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Waldshut (Karl-Leisner-Kapelle),
Baden-Württemberg:
Karl-Leisner-Kapelle an der Eschbacher Strasse (früher
Marienkapelle, gestiftet vom Landolin Göppert, Bäckermeister),
in der Kapelle diverse Zeitungsausschnitte und ein Bildnis

 
Inschriften:
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Waldshuter setzen aufrechtem Christen ein Denkmal
Am Anfang der Eschbacher Strasse steht versteckt hinter Bäumen eine
kleine Kapelle. Nach ihrer Renovation wird das kleine Gotteshaus am
Montag (12.08.1996) als Karl-Leisner-Kapelle geweiht. Sie erinnert
an einen aufrechten Christen, der an den Folgen seiner KZ-Haft
gestorben ist. |
Namen des Opfers:
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Name |
Vorname |
Geburtsdatum & Ort |
Todesdatum & Ort |
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LEISNER |
Karl Friedrich Wilhelm Maria |
28.02.1915, Rees/Niederrhein |
12.08.1945, in Planegg |
Auszug aus den Lebensdaten:
28.02.1915 geboren in Rees/Niederrhein
03.03.1915 getauft in Rees, St. Mariä Himmelfahrt, auf die Namen
Karl Friedrich Wilhelm Maria
25.03.1939 Diakonweihe durch Bischof Clemens August Graf von
Galen
09.11.1939 Verhaftung in St. Blasien
1939-1940 Schutzhaft in Freiburg und Mannheim und im
KZ-Sachsenhausen
14.12.1940 Einlieferung ins KZ-Dachau
14.12.1944 Priesterweihe im KZ-Dachau durch den franz. Bischof
Gabriel Piguet, Bischof von Clermont-Ferrand
26.12.1944 Primiz im KZ-Dachau in der Barackenkapelle
26.04.1945 Befreiung des KZ-Dachau durch die Amerikaner
04.05.1945 Befreiung Karl Leisners aus dem unter Quarantäne
stehenden Lagers Dachau und Ankunft im Sanatorium Planegg bei
München
12.08.1945 gestorben in Planegg
20.08.1945 Beerdigung auf dem Friedhof in Kleve
30.08.1966 Exhumierung in Kleve
03.09.1966 Beisetzung in der Krypta des Domes in Xanten
12.01.1996 Verkündung der Seligsprechung durch Papst Johannes
Paul II
Datum der Abschrift: 17.03.2007
Beitrag von: W. Leskovar
Foto © 2007 W. Leskovar
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