Ein Denkmal aus gläsernen Votivtafeln ist in der Kapelle der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Marien auf dem Lilienthaler Friedhof an der Falkenberger Landstraße zu besichtigen. Zur Erinnerung an die Gefallenen des 1. WK sind deren Namen in transparenter Schrift bei schwarzem Hintergrund oder umgekehrt, auf jeweils um die 10 x 20 cm messenden und teilweise bunten Glasplatten festgehalten, und dann einzeln in vielfältigen Ornamenten als Plakette in Blei gefasst. Diese so für jeden Gefallenen künstlerisch gestalteten Embleme wurden in Gruppen von 17 bis 23 Namen, ebenfalls bleiumrandet, jeweils zu einer Votivtafel in Fenstergröße zusammen gefügt und als solche in die gotischen Lichtnischen der Kapelle fest eingebaut. Insgesamt gibt es in der Kapelle sieben derartig gestaltete Fenster, die in ihrer Gesamtheit die stumme Trauer um die Gefallenen ausdrücken, um dadurch als Denkmal auch Mahnmal zu sein. Eine dieser sieben Votivtafeln ist auf dem Foto ersichtlich.
Im Jahre 1957 wurde die Kapelle des Lilienthaler Friedhofes an der Falkenberge Landstraße als Gedenkstätte der Gefallenen und Opfer der Weltkriege durch Kirchenmaler H. Oetken ausgestaltet. Die Namen der Gefallenen und Vermissten sind an der Stirn- und den zwei Seitenwänden des Innenraumes fest gehalten
Die Namen der Gefallenen des 2. Weltkrieges finden Sie
hier.