 23 Jahren.

4. Lothringisches Infanterie-Regiment 136, 5.K.

 

Schlosser, Sohn des Fabrikarbeiters Josef Hofmann - Hersfeld

 

Infanterist

HOFMANN

Otto

25.12.1891 Eisenach

Fiel am 23.08.1917 durch Volltreffer bei Morlancourt.

IR 113, 8.K.

Kämpfte in Russland, Serbien und Frankreich.

Sohn des Arbeiters Ferd. Hofmann – Eisenach

 

Musketier

HOFMANN

Paul Berthold

30.01.1898 Eisenach

Fiel am 06.07.1917 bei Slianka in Russland.

IR 460, 4.K.

 

Reitknecht, Sohn der Frau Anna Marie Hofmann – Essen

 

Musketier

HOHL

Alfred

02.09.1895 Rudolstadt

Fiel am 07.08.1916 vor Verdun.

Ersatzbatl. Res.-Inf.-Regt. Nr. 71, 9.K.

 

Bäcker, Sohn des Porzellanbrenners Emil Hohl – Rudolstadt

 

Unteroffizier

HOHLBEIN

Heinrich

 

Fiel am 11.07.1918 im Alter von 24 Jahren.

 

Eisernes Kreuz 2. Klasse

Sohn des Schneiders Ernst Johann Hohlbein – Eisenach

 

Landwehrmann

HOHMANN

Wilhelm

26.05.1884 Eisenach

Fiel am 02.11.1914 bei Hollebeke vor Ypern.

IR 132, 9.K.

Rückte am 28. 08.1914 mit dem IR 132, 9. K. ins Feld. Nahm an den Gefechten bei Raon l´Etape (südl. Vogesen) teil, dann bei Craonne (Champagne) und schließlich vor Ypern. Beerdigt im Schlosspark von Hollebeke.

Sohn des verstorbenen Kaufmanns Wilhelm Hohmann – Eisenach

 

 

HÖHN

Felix Otto

24.01.1893 Eisenach

Fiel am 22.08.1915 bei Grigorowzy.

IR 73

Kam mit dem IR 73 nach Rußland und nach der Ankunft sofort ins Gefecht, wobei er bei Grigorowzy am 22.08.1915 fiel. In Feindesland begraben.

Kaufmann, Bruder von Hugo und Hermann

 

Einjähriger Unteroffizier

HÖHN

Hermann

09.04.1890

Starb infolge schwerer Verwundung in einer Schlacht in Rußland im Vereinslazarett zu Guben am 03.12.1914.

IR 94

 

Postassistent, Bruder von Hugo und Felix Otto

 

Landsturmmann

HÖHN

Hugo

19.04.1882 Ilmenau

Starb am 30.03.1917 an einem starken Darm- und Blasenleiden.

IR 78 in Hildesheim

Nahm an den Kämpfen in Frankreich teil. In Feindesland beerdigt.

Gatte der Frau Meta Höhn – Eisenach, Bruder von Hermann und Felix Otto

 

Leutnant und Batl.-Adjutant

HOLLEBEN

Günther, von

14.07.1896 Jülich

Fiel am 20.08.1915 bei einem Sturmangriff bei Stolowacz durch einen Kopfschuß.

IR 94 (Großherzog von Sachsen)

Er kämpfte mit dem IR 94 in Russland, machte den Rückzug von Polen mit, den erneuten Vormarsch durch Polen, kämpfte an der Rawka, an der Piliza, überschritt den Narew, machte alle Kämpfe mit bis er am 20. 08.1915 bei einem Sturmangriff bei Stolowacz durch Kopfschuß fiel. Er ist in Warpechy Nowc bei Bielsk in Russland beerdigt. EK 2 und Großherzogl. Sächs. Falkenorden mit Schwertern 2. Klasse

Sohn von Wilhelm

 

Oberstleutnant und Batl.-Kommandeur

HOLLEBEN

Wilhelm, von

07.08.1860 Potsdam

Fiel am 08.01.1915 beim Sturmangriff auf Höhe 285.

LIR 83, 3.Batl.

Vor dem Kriege Bezirks-Kommandeur in Eisenach. Oberstleutnant v. Holleben kämpfte vom 08.1914 bis zu seinem Tode in den Ostargonnen, bei Varennes, Montfaucon, Apremont, Cheppy, Grandpré und an der Römerstraße. Er ist in Chatelet-Chéhéry in den Ostargonne beerdigt. EK 2 und Großherzogl. Sächs. Falkenorden 1. Klasse mit Schwertern

Gatte der verwundet Frau Margarete von Holleben – Eisenach, Vater von Günther

 

Musketier

HOLLENZ

Erich

15.03.1890

Fiel am 11.12.1914 bei Poelkapelle.

IR 94, später RIR 236, 7.K.

An der Kirche von Poelkapelle beerdigt.

Sattler, Stiefsohn des Wagenführers Karl Luhn – Eisenach

Kanonier

HOLLERBUHL

Heinrich

27.04.1897 Eisenach

Verschied am 12.11.1916 im Feldlazarett 162.

FAR 19, später FAR 55

Nahm teil an zahlreichen Gefechten im Westen. Von einem Meldegang zurückgekehrt, wurde er durch eine englische Patrouille schwer verwundet. Wenige Tage später, am 12. 11.1916, verschied er im Feldlazarett 162. Auf dem Soldatenfriedhof Villers-Guislain beerdigt.

Kaufmann, Sohn des Gemüsewarenhändlers Christian Hollerbuhl – Eisenach

 

Sergeant

HOLTHÖVER

Anton

04.12.1884 Hüsten in Westfalen

Starb am 24.12.1918 an Grippe in einem Feldlazarett zu Riga.

Jägerregiment 1 zu Pferde, später Feld-Artillerie-Regiment 405

Wurde 1914 zum Jägerregiment 1 zu Pferde eingezogen und nahm an der Erstürmung von Namur, Lüttich, Antwerpen teil, machte dann den Vormarsch auf Paris mit. Kämpfte später mit dem Feld-Artillerie-Regiment 405 in Russland. In Riga beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Hanseatenkreuz

Kaufmann, Gatte der Frau Anna Holthöver – Eisenach

 

Gefreiter

HOLZMANN

Gustav Karl

 

Gefallen am 21.02.1916 in der Schlacht bei Verdun.

Infanterie-Regiment 24, 2.K.

 

Kaufmann, Gatte der Frau Ida Hulda Holzmann, geb. Wetter, in Helbra

Hauptmann der Reserve

HOMANN

Hermann

05.04.1884 Schweina

Starb am 06.05.1918 in einem Lazarett zu Köln.

Artillerie-Munitionskolonne 40, später Batterieführer im Feldartillerie-Regiment 405

Machte den Vormarsch auf Paris mit und starb am 6. 05.1918 in einem Lazarett zu Köln an den Folgen seiner am 9. 04.1918 erlittenen schweren Verwundung. Beerdigt auf dem Zentralfriedhof zu Stettin. Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse

Landwirt, Gatte der Frau Toni Homann – Eisenach

Musketier

HONSTEIN

Otto

15.11.1897 Eisenach

Starb am 24.08.1916 auf dem Hauptverbandsplatz in Farenky (Kreis Kowel).

Kämpfte in Russland, Winterschlacht in Masuren, kämpfte am Bober, bei Lomza und am Narew, Eroberung von Grodno und Wilna, Schlacht von Kowel. Beim Sturmangriff auf Topoli am Stochod wurde er am 23. 08.1916 schwer verwundet und starb am 24.08.1916 auf dem Hauptverbandsplatz in Farenky (Kreis Kowel), wo er auch beerdigt ist.

RIR 251, 8.K.

Sohn des Monteurs Louis Honstein – Eisenach

 

Leutnant

HOPFFGARTEN

Georg Friedrich, von

11.06.1896 Gera-R.

Fiel am 27.04.1917 bei La Neuveville in der Champagne.

1. Brandenburgisches Feld-Artillerie-Regiment 3

Nahm seit Kriegsanfang an vielen Schlachten in Frankreich teil und fiel am 27.04.1917 bei La Neuveville in der Champagne. Dortselbst auf dem Soldatenfriedhof beigesetzt.

Ehemaliger Schüler des Karl-Friedrich-Gymnasiums, Sohn des verstorbenen Königlichen Kammerherrn und Majors a.D. Alexander von Hopffgarten

 

Musketier

HÖPFNER

Erich

13.07.1891 Molsdorf, Kreis Gotha

Fiel am 05.02.1915 im Argonnenwald.

IR 82, 10.K.

Kämpfte in Belgien, Rußland und Frankreich. Fiel am 05.02.1915 im Argonnenwald und wurde daselbst beerdigt.

Tischler, Sohn des Oberpostschaffners M. Höpfner – Eisenach

 

Landsturmmann

HORN

Emil

19.10.1885 Eisenach

Starb am 11.03.1917 im Feldlazarett 94 bei Rippont.

IR 235, 2.K.

Nahm an den Kämpfen in der Champagne teil. Wurde am 9. 03.1917 verwundet. Auf dem Kriegerfriedhof in Vouziers beerdigt.

Malermeister, Gatte der Frau Luise Horn – Eisenach

Oberleutnant und Kompanieführer

HÖRNIG

Kurt, Dr.

12.08.1882 Dermbach

Starb am 31.03.1916.

Reserve-Infanterie-Regiment 94

Machte den Vormarsch durch Belgien mit, die Schlacht am Ourcq, die Stellungskämpfe an der Aisne, in der Champagne, die Herbstoffensive 1915, Stellungskämpfe in der Champagne und den Angriff auf Verdun 1916, wurde dort am 7. 03.schwer verwundet und starb am 31. 03.1916. In der Heimat beerdigt. Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse. Großh. Sächs. Hausorden der Wachsamkeit und vom Weißen Falken

2. Bürgermeister der Residenzstadt Eisenach, Sohn der Witwe Marie Hörnig – Berlin

Vizefeldwebel

HOSSELD

Otto

10.01.1890 Eisenach

Fiel beim Vormarsch am 05.03.1915 bei Gustawow in Polen.

IR 71, 1.K.

Kämpfte in Belgien, dann in Ostpreußen und Polen. Beerdigt im Wäldchen östlich von Gustawow.

Lehrer, Sohn der Witwe Christian Hoßfeld – Eisenach

 

Unteroffizier

HOTZEL

Wilhelm

09.09.1880 Berka an der Werra

Starb am 02.11.1917 im Feldlazarett zu Ardoye bei Roulers.

RIR 94, später IR 467, 7.K.

Kämpfte mit dem RIR 94 im 08.1914 bei dem Vormarsch durch Belgien, kam dann als schwer herz- und fußkrank ins Lazarett, später als ausbildender Unteroffizier 16 Monate zum Offizierskursus im Warthelager. 05.– 12.1916 zum Schuldienst reklamiert. Am 1. 01.1917 wieder eingezogen nach Weimar, im 05.ins Feld zum IR 467, kämpfte mit demselben bis 09.vor Reims, dann in Flandern. Am 27. 10.schwer verwundet. Beerdigt auf dem Ehrenfriedhof Bergmolen bei Ardoye in Westflandern. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Lehrer, Gatte der Witwe Else Hotzel – Eisenach

 

Gefreiter

HÖTZEL

Paul

26.09.1876 Eisenach

Starb am 21.07.1917 in Erneghem.

LIR 386

Nahm teil an den Kämpfen in Flandern. Wurde am 9. 07.1917 verwundet und erlag seiner Verwundung am 21. 07.1917 in Erneghem. Beerdigt in Vladsoo nördlich von Dixmuiden.

Hofböttchermeister, Gatte der Frau Anna Marie Hötzel – Eisenach

 

Musketier

HUCKE

Kurt

21.01.1899 Gräfentonna in Sachsen-Gotha

Fiel am 06.06.1918 bei Tramery in Frankreich

IR 447, 2.K.

 

Landarbeiter, Sohn des Arbeiters Hermann Hucke – Eisenach

 

Musketier

HUFNAGEL

Paul

30.07.1895 Arnstadt

Fiel am 29.03.1918 bei Verdun.

IR 71, 10.K.

Kämpfte in Frankreich. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Weim. Verdienst-Medaille

Arbeiter, Sohn der Witwe Ottilie Hufnagel – Eisenach

Vizefeldwebel und Offiziersaspirant

HUMMRICH

Karl

23.05.1897 Gotha

Fiel am 26.09.1918 bei Montfaucon vor Verdun.

Fußartillerie-Bataillon 88, 1.K.

Kämpfte an der Aisne, Maas, bei Reims, am Kemmel und bei Verdun. In Feindesland beerdigt, Ort unbekannt. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Bankbeamter, Sohn des Geschäftsführers Alexander Hummrich – Eisenach

 

Hauptmann und Führer

HÜNERBEIN

Hans, von

07.02.1879 im Schloß zu Völkershausen bei Vacha

Stürzte am 04.05.1917 tödlich ab bei Cambrai.

Jagdstaffel 5

Am 5. 08.1914 von Paris kommend, stellte er sich sofort zur Verfügung. Nahm als Leutnant an den Kämpfen des IR 81 (Frankfurt a.M.) in Frankreich teil, wurde zwei Mal verwundet, trat 1914 zu den Fliegern über, war 1 Jahr als Beobachter in den Karpathen tätig bei der Feldfliegerabteilung 54, wurde dann Flugzeugführer und Kampfflieger. Nahm an den Kämpfen in Frankreich teil. In Beauvois ist er beerdigt. EK 1 und 2, Beobachter- und Fliegerabzeichen, Österreich. Militär-Verdienstkreuz 2. Klasse, österr. Fliegerabzeichen, Herzogl. Gothaisches Ritterkreuz 1. Klasse mit Schwertern

Gatte der Rentnerin Frau Charlotte von Hünerbein – Eisenach

Funken-Tel.-Gast

HÜTHER

Erich

13.06.1896 Schmerbach

Erlitt den Heldentod am 30.03.1918 durch eine See-Minenexplosion.

Torpedo-Nordsee-Boot G 87 Wilhelmshaven

 

Mechaniker, Sohn des Lagerhalters Robert Hüther – Eisenach

 

Kriegsfreiwilliger, Leutnant der Reserve

HÜTHER

Felix

17.06.1892 Eisenach

Starb am 20.07.1917 im Hospital C 17 in Toulouse, Haute Garonne.

RIR 7, 7.K.

Kämpfte zuerst in Frankreich; in der Gegend von Ypern wurde er verschüttet. Nach seiner Heilung kam er nach Russland an die Bzura und dann wieder nach Frankreich, wo er am 1. 07.1916 in Gefangenschaft geriet. In dersselben starb er am 20.07.1917 im Hospital C 17 in Toulouse, Haute Garonne. Beerdigt in Toulouse.

stud.mus. und phil., Sohn des Bürgerschullehrers Otto Hüther

 

 

ICKLER

Hermann

 

Fiel im 04.1917 durch Volltreffer im Alter von 34 Jahren.

 

 

Gatte der Frau Elise Ickler – Eisenach

 

 

IFFLAND

Fritz

08.1891

Fiel am 14.10.1915 auf Vorposten durch Kopfschuß bei Hulluch.

 

Kämpfte in Belgien und Nordfrankreich. In Hulluch beerdigt.

Fleischer, Sohn des Oberpostschaffners a.D. Ewald Iffland – Eisenach

 

Gefreiter

IFFLAND

Heinrich

02.10.1888 Eisenach

Fiel am 12.06.1915 in Russland an der Lubaczowka.

3. Pos. IR 58, 3.K.

Kämpfte in Frankreich und Rußland. Dortselbst ( an der Lubaczowka) beerdigt.

Sohn der Witwe Th. Iffland – Eisenach

 

Landsturmmann

IFFLAND

Karl

1881 Sundhausen, Bezirk Erfurt

Fiel am 06.02.1917 bei Miraumont.

Inf.-Regt. (Hollstein) Nr. 85, 6.K.

 

Knecht, Sohn des Sattlers Andreas Iffland – Eisenach

 

Reservist

IFLAND

Otto Albert

1887 Nietleben bei Halle

Fiel am 14.12.1914 im Gefecht bei Wionczyn-Dolny.

1. Ersatzbataillon IR 94

 

Erdarbeiter, Sohn des Arbeiters Andreas Ifland – Eisenach, Bruder von Walter Hans

 

Gefreiter der Reserve

IHME

Kurt

30.09.1888 Berlin

Fiel am 04.11.1915 in Frankreich.

Füsilier-Regiment 73, 8.K.

In Frankreich beerdigt. Vorgeschlagen zum Eisernen Kreuz 2. Klasse

Sohn des Postsekretärs Wilhelm Ihme – Eisenach

 

Ersatz-Reservist

IHME

Walter Hans

03.08.1891 Eisenach

Fiel am 04.04.1915 in den Kämpfen in den Karpathen.

Landwehr-Infanterie-Regiment 73, 8.K.

In den Karpathen beerdigt.

Postassistent, Sohn des Postsekretärs Wilhelm Ihme – Eisenach, Bruder von Kurt

Schütze

ILLGNER

Heinrich

24.04.1898 Eichberg in Schlesien

Starb am 08.10.1918.

Reserve-Infanterie-Regiment 82, 3. Maschinengewehr-Kompanie

Er wurde am 8. 10.1918 beim Rückzug bei St.Quentin tötlich verwundet und erlag dieser Verwundung sofort. Bei Homblieres ist er beerdigt worden.

Tischer, Sohn des Schlossers Heinrich Ilgner – Eisenach

 

Pionier

ILLHARDT

Adam August

1887 Eisenach

Fiel am 08.07.1915 bei den Schanzarbeiten bei Souchez.

Beim Stab des Pionier-Bataillons 19, 1.K.

 

Zimmermann, Gatte der Frau Lina Illhardt, geb. Schneider Eisenach

 

Leutnant der Reserve

ILLMER

Ehrhard

 

Fiel am 20.09.1914 bei einem Sturmangriff bei Soissons.

4. Thür. IR 72 (Torgau)

In Feindesland beerdigt.

Kaiserlicher Bankbuchhalter an der Reichsbank in Eisenach

 

Gefreiter

INGBER

Walter Bruno

11.02.1885 Eisenach

Am 2705 1918 im Walde von Caillonell durch feindliche Granate gefallen.

Bayr. FAR 4, Stab 2. Abt.

Nahm an den Kämpfen und Schlachten im Westen teil, u.a. an den Schlachten in Lothringen, Vormarsch bis zur Somme, Stellungskämpfe an der Somme, Stellungskämpfe im Artois, Schlacht bei Verdun, Schlacht an der Aisne, Kämpfe zwischen Maas und Mosel, kämpfte an der Aisne und in der Champagne, 16.-18.04. und 5.-7.5.1917 Großkampftage, dritte Verdun-Schlacht westlich der Maas, Schlacht in Flandern, kämpfte in der Siegfriedstellung, kämpfte an der Ancre, Somme und Oise, Schlacht bei Villers-Bretonneur. Am 2705 1918 im Walde von Caillonell durch feindliche Granate gefallen und am gleichen Tage im Soldatenfriedhof Beaugies, Grab 60, beerdigt.

Sohn des verstorbenen Geometers Ingber – Eisenach

 

Gefreiter

IRMLER

Walter

20.09.1895 Stendal in der Altmark

Fiel am 05.05.1916 bei Courcelette.

FAR 11, Ballon.Abwehr-Kommando

Nahm teil an den Kämpfen bei Arras. In Feindesland beerdigt auf dem Soldatenfriedhof Miraumont in Nordfrankreich.

Sohn des Postsekretärs Bruno Irmler – Eisenach

 

Pionier

ISRAEL

Hugo

17.10.1898 Eisenach

Fiel am 01.12.1917 bei Cambrai.

Pionier-Bataillon 11

Kämpfte in Frankreich. Beerdigt auf dem Soldatenfriedhof Boisleux.

Dreher, Sohn des Glasermeisters Hermann Israel – Eisenach

 

Obermatrose der Reserve

JÄCKEL

Otto

14.12.1887 Ligke bei Landsberg a.W.

Starb den Heldentod am 04.11.1914 beim Untergang SMS „York“ im Jadebusen.

2. Matrosen-Division in Rüstringen

 

Koch, Sohn des Maschinenmeisters Heinrich Jäckel – Posen

 

Ersatz-Reservist

JACOBI

Armin

28.12.1888 Großenlupnitz bei Eisenach

 

RIR 15, 5.K.

Nahm teil an den zahlreichen Kämpfen in Flandern und Nordfrankreich. vermisst einem Sturmangriff in der Nacht vom 24. zum 25. 09.1915 der RIR 15, 2. Bataillon, gegen das englische Regiment Royal Berks westlich Hulluch an der Straße La Bassee-Lens.

Kaufmann, Sohn des Bürgerschullehrers Albert Jacobi – Eisenach

 

Gefreiter

JACOBI

Walter

16.11.1890 Elsterwerda

Fiel am 29.01.1918.

IR 82, 2.K.

Kämpfte zuerst in Russland, kam dann nach Frankreich.

Schlosser, Sohn der Witwe Hedwig Jacobi – Eisenach

 

Musketier

JÄGER

Friedrich

10.12.1897 Eisenach

Fiel am 20.06.1916 bei Moorslede.

IR 234

Nahm an den Kämpfen in Belgien teil. Wurde auf dem Heldenfriedhof in Moorslede beerdigt.

Seminarist, Sohn des Drechslermeisters Jakob Jäger – Eisenach

 

Musketier

JAHN

Friedrich Alfred Otto

10.06.1899 Traßdorf bei Ohrdruf

Fiel am 21.06.1918 bei Tingry.

Braunschweigisches IR Nr 92, 1.K.

 

Maschinenbauschlosser, Sohn des Landwirts Oskar Jahn

Infanterist

JAHN

Hermann Friedrich Walter

08.07.1893 Eisenach

Fiel am 25.02.1915 im Schützengraben oberhalb Mühlbach bei Münster (Reichackerkopf).

Bayrisches Inf.-Regt. 12, 1.K., abkommandiert zum Bayr. Inf.-Regt. 19, 7.K.

Nahm teil an der Schlacht bei Metz unter Kronprinz von Bayern und an den Schlachten am Reichsackerkopf. In Feindesland begraben.

Optikus, Sohn des Privatiers Hermann Jahn – Eisenach

Unteroffizier

JAHN

Paul

02.05.1886 Eisenach

Fiel am 06.10.1918 auf Patrouille bei Autry (Champagne).

LIR 83

Kämpfte in den Argonnen und an der Champagne. Herbstschlacht 1915 in der Champagne. Angriffsschlacht in der Champagne 1918. Abwehrschlacht 1918. In Feindesland beerdigt. EK 2 und Weimarische Verdienstmedaille

Sohn des Hoflieferanten Otto Jahn – Eisenach

 

 

JAKOBI

Gustav

23.12.1880

Fiel am 07.05.1917.

 

 

Arbeiter, Gatte der Frau Marie Jakobi, früher Eisenach, jetzt Treffurt

 

Grenadier

JAMNITZ

Otto Karl

03.06.1894 Neustadt in Böhmen

Fiel am 01.03.1915 im Gefecht zwischen Le Mesnil und Perthes.

2. Garderegiment zu Fuß, 5.K.

 

Forstkandidat, Sohn des Webereileiters Otto Jamnitz in Neustadt in Böhmen

 

Marine-Obermatrose

JENDRITZA

Otto

27.09.1891 Witterda, Kreis Erfurt

Fiel am 17.11.1914 bei Cuxhaven infolge Minenexplosion.

 

In der Heimat beerdigt.

Eisendreher, Sohn des Invaliden Paul Jendritza – Eisenach

 

Ersatzrekrut, Jäger

JOHN

Hermann Otto

1896 Landgrafroda, Bezirk Apolda

Fiel am 07.10.1917 bei Paschendaele in Flandern.

Reserve-Jägerbataillon Nr. 4, 4.Komp.

 

Bäcker, Sohn des Landwirts Hermann Richard John

 

Oberleutnant und Kompanieführer

JORDAN

(kein Vorname angegeben), von

07.02.1887 Weimar

Starb am 04.02.1915 in Stryi in Galizien.

Reserve-Infanterie-Regiment 224, 11.K.

Nahm teil an den Kämpfen in Franz.-Flandern, im westlichen Polen und in den Ungarisch-Galizischen Waldkarpathen. Starb am 04.02.1915 in Stryi in Galizien in russischer Gefangenschaft, infolge schwerer, am 1. 02.1915 erlittener Verwundung. In Stryi beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse, Ritterkreuz m. Schw. 2. Abt. des Großh. Sächs. Ordens der Wachsamkeit oder vom weißen Falken.

Sohn des Majors d. L. a. D. und Kunstmalers L. v. Jordan – Weimar

 

Sergeant

JOX

Johann

05.10.1878 Dromersheim (Rheinhessen)

Fiel am 09.04.1918 bei Bapaume.

San.-Komp. 605

War vom 10.1914 bis 12.1915 in Flandern. 1916 in Eisenach. Von 01.1917 bis 9. 04.1918 an der Somme. In Sapignies beerdigt. EK 2 und Hessisches Verdienstkreuz.

Kaufmann, Gatte der Frau Kaufmann Jox – Eisenach

 

Musketier

JÜNEMANN

Hermann

05.04.1885 Erfurt

Fiel am 20.09.1916 an der Somme.

IR 81, 9.K.

Kämpfte in Frankreich.

Tapezierer, Gatte der Witwe Mathilde Jünemann – Eisenach

 

Kriegsfreiwilliger

JUNGMANN

Hans

18.10.1895 Langensalza

Fiel am 17.06.1915 an der Lorettohöhe.

IR 26

Kämpfte in Frankreich. An der Lorettohöhe begraben.

Drogist, Sohn des General-Agenten Alfred Jungmann – Eisenach

 

Musketier

JUST

Ernst Wilhelm Friedrich

 

Gestorben am 05.01.1916 im Feldlazararett 2 des 14. Amreekorps an Typhus im Alter von 22 Jahren.

Ersatzbataillon IR 111, 7.K. in Rastatt

 

Kellner, Sohn des verstorbenen Schuhmachers Ernst Just in Stolp

 

Gefreiter

KAESTNER

Erich

 

Starb am 13.09.1915 in Folge schwerer Verwundung bei den heißen Kämpfen im Osten im Alter von 24 Jahren.

RFAR

EK 2

Referendar, Sohn des Justizrats Kaestner in Blankenstein

 

Leutnant

KAGENECK

Philipp Maria Graf, von

1891 Pfaffendorf

Fiel am 09.09.1914 im Gefecht bei Sechserben.

Ersatzbataillon des IR 94, 6.K. in Weimar

 

Sohn des Gutsbesitzers Maria Franz Xaver Graf von Kageneck – Weimar

 

Musketier

KAHLE

Albert Paul

Borsdorf, Kreis Leipzig

Starb im Alter von 21 Jahren am 25.03.1915 im Festungslazarett zu Königsberg.

IR 251, 8.K.

 

Lehrer, Sohn des Expedienten Oswald Paul Kahle – Leipzig-Reudnitz, Wohnhaft zuletzt in Eisenach.

 

 

KAHNT

Alfred Moritz

1890

Starb am 07.09.1916 zu Sorel im Feldlazarett 1 der 111. Inf.-Division an seinen bei Rancourt erhaltenen Verwundungen.

 

 

Schlosser, Gatte der Helene Gertrud Kahnt, geb. Lindig

Leutnant der Reserve

KAISER

Kurt

21.11.1895 Eisenach

Starb am 16.05.1918 in Deutsch-Eylau.

IR 95, 1.K.

Eingezogen am 1. 05.1915 zum EB 71 (Worms), kam er im 08.des selben Jahres zum IR 95, 1.K. Verwundet am 16. 05.1916 bei Verdun. Im 11.1916 zum zweitenmal ins Feld zum selben Regiment. Alle Gefechte des Regiment mitgemacht bis zur Frühjahrsoffensive 1918, wo er am 14. 04.verwundet wurde. Er wurde am 23. 05.1918 in Eisenach beerdigt. EK 2, Gothaische Silberne Verdienstmedaille, Silberne Eduard-Medaille

Sohn des Baukommissars Emil Kaiser – Eisenach

 

Reservist

KALKOFEN

Hermann Otto

1888 Dessau in Anhalt

Starb am 27.10.1916 in der Kampfstellung bei Verdun.

Ersatzbatl. des Reserve-Inf.-Regts. 83, 7.K.

 

Kellner, Sohn des Fleischermeisters Hermann Kalkofen – Dessau

 

Gefreiter

KALLENBACH

Ernst

27.09.1893 Eisenach

Starb am 25.09.1917 durch Unglücksfall auf dem Truppenübungsplatz zu Ohrdruf.

IR 94, 7.K.

In Eisenach beerdigt.

Sohn des Maurerpoliers Wilhelm Kallenbach – Eisenach

 

Musketier

KALLENBACH

Heinrich Adolf

20.06.1895 Eisenach

Starb am 19.03.1916 im Reserve-Feldlazarett Nr. 97 zu Schemotowschtschisna.

2. Ersatzbataillon IR 82, 11.K. in Göttingen

 

Hausdiener, Sohn des Stadtarbeiters Eduard Heinrich Kallenbach – Eisenach

 

Musketier

KALLENBACH

Heinrich Johannes

 

Gefallen am 08.10.1915 in der Stellung bei Hulluch im Alter von 21 Jahren.

RIR 233, 4.K.

 

Fleischer, Sohn des Land- und Gastwirts Johs. Heinrich Kallenbach – Witzelroda

 

 

KALLENBACH

Karl

21.03.1878 Eisenach

Starb im 03.1915 in Ohrdruf nach langem schwerem Leiden, das er sich in der Kriegszeit zugezogen hatte.

 

In Eisenach beerdigt.

Kgl. Garnison-Verwaltungs-Inspektor in Ohrdruf, Gatte der Frau Elisabeth Kallenbach – Eisenach, Bruder von Otto

 

Grenadier

KALLENBACH

Otto

17.09.1895 Eisenach

Fiel am 19.08.1915 durch Kopfschuß in der Nähe von Bielsk. Dortselbst begraben.

Garde-Regiment 1

Kämpfte in Russland.

Tischler, Bruder von Karl

 

Leutnant und Regiments-Adjutant

KALLENBACH

Rudolf

23.05.1882 Wasungen

Starb infolge Verwundung am 06.08.1918 im Feldlazarett Laon.

RIR 233, später Jäger-Regiment 14

Kämpfte 1914 – 1916 in Flandern, 1916 – 1917 in Galizien, 1917 in Flandern und Italien. 1918 an der Marne. Wurde auf dem Friedhof in Laon beerdigt. EK 1 und 2, Hohenzollern-Orden, Meiningen´sches Ehrenkreuz, Weißer Falken 2. Klasse, Wilhelm Ernst-Kreuz

Oberförster, Sohn des Forstmeisters Heinrich Kallenbach – Eisenach

 

Unteroffizier

KANGE

Paul Felix

 

Fiel am 19.11.1914 im Gefecht bei Rogy im Alter von 22 Jahren.

IR 167, 11.K.

 

Drechsler, wohnhaft in Eisenach, Sohn des Drechslermeisters Paul Kange – Eilenburg

 

Musketier

KAPPAUF

Heinrich Armin

 

Gefallen am 14.07.1915 bei Salutschje-Patorny im Alter von 21 Jahren.

1. Ersatzbataillon 94, 12.K.

 

Metallschleifer, Sohn des verstorbenen Webers Karl Friedrich Kappauf – Kaltensundheim

 

Gefreiter

KÄRST

Karl

14.05.1890 Wenigenjena

Wurde auf Wache durch Herzschuß am 08.02.1918 getötet.

IR 79, 4.MGK.

Kämpfte bei Arras. In Feindesland beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Weim. Verdienst-Medaille mit Schwertern

Bahnarbeiter, Sohn der Frau Dorothea Kärst – Eisenach

 

Gefreiter und Geschützführer

KARSTEDT

Karl

02.03.1895 Eisenach

Starb am 07.05.1917 im Feldlazarett Loisson.

FAR 112

Eingetreten in Kassel beim Feldartillerie-Regt. 11, mit diesem nach Russland, dann mit dem FAR 112 nach Frankreich. Kämpfte im Osten an der Düna und Melissa, dann im Westen an der Marne. Beerdigt auf dem Militärfriedhof in Oigny bei Liecourt im Einzelgrab Nr. 190.

Schulamtskandidat, Pflegesohn des Oberbrauers Eduard Röll – Eisenach

 

Musketier

KÄSTNER

Hugo

06.11.1891 Eisenach

Fiel am 10.09.1914 bei Sommepuis.

IR 134, 7.K.

Kämpfte in Frankreich. In Feindesland beerdigt.

Kammacher, Sohn des verstorbenen Arbeiters 08.Kästner – Eisenach

 

Fähnrich

KATHEN

Otto, von

 

Fiel im siegreichen Gefecht bei La Bassee im Alter von 18 Jahren am 20.10.1914.

Kurh. Jäger-Batl. 11

 

Sohn des Oberleutnants Otto v. Kathen, früher Eisenach

 

Schütze

KATZ

Egon

30.05.1896 Eisenach

Fiel am 12.05.1918 in Sanct Eloi am Kemmel.

IR 118, 3. MGK

Machte den Vormarsch gegen Russland mit und kämpfte in Verdun, Flandern, an der Somme und am Kemmel. In Werwick auf dem Nordfriedhof liegt er beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse, Weimarisches Ehrenzeichen.

Kaufmann, Sohn des Kaufmanns Sally Katz

 

Ersatz-Reservist

KAUTZ

Alfred

06.07.1891 Bromberg in Posen

Fiel am 26.09.1917 in Flandern.

IR 370, 3.K.

Kämpfte in Frankreich. In Feindesland beerdigt.

Dreher, Sohn der Witwe Franziska Kautz – Eisenach

 

Sergeant

KEHL

Otto

29.01.1887 Eisenach

Fiel am 24.03.1918 bei Landres (Frankreich).

IR 94, dann IR 95, zuletzt RIR 57

Eingetreten am 5. 08.1914. Nahm teil an den Kämpfen bei Namur, Iwangorod und Lodz, Verdun, Höhe 304, Reims usw. In Landres beerdigt. EK 2 und WS Verdienstmedaille mit Schwertern in Silber

Sohn des Fabrikanten Karl Kehl – Eisenach

 

Hauptmann

KEHR

Berthold

 

Fiel im 08.1914 in der Schlacht bei Longwy.

 

 

Sohn der verst. Frau Rechnungsamtmann Marie Kehr, Einstiger Schüler des Gymnasiums Eisenach

Musketier

KEHR

Friedrich

07.04.1895 Eisenach

Fiel am 05.11.1916 bei Verdun.

IR 71

Im 05.1915 zum IR 71 nach Bechtheim eingezogen, nahm er an den Kämpfen in Russland teil. Nach längerem Aufenthalt in einem Lazarett in Ratibor wurde er demselben Regiment nach Greiz zugestellt und macht 1916 die Kämpfe dieses Truppenteils in Frankreich mit. Beerdigt in Vittarville.

Sohn des Witwe Christiane Kehr – Eisenach

 

Blinker

KEIDERLING

Christian

07.06.1898 Wünschensuhl bei Marksuhl

Starb am 19.11.1917 infolge seiner im Kampfe bei Valdobbiadene an der Piave in Italien erhaltenen Verwundung.

Blinkerzug Nr. 47

 

Schmied, Sohn des Landwirts Friedrich Heinrich Keiderling

 

 

KEIL

Alfred

04.08.1894 Weimar

Fiel am 05.03.1915 bei Rawa.

IR 82, 1.K.

Eingezogen am 20. 10.1914 zum IR 82, 1.K. Nahm an den Kämpfen in Russland, namentlich Lodz, teil. Beerdigt im Massengrab südöstlich Rawa.

Sohn des Hausmeisters Karl Keil in Eisenach, Bruder von Kurt

Leutnant der Reserve

KEIL

Berthold

06.06.1898 Unterbreizbach (Rhöngebirge)

Fiel am 01.10.1918 am Bahndamm bei Blecourt, nördlich Cambrai.

GMGS, 4. Abt.

Kämpfte ununterbrochen 19 Monate im Westen bei Reims, Arras, Somme, Champagne, Lille. Nach kurzem Urlaub zu seiner Abteilung zurückgekehrt. In Feindesland beerdigt, wo unbekannt. EK 2

Sohn der Lehrers-Witwe Anna Keil – Eisenach

 

Landsturmmann

KEIL

Gustav Hermann

1889 zu Pavelschöfe in Schlesien

Starb am 03.08.1916 in Poginki im Feldlazarett des 2. A.-K. infolge seiner in den Kämpfen am Stochod erhaltenen Verwundungen.

RIR 232, 8.K.

 

Herrschaftlicher Diener, Sohn der Frau Pauline Keil, jetzt verwitwete Frau Bryschalla – Maßlichhammer, Kreis Trebnitz in Schlesien

 

Pionier

KEIL

Kurt

09.09.1896 Eisenach

 

RPB 8, 1.K.

Nahm teil an den Kämpfen am Toten Mann (Frankreich). vermisst dem Sturmangriff am 20. 05.1916 am Toten Mann

Sohn des Hausmeisters Karl Keil in Eisenach, Bruder von Alfred

 

Kanonier, Unteroffizier

KEISER

Hugo

09.08.1884 Ronneburg (S.-A.)

Fiel am 16.02.1915 bei Quilli.

Ersatzbatl. Des Fuß-Artillerie-Regts. Nr. 18, 9.Batt. Eisenach

Unteroffizier im RIR 94, 6.K. Machte den Vormarsch auf Paris im 09.1914 und Gefechte bei Soissons mit. In Morsain beerdigt. EK 2 und Weimarische Verdienst-Medaille

Kaufmann, Sohn des verstorbenen Kaufmanns Otto Kaiser – Eisenach

Fahnenjunker und Gefreiter

KELLER

Georg Victor, Graf von

28.02.1900 Potsdam

Fiel am 08.12.1917 im Schützengraben auf der Höhe 1050 bei Paralowo in Mazedonien.

Garde-Jäger-Feld-Bataillon

Eingetreten am 16. 06.1917 beim Ersatz-Garde-Jäger-Bataillon in Potsdam. Wurde dem Garde-Jäger-Feld-Bataillon nach Mazedonien nachgeschickt, wo er am 5. 11.1917 eintraf. Nahm teil an den Kämpfen im Cerna-Bogen in Mazedonien. Er wurde zuerst auf dem Ehrenfriedhof in Kanatlarci in Mazedonien begraben. Im 02.1918 wurde er nach der Heimat überführt und in Stedten im Herzogtum Sachsen-Gotha beerdigt.

 

 

Musketier

KELLNER

Heinrich

 

Fiel im 09.1914 bei den Kämpfen um Lyck in Ostpreußen.

IR 95

In Feindesland beerdigt.

Sohn des Heinrich Kellner – Eisenach

 

Musketier

KEMNA

Hermann

12.11.1879 Sarstedt bei Hannover

Starb am 22.10.1914 im Lazarett zu Brüssel.

IR 2, 10.K.

Nahm teil an den Kämpfen vor Antwerpen, wo er verwundet wurde. Beerdigt in Brüssel.

Former, Gatte der Frau Minna Kemna

 

Musketier

KESSEL

Karl Walter

23.06.1896 Tambach

Fiel am 30.06.1916 im Gefecht bei Budki.

IR 167, 2. MGK

 

Sattler, Sohn des Gastwirts L. Kessel

 

Musketier

KESSLER

Berthold

2511.1893 Fischbach – Eisenach

Starb am 17.03.1915 im Lazarett zu Kosel in Oberschlesien.

IR 82, 9.K.

Wurde am 5. 03.1915 bei einem Sturmangriff in Russland schwer verwundet. In Kosel beerdigt.

Bahnarbeiter, Sohn des Hofarbeiters Johann Kessler – Eisenach

 

Ersatz-Reservist

KESSLER

Georg

 

Fiel am 17.11.1915 im Alter von 27 Jahren.

IR 83, 2.K.

 

Gatte der Frau Martha Kessler – Eisenach

Gefreiter

KESSLER

Willy

02.12.1896 Erfurt

Fiel am 24.07.1918 bei Sailly in Flandern.

Fußartillerie-Regiment Nr. 10 in Straßburg

 

Tischler, Pflegesohn des Tischlers Valentin Höch – Eisenach

 

Ersatz-Reservist

KESTING

Oskar

21.05.1890 Eisenach

Fiel am 10.06.1918 bei Royon.

Füsilier-Regiment 38, 2.K.

Kämpfte in Frankreich. Auf dem Heldenfriedhof bei L´Ecouvillon beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Weim. Verdienst-Medaille.

Schriftsetzer, Gatte der Frau Anna Kesting – Eisenach

 

Generalleutnant und Artilleriekommandeur

KETTEMBEIL

Karl

06.04.1848 Rotehütte im Harz

Starb am 17.09.1916 in Wevelghem in Flandern.

4. Ersatz-Division

Führer der 4. Ersatz-Division in Flandern, In der Heimat beerdigt. EK 1 und 2, Herzoglich Braunschweigisches Kriegsverdienstkreuz, Hanseatisches Kriegsverdienstkreuz

 

 

Unteroffizier

KEUTTERLING

Adam

14.08.1893 Eisenach

 

IR 94

Nahm an den Schlachten bei Namur und bei Lodz teil. Seit 14. 11.1914 vermisst.

Maurer, Sohn des Maurermeisters Johann Keutterling – Eisenach

 

Offizierstellvertreter

KHAYNACH

Walter Freiherr, von

08.11.1879 Iserlohn in Westfalen

Fiel am 29.10.1914 bei Poelkapelle in Flandern.

RIR 233, 6.K.

Nahm teil an den Kämpfen um Langemarck in Flandern. Feuerbestattet am 19.07.1915 in Eisenach.

Fabrikbesitzer, Gatte der Freifrau Marta v. Khaynach – Eisenach

 

Wehrmann

KIEPE

Hermann

 

Fiel am 10.10.1915 im Alter von 31 Jahren.

Infanterie-Regiment 94

 

Gatte der Frau Pauline Kiepe – Eisenach

 

Unteroffizier

KIESELBACH

Alexander

11.04.1891 Eisenach

Fiel am 23.04.1918 am La-Bassee-Kanal.

Inf.-Regt. 48 in Küstrin, später Ersatz-Bataillon IR 94

Eingetreten am 27. 09.1914 beim Inf.-Regt. 48 in Küstrin. Kämpfte in Frankreich, dann in Galizien, wo er am 23. 05.1915 durch Oberschenkelschuß verwundet wurde. Dann kam er zum Ersatz-Bataillon IR 94 und zog Anfang 02.1917 wieder ins Feld. Er kämpfte mit dem RIR 467 in Flandern und Frankreich. Beerdigt in Bout-Deville. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Weim. Verdienst-Medaille in Silber

Buchhalter, Gatte der Frau Elisabeth Kieselbach – Eisenach

 

Kriegsfreiwilliger

KIPP

Karl Heinrich

15.04.1895 Witzenhausen

Fiel am 05.03.1915 im Gefecht bei Jeziersko.

1. Oberelsässisches Inf.-Regt. 167, 3.K.

 

Buchdrucker, Sohn des verstorbenen Werkmeisters Kipp – Witzenhausen

 

Reservist

KIRCHER

Georg Otto

 

Fiel am 09.09.1914 im Alter von 23 Jahren durch Kopfschuß im Gefecht bei Sechserben.

IR 94

 

Tapezierer, Sohn des Frau Pauline Kircher – Eisenach

 

 

KIRCHNER

Arno

11.04.1877

Starb, zurückgekehrt aus Frankreich, am 07.12.1914 im Diakonissenkrankenhause zu Eisenach.

Im Felde bei einer Magazin-Fuhrpark-Kolonne.

 

Gasarbeiter, Gatte der Frau Marie Kirchner – Eisenach

 

Leutnant der Reserve und Adjutant

KIRCHNER

Karl

11.05.1883 Eisenach

Fiel am 07.12.1914 durch einen Schrappnellschuß bei Padoleck in Frankreich.

RIR 236

Beerdigt in Westroosebeke. EK 2, eingereicht zum EK 1

Kaiserlicher Bankbuchhalter, Sohn des verstorbenen Sparkassenrevisors Emil Kirchner – Eisenach, Bruder von Walter

 

Leutnant der Reserve

KIRCHNER

Walter

28.04.1890 Eisenach

Fiel am 03.07.1916 vor Boiselle.

IR 110

Nahm zuerst an den Kämpfen in den Vogesen teil, woselbste er im 08.1914 verwundet wurde, ferner an den Kämpfen an der Somme. In Feindesland beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Postassistent, Sohn des verstorbenen Sparkassenrevisors Emil Kirchner – Eisenach, Bruder von Karl

 

Kriegsfreiwilliger

KLEBE

Artur

30.08.1895 Eisenach

Er fiel am 12.07.1917 in Ostgalizien.

22. Infanterie-Division, Pferde-Depot 1 in Galizien

Eingetreten als Kriegsfreiwilliger am 2. 06.1915 in Kassel. Kam zuerst zur 22. Infanterie-Division, Pferde-Depot 1 in Galizien und wurde dann Befehlsempfänger beim Staffelstab 52. Später kam er zur Infanterie ins Feldrekrutendepot, Abschnitt Lipa. Zuletzt war er bei einer Fuhrparkkolonne. In Ostgalizien beerdigt.

stud. jur., Sohn des Kaufmanns Sally Klebe - Eisenach

 

Vizewachtmeister und Offiziersaspirant

KLEIN

Paul

18.02.1898 Eisenach

Er starb am 15.11.1918 in Aachen an doppelseitiger Lungenentzündung.

Im aktiven FAR 19 (Erfurt)

Verwundet bei St.Quentin am 9. 10.1918. Das rechte Bein wurde ihm am 23. 10.1918 in einem Feldlazarett amputiert. Überführt am 4. 03.1919 und in der Heimat beerdigt. EK 2

Bankbeamter, Sohn des Wagenfabrikanten Christ. Klein – Eisenach

 

Offiziers-Aspirant

KLEINICKE

Alfred

15.10.1883 Erfurt

Starb am 14.11.1918 in Kopenhagen.

Artillerie-Flieger-Abteilung 203

Kämpfte in Frankreich. Erkrankte während seines Urlaubes in Berlin an der Ruhr. In Kopenhagen beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Dr. phil., Gatte der Frau Astrid Kleinicke – Kopenhagen

Leutnant der Reserve

KLEINSTEUBER

Hans

05.02.1889 Eisenach

Fiel am 14.07.1915 bei einem Sturmangriff bei Ciechanow (Russ. Polen) durch Kopfschuß.

IR 94, 7.K.

Nahm an den Kämpfen seines Regiment in Frankreich und Russland teil, wurde mehrmals leicht verwundet, blieb aber stets bei den Kämpfenden, bis zu seinem Tode. Wurde am 4. 05.1916 in die Heimat überführt und beerdigt. EK 2, Silberne Tapferkeitsmedaille und Weißen Falkenorden mit Schwertern.

Dr. phil., Sohn des Rentners Christ. Kleinsteuber – Eisenach, Bruder von Karl

 

KLEINSTEUBER

Karl

31.10.1891 Eisenach

Starb am 15.05.1915 im Reservelazarett zu Frohnau (Mark).

IR 234, 8.K.

Freiwillig eingetreten beim IR 234, 8.K., später kam er zum IR 32, 8.K. In Eisenach beerdigt.

Bankbeamter, Erster Kreisleiter der Thüringer Wandervögel, Sohn des Rentners Christ. Kleinsteuber – Eisenach, Bruder von Hans

Leutnant und Kompanieführer

KLEINSTEUBER

Rudolf

18.10.1885 Eisenach

Fiel am 31.01.1916 bei Vimy-Neuville.

RIR 94, später RIR 229

Kämpfte erst im Westen, dann war er beiteiligt an den Kämpfen um Lodz, an der Rawka und am Narew, in Galizien, nachher wieder nach dem Westen, Stellungskämpfe vor Reims und Arras. In Acheville beerdigt. EK 1 und 2, Großh. Sächs. Falkenorden

Architekt, Sohn des Architekten Friedrich Kleinsteuber – Eisenach

 

Unteroffizier und Offiziersaspirant

KLIESCH

Waldemar

20.12.1896 Eisenach

Er fiel am 25.10.1917 bei Poelkapelle.

Infanterie-Regiment 235

Kämpfte mit dem Infanterie-Regiment 235 im Jahre 1916 in der heißumstrittenen Sommeschlacht, wurde hier verwundet und kam nachher zum Infanterie-Regiment 467, das im Jahre 1917 in Flandern schwere Kämpfe durchmachte. In Feindesland beerdigt. EK 2 und SW Verdienstmedaille

Abiturient des Realgymnasiums, Sohn der Witwe Candida Kliesch – Eisenach

 

Musketier

KLINZING

Ernst

14.06.1896 Eisenach

Fiel am 22.12.1916 beim Dorf Zwyzyn in Ostgalizien. Dortselbst beerdigt.

RIR 233, 2.K.

Kämpfte zuerst in Flandern, kam dann nach Galizien, woselbst er am 22. 12.1916 beim Dorf Zwyzyn in Ostgalizien fiel.

Seminarist, Sohn des Tischlermeisters Nicolaus Klinzing – Eisenach

 

Hauptmann und Kompaniechef

KLOER

Walther

22.07.1877 Hoyerswerda

Fiel am 22.08.1914 bei Sossignol in Belgien.

IR 157

In Feindesland beerdigt.

Offizier, Sohn des verstorbenen Forstmeisters Kloer – Eisenach

 

 

KLOPFLEISCH

Erich

 

Fiel im Jahre 1916 im Westen.

 

In Feindesland beerdigt.

Bruder des Lehrers Karl Klopfleisch – Weimar

 

Gefreiter

KLOTH

Bruno Hans Walter

1895 Köslin in Pommern

Fiel am 21.05.1918 an der Avre.

Ersatzbatl. Res.-Inf.-Regt. 1, 2.Komp.

 

Kellner auf der Wartburg bei Eisenach, Sohn des Tischlers Gustav Kloth – Stettin

Musketier

KNABE

Max

30.05.1891 Eisenach

Starb am 23.10.1915 in Tschita in Sibirien.

IR 94, 6.K.

Verwundet am 19. 11.1914, im Gefecht bei Wolacyt in russische Gefangenschaft geraten.

Uhrmacher, Sohn des Uhrmachers Max Knabe – Eisenach

 

Musketier

KNAPP

Hermann

14.04.1892 Eisenach

Fiel am 19.08.1915 bei Stolowic.

IR 94

Kämpfte in Russland. Bei Stolowic auch beerdigt.

Metallarbeiter, Sohn des Arbeiters Johannes Knapp – Eisenach

 

Musketier

KNAUER

Otto

18.02.1898 Eisenach

Fiel am 26.04.1918 am Kemmelberg.

IR 94, 6.K.

Kämpfte in Frankreich. Beerdigt in Feindesland. EK 2 und Weim. Verdienst-Medaille mit Schw.

Bäcker, Sohn der Witwe W. Knauer – Eisenach

 

Füsilier

KNAUERT

Gustav

06.05.1897 Großenlupnitz

Fiel am 08.05.1917 bei Monastireni.

Grenadier-Regiment 11

Nahm an den Kämpfen in Russland teil. In Feindesland beerdigt.

Schuhmacher, Sohn des Rangiermeisters Karl Knauert – Eisenach

 

Gefreiter

KNEIS

Hugo

05.07.1892 Eisenach

Fiel am 03.05.1916 durch Kopfschuß bei St.Benoit in den Vogesen.

IR 105, 4.K., Fernspr.-Truppe

Kämpfte in Frankreich. In Feindesland beerdigt. Kgl. Sächs. Friedrich August-Medaille in Bronze

Schlosser, Bruder des Lokomotivführers Karl Kneis – Eisenach

 

Bataillonsadjutant

KNOBELSDORFF

Dietrich, von

22.07.1894 Oranienstein, Kreis Wiesbaden

Starb am 09.06.1917 im Kriegslazarett.

IR 94, 2. Bataillon

Nahm teil an den Kämpfen in Russland und Frankreich. Wurde am 16. 05.1917 bei Roeux schwer verwundet. Beerdigt in Collatz in Pommern. Eis. Kreuz 1. und 2. Klasse, Großh. S. Falkenorden mit Schwertern, Weim. Ehrenkreuz.

Leutnant, Sohn des Oberstleutnant z.D. v. Knobelsdorff

 

Leutnant der Landwehr

KNOLL

Adolf

 

Fiel am 16.09.1916 im Alter von 38 Jahren.

Landwehr-Infanterie-Regiment 32

Eisernes Kreuz 2. Klasse

Sohn der Frau Rentnerin H. Knoll, früher Eisenach

 

Ersatz-Reservist

KNOTT

Julius

21.02.1889 Eisenach

Starb am 08.10.1915 in einem französischen Lazarett.

Infanterie-Regiment 129, später Füsilier-Regiment 39, Ludendorf

In Feindesland beerdigt.

Sohn des Schneidermeisters Andreas Knott – Eisenach

 

Unteroffizier

KOCH

Alfred

06.06.1893 Eisenach

Fiel am 01.11.1918 bei Valenciennes (Nordfrenkreich).

1. Niederschl. IR 50

Nahm teil an den Kämpfen und Schlachten in der Champagne, an der Somme, bei Arras, auf der Combreshöhe und vor Ypern. Wurde in Feindesland beerdigt. EK 2 und Weimar. Verdienstmedaille

Sohn des Gärtners Max Koch – Eisenach

 

Landsturmmann

KOCH

Friedrich Wilhelm

 

Fiel am 12.11.1914 im Gefecht bei Scharnau in Ostpreußen im Alter von 39 Jahren.

Landsturm-Infanterie-Bataillon

 

Schuhmacher, Gatte der Frau Regina Koch, geb. Sandrock – Eisenach

 

Musketier

KOCH

Fritz

16.05.1897 Schalke

Fiel am 29.06.1918 bei Chatillon.

IR 467, 6.K.

Kämpfte in Russland und Frankreich. In Feindesland beerdigt. Eisernes Kreuz 2.Klasse

Kaufmann, Sohn der Witwe Ida Koch

 

Kanonier

KOCH

Hellmuth

24.02.1894 Clausthal im Harz

Er starb am 01.10.1918 bei Orfeuil.

FAR 263

Kämpfte 1915 in Russland, dann in Frankreich, wo er verwundet wurde. Nach seiner Heilung in München kam er 1917 wieder nach Frankreich und wurde nochmals verwundet. Beerdigt in Semide. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Schlosser, Sohn des Obersteigers Karl Koch – Eisenach

 

Kriegsfreiwilliger

KOCH

Herbert

19.06.1895 Apolda

Fiel bei einem Nachtsturmangriff vom 20./30.10.1914 bei Le Mesnil.

RIR 224, 3. Batl.

Nahm an den Kämpfen in Flandern teil. Unbekannt, wo er beerdigt liegt.

Sohn des Telegraphensekretärs Victor Koch – Erfurt (früher Eisenach)

 

Musketier

KOCH

Karl

02.11.1898 Eisenach

Fiel am 26.10.1917 bei Hooglede-Ost.

IR 466, 7.K.

War an den Kämpfen in Frankreich beteiligt. In Hooglede-Ost auf dem Ehrenfriedhof,. Grab Nr. 729, beerdigt.

Tischler, Stiefsohn des Fabrikarbeiters Kaspar Kirchner – Eisenach

 

Musketier

KOCH

Paul

 

Fiel am 02.08.1918 in Frankreich.

IR 94, 6.K.

Kämpfte in Frankreich.

Maler, Sohn des verstorbenen Arbeiters Wilhelm Koch – Eisenach

 

Unteroffizier

KOCH

Paul

 

Starb am 13.10.1918 infolge eines sich im Krieg zugezogenen Leidens an Lungenentzündung im Reserve-Lazarett Spicke zu Eisenach.

Sanitätskompanie 208

 

Kaufmann, Gatte der Frau Margarete Koch, geb. Schnabel

 

Gefreiter

KOCH

Willy

12.02.1890 Meiningen

Fiel am 10.03.1916 vor Verdun.

Reserve-Infanterie-Regiment 71

Trat zunächst im Infanterie-Regiment 82 ein und wurde später als Gefreiter in das Reserve-Infanterie-Regiment versetzt. Weim. Verdienst-Medaille

Schlosser

Landsturmmann

KÖCHER

Paul

07.03.1887 Gotha

Fiel am 27.08.1915 bei Bielani. Dort auch beerdigt.

IR 32, 5.K.

Wurde in Hildburghausen ausgebildet und kam am 14. 05.1915 ins Warthelager, dann nach Serbien. Nahm später an der Erstürmung von Iwangorod, Brest-Litowsk und Warschau teil. Fiel am 27.08.1915 bei Bielani.

Brauer, Gatte der Frau Luise Köcher – Eisenach

 

Musketier

KÖHLER

Karl

21.08.1895 Fernbreitenbach, Bez. Eisenach

Gefallen am 28.04.1916 südlich Mokrez.

RIR 151, 3. Batl.

 

Bürogehilfe; Sohn des Chausseewärters Ludwig Köhler – Fernbreitenbach

Hauptmann

KÖHLER

Walter

07.10.1878 Ruhla

Fiel am 12.09.1918 bei St.Remy im St.Mihiel-Bogen.

Landwehr-Infanterie-Regiment 82

War während des ganzen Krieges an der Westfront. Beerdigt bei Vigneulles, westlich von Metz. EK 1 und 2, Ritterorden vom weißen Falken, Wilhelm Ernst-Kreuz

Amtsrichter, Gatte der Frau Dora Köhler – Eisenach

 

Vizefeldwebel

KÖHLER

Walter

23.09.1895 Wilhelmsthal bei Eisenach

Fiel am 01.03.1917 bei Saili-Sailissel.

RIR 94

Kämpfte mit dem RIR 233 im Stellungskrieg in Flandern und wurde hier verwundet. Nach Wiedergenesung kam er zum IR 32 und machte mit diesem den Serbenfeldzug mit. Im 02.1916 kam er zu einem Kursus nach dem Sennelager und danach zum IR 371 nach dem Priesterwald in Frankreich. Nach seiner Verwundung an der Somme kam er 1917 zum Reserve-Infanterie-Regiment 94. Beerdigt auf dem Ehrenfriedhof Gouzeaucourt bei Cambrai. Eisernes Kreuz 2. Klasse und silberne Verdienstmedaille mit Schwertern.

Sohn des Gastwirts Heinrich Köhler – Wilhelmsthal

Füsilier

KOHLRAUSCH

Willy

26.12.1897 Eisenach

Starb in einem Feldlazarett am 10.04.1918.

2. Garde-Regiment z.F., MWA

Nahm an der Frühjahrsoffensive im Westen 1918 teil, wurde jenseits der Avre im Park von Grivesnes am 5. 04.1918 schwer verwundet. Er ruht auf dem Ehrenfriedhof in Hangest en Santerre. EK 2.

Sohn des Hofkunstfärbers Hermann Kohlrausch – Eisenach

 

Füsilier

KÖNIG

Willi

1887 Themar

Fiel am 23.11.1916 an der Marne. An der Marne beerdigt.

Holsteinisches Infanterie-Regiment 86

Nahm teil an den Marnekämpfen.

Ofensetzer, Sohn des Postschaffners a.D. Wilhelm König – Eisenach

 

Einj.Freiw. Gefreiter

KÖRBER

Hermann

05.06.1892 Schönau v.d. Wald

Fiel am 14.12.1914 bei Wionczin-Dolni.

IR 94, 5.K.

Nahm teil an den Kämpfen bei Namur und in Ostpreußen, bei den Verfolgungskämpfen in Polen, der Erstürmung von Lodz und fiel bei den darauffolgenden Verfolgungskämpfen am 14. 12.1914 bei Wionczin-Dolni. In Feindesland begraben.

Bankbeamter, Schwiegersohn des Forstmeisters R. Artus – Eisenach

 

Musketier

KÖRNER

Willy

26.09.1895 Eisenach

Fiel am 24.04.1915 bei Ypern im 21. Lebensjahr.

IR 94, 3.K.

 

Sohn des Schuhmachers Arthur Körner – Eisenach

 

Schütze

KOTTLER

Robert

24.12.1894 Ludwigsburg

Fiel am 29.06.1916 bei Beaumont an der Somme.

RIR 119, 12. MGK

Kämpfte zuerst in den Karpathen, kam dann nach Frankreich und nahm an den Schlachten bei Ypern und an der Somme teil. EK 2 und Württembergisches Verdienstkreuz.

Sohn der Witwe Auguste Kottler – Eisenach

 

 

KRAMER

Berthold

13.07.1895 Mihla a.W.

Verstarb am 11.11.1917 in Eisenach im Lazarett Nordschule.

Train-Abt. 11 Kassel

Wurde am 15. 01.1917 zur Train-Abt. 11 nach Kassel eingezogen. Am 27. 01.begleitete er einen Pferdetransport zur Front nach Russland, bei dem er sich eine schwere doppelte Lungenentzündung zuzog. Nach einiger Erholung in der Heimat kam er am 28. 11.1916 zur 2. Ers.-Batt. 5. Garde-Feld-Artillerie-Regiment in Jüterbog 2. Nach abermaliger Erkrankung ins Lazarett Jüterbog 1, von da ins Lazarett Nordschule nach Eisenach, wo er am 11. 11.1917 verstarb. In Eisenach beerdigt.

 

 

Pionier

KRÄMER

Gottlieb

04.10.1894 Stedtfeld

Fiel am 03.01.1916 bei Verdun.

4. Feld-Pionier-Kompanie, 11. Reserve-Korps

Kämpfte in Frankreich. In Feindesland beerdigt. EK 2

Monteur, Bruder der Frau Minna Wiegand – Eisenach

 

Jäger

KRÄMER

Otto Willi

26.01.1891 Warza bei Gotha

Fiel am 05.09.1914 bei Montdignon.

Jägerbataillon 11 in Marburg

Machte den großen Vormarsch nach Paris mit und fiel am 05.09.1914 bei Montdignon. Dortselbst beerdigt.

Gärtner, Sohn des Witwe Ida Krämer – Eisenach

Kriegsfreiwilliger

KRAUSS

Arno

17.02.1896 Eisenach

Fiel im Priesterwalde am 02.05.1915.

IR 224, 8.K.

Wurde bei Lille schwer verwundet. Nach seiner Heilung kam er wieder ins Feld. Liegt auf dem dortigen Friedhof „Deutsches Ehrental“ beerdigt.

Früherer Schüler des Eisenacher Realgymnasiums, Sohn der Frau Oberpostassistent Frieda Krauß – Eisenach

 

Musketier

KRAUSS

Franz

24.04.1896 Eisenach

 

IR 66, 9.K:

Kämpfte in Frankreich und wurde am 21. 06.1916 beim ersten Vorstoß auf Verdun vermisst.

Kaufmann, Sohn des Maschinenarbeiters Georg Krauß – Eisenach, Bruder von Hermann

 

Musketier

KRAUSS

Hermann

03.07.1894 Eisenach

Fiel vor der Festung Brest-Litowsk am 20.08.1915.

IR 94, Telefonist beim Stab

Kämpfte in Russland. Beerdigt auf dem Kriegerfriedhof zu Augustowo.

Kaufmann, Sohn des Maschinenarbeiters Georg Krauß – Eisenach, Bruder von Franz

 

Hauptmann und Bataillonskommandeur

KRAUSS

Karl Otto

03.02.1873 Creuzburg a.W.

Fiel am 16.08.1918 bei Noyon durch Flieger.

Kgl. Sächs. Fußartillerie-Batl. 160.

Nahm teil an den Kämpfen um Langemarck, in der Champagne, vor Verdun, an der Somme und bei Noyon. Beerdigt in Frieres, 7km von Chauny. Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse und andere hohe Orden

Oberförster, Gatte der Frau H. Krauß – Eisenach

 

Vizefeldwebel

KRAUSSE

Arno

09.08.1886 Eisenach

Starb am 11.11.1917 an seiner in Frankreich erhaltenen schweren Verwundung im Feldlazarett Westroosebeke.

IR 467

Beerdigt in Hooglede. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Weim. Verdienst-Medailli

Maschinenanwärter, Gatte der Frau Friederike Krauße – Eisenach

 

Gefreiter

KRAUSSE

Otto

23.02.1888 Eisenach

Fiel am 19.07.1917 bei Craonne.

IR 20, 5.K., später Füsilier-Regiment 35, 1.K.

Nahm an den Kämpfen auf dem westlichen Kriegsschauplatz teil. In Feindesland beerdigt.

Sohn der Witwe Bertha Krauße – Eisenach

 

Ersatz-Reservist

KRAUSSE

Willy

12.11.1890 Eisenach

Fiel am 25.09.1915 bei Servon.

IR 83

Kämpfte in der Champagne. In Feindesland beerdigt.

Kaufmann, Sohn des Invaliden Hermann Krauße – Eisenach

 

Musketier

KREILER

Alfred

1896 Kaltensundheim

Fiel am 18.07.1918 im Kampfe bei Paradis südöstlich von Laneuville.

IR 83, 12.K.

 

Tischler, Sohn des Frau Pauline Kreiler, jetzt verehelichte Frau Wilhelm – Eisenach

 

Füsilier

KREUTZBURG

Arno Ludwig Theodor

Eisenach

Gestorben im Jahre 1914 im Feldlazarett 2 des 9. Armeekorps zu Obourg in Belgien.

Ersatzbataillon des Füsilier-Regiments 86 in Flensburg

 

Arbeiter, Sohn des Tischlers Georg Kreutzburg – Eisenach

 

Grenadier

KROLL

Arno

18.10.1880 Eisenach

Am 02.09.1915 durch den Tod erlöst.

Leib-Kompanie 1. GR z.F.

Nahm teil an der Offensive im Osten 1915 und wurde am 29. 08.bei Brest-Litowsk durch Brust- und Bauchschuß schwer verwundet. Wurde in einem Reihengrab am Südwestausgang des Herrenhauses zu Kleszcze (Russ. Polen) beigesetzt.

Sohn des Herrschaftsdieners Wilhelm Kroll – Eisenach

 

Musketier

KROLLPFEIFFER

Heinrich Wilhelm Max

16.02.1898 Kassel

Fiel am 20.08.1917 an der Höhe „Toter Mann“ bei Verdun.

RIR 221, 10.Komp.

 

Bäcker, Sohn des verstorbenen Gerichtsschreibers Wilhelm Krollpfeiffer

 

Musketier

KRONSCHWITZ

Paul Alfred

21.11.1900 Gera

Fiel am 20.11.1914 im Gefecht bei Rogi.

IR 32, 5.K.

 

Schlosser

 

Hauptmann und Bataillonskommandeur

KRUG

Fritz

12.03.1888 Vacha

Fiel am 08.10.1918 bei Elincourt.

IR 96, 2.Batl.

War an den Kämpfen in Belgien, Polen, Rußland, Galizien, dann wieder in den Vogesen, an der Somme, vor Verdun, bei Arras, in der Champagne, Flandern und Cambrai beteiligt. In Eisenach beerdigt. EK 1 und 2, Hohenzoll. Hausorden, Kriegskreuz Reuß ä.L., Ehrenkreuz Reuß j.L., SW Hausorden der Wachsamkeit, Wilhelm Ernst-Kriegskreuz, Schwarzb. Sondersh. Ehrenkreuz, Ritterkreuz Koburg-Gotha

Sohn der Amtsgerichtsrats-Witwe Frau Ida Krug – Eisenach, Bruder von Kurt

 

Musketier

KRUG

Konrad Emil

22.04.1897 Sachsenheim bei Oberzella

Starb am 10.04.1917 infolge eines Kopfschusses bei Ozierci im Stellungskampf am oberen Styr-Stochod in Wolhynien.

Ers.-Batl. 1. Oberelsässisches Inf.-Regt. 167, 7.K.

 

Drogist, Sohn des verstorbenen Gastwirts Georg Krug in Sachsenheim

 

Leutnant

KRUG

Kurt

12.11.1889 Vacha

Fiel am 30.08.1914 bei St.Quentin.

IR 164, im Felde beim IR 74

Beerdigt in Ribécourt.

Sohn der Amtsgerichtsrats-Witwe Frau Ida Krug – Eisenach, Bruder von Fritz

 

Wehrmann

KRUG

Otto

30.01.1880 Eisenach

Fiel am 28.09.1915 bei Chesney.

Landwehr-Infanterie-Regiment 83, 2.K.

Kämpfte in Frankreich. Fiel am 28.09.1915 bei Chesney. Dortselbst beerdigt.

Bäckermeister, Gatte der Frau Elsa Krug – Eisenach

 

Vizefeldwebel der Reserve

KRUG

Willy

22.12.1892 Kassel

Fiel im 05.1917 im Westen.

 

Eisernes Kreuz 2. Klasse

Assistent, Sohn des Schreibers Heinrich Krug – früher Eisenach, jetzt Kassel

 

Kommandeur

KRÜGER

Karl

15.09.1864

Fiel am 09.06.1917.

1. Bataillon im Infanterie-Regiment C1, von der Marwitz

Nahm an den Schlachten bei Tannenberg und bei Arras teil. Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse und andere hohe Orden

Königlich-Preußischer Major, Gatte der Frau Franziska Krüger – Eisenach

 

Landsturmmann

KRUMBEIN

Emil

04.06.1881 Craula, SG

Fiel am 21.07.1917 bei Tarnopol. Dortselbst beerdigt.

IR 167

Kämpfte mit dem Regiment in Galizien, wo er am 21.07.1917 bei Tarnopol fiel.

Schwager des Eisenbahnschlossers Hermann Rosenstengel – Eisenach

 

Gefreiter

KUBALD

Arno

01.08.1878 Eisenach

Starb am 30.07.1915 an Cholera im Kriegslazarett 54 in Zamostea.

Infanterie-Regiment 167, 9.K.

Kämpfte n Russland und Galizien.

Spinnmeister, Gatte der Frau Marta Kubald – Eisenach

 

Landsturmmann

KUBITZA

Franz

 

Fiel am 14.09.1915 bei Motol in Russland im Alter von 30 Jahren.

1. Oberelsässisches Infanterie-Regiment 167, 4.K.

 

Schlosser, Sohn des Einliegers Gottlieb Kubitza – Buchelsdorf

 

Gefreiter

KUCH

Heinrich

17.02.1892 Eisenach

Fiel am 28.05.1918 bei einem Sturmanagriff auf Mondidier.

RIR 83

War an den Kämpfen in Russland, Rumänien und Frankreich beteiligt. In Feindesland beerdigt. EK 2 und Weim. Verdienst-Medaille

Schlosser, Sohn der Witwe Marie Kuch – Eisenach

Kriegsfreiwilliger

KUGEL

Max

23.04.1890 Ruhla

Fiel als Kommandeur am 12.10.1915 im Gefecht bei Hajworonka in Ostgalizien.

Reserve-Jäger-Bataillon 5

Im Frühjahr 1915 wurde er als Leutnant der Reserve zum Kolbergschen Grenadierregiment 9 kommandiert. Kämpfte mit dem JB 5 vor Verdun und den GR 9 in Russland bei Stryj. Beerdigt im Walde beim Forsthaus Burkanow an der Strypa in Ostgalizien.

Sohn des Proffessors Georg Kugel, Direktor der Gewerbeschule in Eisenach

 

Leutnant der Reserve

KUHN

Siegfried Ludwig

15.04.1893 Eisenach

Fiel am 14.07.1915 bei Salushe-Pathorny in Polen.

IR 94

Nahm teil an den Kämpfen in Polen. In der Heimat beerdigt.

stud. mus., Schüler von Humperdinck, R. Kahn und Wolfrum, Sohn des Oberlehrers C. Kuhn - Eisenach

 

Gefreiter

KÜHN

Felix Max Albert

1892 Königsberg i. Pr.

Starb am 03.11.1914 zu Tours in französischer Gefangenschaft infolge Verwundung durch Artilleriegeschoß.

Res.-Feldart.-Regt. 22, 6. Batterie

 

Handlungsgehilfe, Sohn des Kaufmanns Gustav Kühn – Königsberg

 

Vizefeldwebel

KÜHN

Fritz Richard

1889 Greiz

Gestorben am 23.12.1918 im Reservelazarett zu Nagold in Württemberg.

1. Bataillon IR 468, 11.Komp.

 

Postassistent, Gatte der Frau Elsa Martha Kühn, geb. Pasig

 

Aktiver Vizefeldwebel

KÜHNE

Kurt

14.06.1895

Fiel am 25.08.1918 auf Patrouille bei Royon.

Jäger-Bataillon 13, 1. MGK

Kämpfte von Anfang des Krieges an in Frankreich, bei Lille, Lorettohöhe, kam dann nach Russland und zuletzt wieder nach Frankreich. Ist beerdigt bei Rimbercourt. Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse, der Weimarischen Verdienst-Medaille in Silber mit Schwertern und der Sächsischen Friedrich-August-Medaille

Kaufmann, Sohn des Schlossers 08.Kühne – Eisenach

 

Wehrmann

KÜMMEL

Alfred

07.01.1879 Burkhardtroda

Fiel am 17.02.1915 bei Zdunowka.

LIR 61, 9.K.

Kämpfte mit bei den ostpreußischen Verfolgungen, bei Mlawa in Russland. Auf dem evangelischen Friedhof in Strzegowo beerdigt.

Elektrotechniker, Sohn des Lehrers Ad. Kümmel – Eisenach

 

U-Boot-Obermaschinistenanwärter

KUMMER

Georg

04.08.1893 Erfurt

Fiel am 24.11.1917 bei einem Angriff im englischen Kanal.

2. Werftdividion in Wilhelmshaven

Eingetreten am 1. 10.1915 bei der Maschinistenabteilung der 2. Werftdividion in Wilhelmshaven. U-Boot-Obermaschinistenanwärter auf dem U-Boot 48, 3. U-Bootflotille, Wilhelmshaven. Nahm teil an der Seeschlacht am Skagerrak und an Gefechten im englischen Kanal. EK 2

Sohn des Polizeikommissars a.D. Richard Kummer – Eisenach

 

Unteroffizier

KUNISCH

Fritz Paul

 

Gestorben am 19.08.1915 im Feldlazarett 3 des 11. Armeekorps infolge seiner bei Jablon-Piotrowa erhaltenen Verwundung.

1. Ersatz-Bataillon IR 94, 8.K.

 

Sohn des Handarbeiters 08.Kunisch in Wohlsborn bei Weimar

 

Landsturmmann

KUPFER

Arno

 

Fiel am 10.08.1916 im Walde bei Borgowitz.

Reserve-Infanterie-Regiment 252, 5.K.

Kämpfte in Russland. In Feindesland beerdigt.

Schlosser, Gatte der Frau Ida Kupfer – Eisenach

 

Leutnant

KÜRBS

Egon

12.08.1892 Remda.

Starb am 08.07.1918 in Gotha durch Absturz mit dem Flugzeug.

PB 19, 1. FK, später Fliegerersatzabt. 3 (Gotha)

War an den Kämpfen an der Lorettohöhe, bei Loos und Arras beteiligt. Feuerbestattet in Gotha. EK 1 und 2, Weißen Falkenorden m. Schw., bayr. MVD 4. Kl., Schwerverwundeten-Abzeichen u. a. m.

Ingenieur, Sohn des Dr. med. Oskar Kürbs – Eisenach

 

Musketier

KÜRSCHNER

Paul

22.04.1895 Eisenach

Fiel am 29.08.1915 bei Potupy.

IR 71

Kämpfte in Russland. In Feindesland begraben.

Sohn des Fleischermeisters Theodor Kürschner – Eisenach

 

Kanonier

KURZE

Otto

22.06.1893 in Langensalza

Fiel am 17.04.1917 bei Moronvillers in Frankreich.

Feldartillerie-Regiment 115, 6. Batterie

 

Stellmacher, Sohn des Schuhmachermeisters Karl Kurze – Langensalza

 

Hornist

KUSCHMERZ

Fritz Paul

26.04.1896 Eisenach

Fiel am 01.05.1917 bei einem Sturmangriff auf den Keilberg.

IR 94, später IR 371, 10.K.

Kämpfte in Frankreich. Beerdigt in La Neuveville.

Musiker, Sohn des Schneidermeisters Michael Kuschmerz – Eisenach

 

 

LA MOTTE

Kurt

 

Fiel am 19.12.1916 im Alter von 28 Jahren in den Karpathen.

 

Kämpfte mit den Gardeschützen in Frankreich und Galizien.

Obergärtner im Karthausgarten

 

 

LAHL

Kurt Walter

29.05.1898 Buchholz (Erzgebirge)

Am 17.04.1918 gestorben im Kriegslazarett 651 in Tourai.

Telegraphen-Batl. 7

Eingetreten am 17. 11.1916 beim EB 167 in Eisenach, versetzt am 15. 04.1917 zum Telegraphen-Batl. 7 (Dresden). Am 25. 11.kam er ins Feld. An verschiedenen Kämpfen auf dem westlichen Kriegsschauplatz teilgenommen, wurde er am 15. 04.1918 bei Les trois Tilleul schwer verwundet. Friedrich August-Medaille

Sohn des Graveurs Oskar Lahl – Eisenach

 

Ersatzreservist

LÄMMLE

Heinrich

1885 Eisenach

Gestorben am 14.07.1919 im Festungslazarett zu Köln.

Inf.-Regt. 5, 12.K. in Bamberg

 

Zimmermann, Gatte der Frau Minna Lämmle, geb. Straube

 

Ersatz-Reservist

LANDEFELD

Heinrich

13.12.1890 Stedtfeld

Fiel am 06.06.1915 bei St. Mihiel.

RIR 32, 9.K.

Kämpfte in Frankreich. Bei St. Mihiel beerdigt.

Arbeiter, Sohn des Arbeiters Christoph Landefeld – Eisenach

 

Gefreiter

LANDEFELD

Wilhelm

1891 Herleshausen

Starb am 13.03.1915 bei Grabiza infolge Zusammenbruchs des Unterstandes.

IR 32, 8.K.

 

Buchbinder, Sohn des Schuhmachers Kaspar Landefeld – Herleshausen

 

Musketier

LANG

Ernst Karl

07.06.1896 Eichrodt

Fiel am 06.06.1916 im Schützengraben östlich von Wieltje.

RIR 233, 2.K.

 

Fabrikarbeiter, Sohn des Weichenstellers 08.Lang – Wutha

 

Musketier

LANGBEIN

Alwin

Hämmern bei Sonneberg

Starb am 17.03.1915 im Lazarett Zalas in Russland.

2. Ersatzbataillon IR 82, 5.K.

 

Maschinenarbeiter, Sohn des Spielwarenfabrikanten Ernst Langbein – Sonneberg

 

Leutnant

LANGE

Erich

18.02.1895 Leipzig

Fiel am 16.07.1918 bei Donaumont.

Sächs. Res.-Artillerie-Regiment 171

War beteiligt an den Schlachten an der Somme und Marne. In Feindesland beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Kaufmann, Sohn des Kaufmanns Gustav Lange und Frau, geb. Sülzner – Leipzig

 

Landsturmmann

LANGE

Walter

23.02.1880 Eßleben

Fiel am 29.07.1918 bei Reims.

IR 167

Kämpfte von 1915 bis 1917 in Russland, machte dann die Marneschlacht mit. In Feindesland beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Weimarische Verdienst-Medaille

Gastwirt, Gatte der Frau Bertha Lange – Eisenach

 

Ersatz-Reservist

LANGER

Franz

 

Fiel am 10.05.1915 im Gefecht bei Euvegin.

Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiment 94

 

Bäcker, Sohn des 08.Langer – Königshütte

 

Musketier

LANGLOTZ

Paul

15.05.1898 Eisenach

Fiel am 23.04.1918 bei Seclin.

IR 466, 8.K.

Kämpfte in Flandern. In Seclin bei Lille beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Klempner, Sohn des Oberpostschaffners Ed. Langlotz – Eisenach

 

Sergeant

LANZKY

Fritz

27.01.1887 Polsnitz, Kreis Waldenburg in Schlesien

Starb am 11.06.1918 in einem Lazarett bei Sedan.

in einer Funker-Abteilung

Kämpfte in Frankreich, wurde schwer verwundet. In Feindesland beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Weim. Verdienst-Medaille m. Sch.

Buchhalter in der Fahrzeugfabrik Eisenach

 

Landsturmmann

LARBIG

Heinrich

17.12.1869 in Frauenborn bei Herleshausen

Starb am 18.01.1917 im Lazarett Billy.

Feldlazarett 49, 7. Inf.-Div.

War an den Kämpfen in Frankreich beteiligt. In Billy beerdigt.

Bierfahrer, Gatte der Frau Marie Larbig – Eisenach

 

Leutnant der Reserve

LASKE

Eduard Karl Theodor

1894 Berlin

Fiel am 24.05.1916 bei dem Sturm auf Cumieres.

Res.-Inf.-Regt. 94, MGK

 

Abiturient, Sohn des Malermeisters Theodor Oskar Waldemar Laske – Berlin und Gattin, geb. Schulz – Eisenach

 

LAUFER

Siegfried

31.05.1896 Eilenburg

Fiel am 10.07.1916 bei Luck, wo er auch begraben liegt.

RIR 294

Eingetreten am 29.09.1915 beim EB. 1. GR z.F., kam dann zur Infanterie Ersatz-Truppe nach Beverloo in Belgien und von da mit dem RIR 204 nach Russland.

Sohn des Lokomotivführers 08.Laufer – Eisenach

 

Gefreiter

LAUNERT

Ernst

 

Fiel am 19.08.1915 im Alter von 22 Jahren.

1. Ersatzbataillon IR 94, 6.K.

 

Maurer, Sohn des Handarbeiters Christian Wilhelm Launert – Stedtfeld

 

Ersatz-Reservist

LEHMANN

Paul Otto

10.01.1897 Eisenach

Fiel am 14.08.1918 bei Laon.

IR 181, 10.K.

Kämpfte in Frankreich. Auf dem Militärfriedhof in Laon beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Sächsische Friedrich August-Medaille

Schneider, Sohn des Witwe Henriette Lehmann – Eisenach

 

Unteroffizier

LEHNIS

Arno

02.12.1891 Großenmölsen bei Vieselbach

Fiel am 23.03.1918 durch einen Volltreffer in den heißen Kämpfen an der Somme. Liegt dortselbst begraben.

Maschinengewehr-Scharfschützen-Abteilung 74

Nahm an den Kämpfen im Osten und Westen teil. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Weim. Verdienst-Medaille in Bronze

Tischler, Gatte der Frau Math. Kühnast, verwundet Lehnis – Eisenach

 

Musketier

LEIFHEIT

Hugo

26.12.1890 Eisenach

Fiel am 24.04.1915 beim Sturm auf St. Julien.

EB. IR 94 in Weimar, im Felde beim RIR 234, 8.K.

Nahm teil an den Kämpfen vor Ypern. In Feindesland beerdigt bei St. Julien in Flandern.

Lehrer, Sohn des Privatiers Julius Leifheit – Eisenach

 

 

LEIMBACH

Christian

 

Fiel am 15.09.1915.

 

Näheres war nicht zu ermitteln.

Gatte der Frau Ida Leimbach

 

Vizefeldwebel und Offiziersaspirant

LEISS

Emil

03.12.1879 Eisenach

Fiel am 18.09.1918 bei Cambrai.

IR 401, 9.K.

Nahm an mehreren Schlachten in Russland und später in Frankreich teil. In Feindesland beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Realschullehrer, Gatte der Frau Helene Leiß

 

Musketier

LEISS

Gustav

17.06.1886 Eisenach

Fiel am 10.09.1915 bei Dünaburg.

LIR 84, Schleswig

Kämpfte in Russland. In Feindesland beerdigt.

Konditor, Sohn des Bäckermeisters H. Leiß – Eisenach

 

Ersatz-Reservist

LEOPOLD

Fritz

23.01.1891 in Mehlis in Thüringen

Fiel am 25.09.1915 am Westrand der Argonnen und wurde daselbst begraben.

LIR 83, 6.K.

 

Gatte der Frau Hulda Leopold – Eisenach

 

Musketier

LERP

Friedrich

 

Fiel am 26.10.1916 im Alter von 22 Jahren.

Infanterie-Regiment 94

Weim. Verdienst-Medaille

Gatte der Frau Minna Lerp – Eisenach

 

Unteroffizier

LEUCKERT

Emil

13.02.1884 Sättelstedt

Fiel am 10.09.1918 bei St. Quentin.

Inf.-Regt. 94, 1.K.

Zuerst Gefreiter bei der Fuhrparkkolonne 205, später Unteroffizier im Inf.-Regt. 94, 1.K. Nahm an den Kämpfen in Kurland, bei Mitau teil, und kam dann nach Frankreich. Beerdigt in Combres, Grab Nr. 3. Eisernes Kreuz 2. Klasse

Geschirrführer, Gatte der Frau Marie Leuckert – Eisenach

 

Gefreiter

LIEBESKIND

Otto

05.04.1898 Eisenach

Fiel am 21.09.1918 bei St.Quentin.

Maschinengewehr-Abteilung

Nahm teil an den Kämpfen am Kemmel, Höhe 304, bei St.Quentin. In Feindesland beerdigt. Eisernes Kreuz 2. Klasse und Weim. Verdienst-Medaille

Schlosser, Sohn des Böttchers Otto Liebeskind – Eisenach

 

Pionier

LIEBETRAU

Emil

24.02.1893 Rothenhof bei Eisenach

Fiel am 22.04.1915 bei Bixschoote.

PB 7, 1. EK, 39. ID

Nahm an den Kämpfen in Flandern teil. In Feindesland beerdigt.

Sohn des Weichenstellers Georg Liebetrau – Eisenach, Bruder von Wilhelm

 

Grenadier

LIEBETRAU

Ernst

03.11.1898 Eisenach

Fiel am 27.11.1917 an der Somme. Dort auch beerdigt.

RIR 262

Nahm an den Kämpfen in Frankreich teil.

Kaufmann, Sohn des Kellners Hugo Liebetrau – Eisenach

 

Ersatz-Reservist

LIEBETRAU

Heinrich

04.10.1888 Eisenach

Starb am 27.07.1915 an seiner schweren Verwundung im Kriegslazarett Kielmy.

IR 94

Kämpfte in Frankreich und Russland.

In Feindesland beerdigt

 

 

LIEBETRAU

Karl

 

Fiel am 20.08.1917 im Alter von 19 Jahren.

 

 

Sohn der Witwe Luise Liebetrau, früher Eisenach

 

Musketier

LIEBETRAU

Walter

23.05.1892 Eisenach

Fiel am 22.12.1914 bei Buguslawki-Dushe.

IR 94, 6.K.

Kämpfte in Russland. In Feindesland beerdigt.

Schlosser, Sohn des verstorbenen Weichenstellers 1. Klasse Gustav Liebetrau

 

Gefreiter

LIEBETRAU

Wilhelm

04.02.1890 Rothenhof bei Eisenach

Fiel am 22.09.1914 bei Montfaucon.

IR 173, 6.K. (Metzer Armeekorps)

Kämpfte bei Verdun. In Feindesland beerdigt.

Sohn des Weichenstellers Georg Liebetrau – Eisenach, Bruder von Emil

 

Soldat

LIEBSCH

Adolf Richard

22.02.1896 Morrn bei Landsberg a.d.W.

Fiel am 01.11.1916 bei Warlencourt.

11. Inf.-Regt. 139, 5.Komp.

 

Kellner

 

Musketier

LIEDLOFF

Otto

13.10.1881 Sömmerda

Fiel am 16.09.1914 bei Nampcel.

IR 94, 7.K.

 

Schuhmacher, Gatte der Frau Marie Liedloff – Eisenach

 

Leutnant der Reserve, stellvertretender Adjutant

LIESS

Gustav

13.01.1887 Eisenach

Fiel am 02.05.1917 durch Granatschuß bei La Neuville in Frankreich.

IR 371, 2.Batl.

Ruht auf dem Heldenfriedhof in La Neuville. Er machte den Feldzug von Anfang an mit und erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse und den Falkenorden.

Lehrer in Unterbreizbach bei Vacha, Sohn der Frau Sophie Ließ – Eisenach

Leutnant der Reserve

LIMBACH

Alfred

25.03.1882 Erbenhausen

Fiel am 21.03.1918 bei Lagnicourt, östlich Bapaume, beim Sturm auf die 2. englische Stellung.

EB IR 32, dann REIR 2, später Schl. JB 6

Kämpfte als Ersatzreservist des REIR 2 vom 04.1915 bis 01.1916 in den Argonnen, westlich Verdun; als Vizefeldwebel und später Leutnant der Reserve mit genanntem Regiment in Wolhynien, von da nach Italien und dann zur Frühjahrsoffensive nach dem Westen. Beerdigt 1 Kilometer südöstlich Lagnicourt an seinem 36. Geburtstag (26. 03.1918). EK 2, Ritterkreuz 2. Klasse des Ordens vom Weißen Falken mit Schwertern

Realgymnasial-Oberlehrer

 

Musketier

LIND

Karl

29.06.1884 Eisenach

Fiel am 08.11.1914 infolge eines Kopfschusses.

IR 83

Lämpfte in der Marneschlacht. In Feindesland beerdigt.

Packer, Sohn der Witwe Auguste Lind – Eisenach

 

Leutnant der Reserve

LINDEMANN

Fritz

06.11.1876 Uelzen

Fiel am 29.08.1916 bei St.Quentin durch Granatschuß an der Spitze seines Zuges beim Erstürmen einer feindlichen Batterie.

Infanterie-Regiment 92

Wurde am 3. Mobilmachungstage eingezogen. Beerdigt vor St.Quentin.

Kgl. Regierungs-Baumeister, Schwiegersohn des Korpsstabsapothekers a.D. Dr. Hemmann – Eisenach

 

Landsturmmann

LINDNER

Bruno

30.07.1881 Leuthersdorf im Erzgebirge

Starb 1915 am Herzschlag auf dem Marsche im Osten.

IR 167, 3.K.

 

Geschäftsführer, Schwiegersohn des Oberbrauers Ed. Röll – Eisenach

 

Kanonier

LINKE

Hermann

 

Fiel am 05.07.1916 im Osten im Alter von 31 Jahren.