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Gotha (1870/71: Landesdenkmal),
Thüringen:
Auszug aus dem Buch „Gothaer Denkmäler und Gedenksteine“ von
Matthias Wenzel, 2004: „Am 10. Mai 1874 – dem 3. Jahrestag des
Frankfurter Friedens – wurde gegenüber dem Hoftheater am
heutigen Ekhofplatz in Anwesenheit des Herzogs Ernst II. von
Sachsen-Coburg und Gotha das so genannte Landesdenkmal mit einer
Festrede von Staatsanwalt Morchutt feierlich eingeweiht. Den
Entwurf für das Denkmal, das einen Kostenaufwand von 6.000 bis
7.000 Taler erforderte, hatte der Gothaer Architekt Ludwig
Bohnstedt geliefert.
Der Obelisk trug auf seinen vier Seiten große viereckige
Bronzeplatten mit den Namen der Schlachten sowie der 400
Gefallenen. Darüber standen die Worte: ‚Den treuen Söhnen
unseres Landes’, ,des Vaterlandes Freiheit und Größe ihr
Siegespreis’, ‚Den Tapferen des 95. Regimentes’ und ‚Sie waren
getreu bis in den Tod’.
In der 37. Sitzung des Antifaschistischen Blocks vom 13.
November 1946 wurde beschlossen: ‚Das Denkmal soll erst entfernt
werden bei der Umgestaltung des Platzes und der Stein beim
Neuaufbau des Theaters Verwendung finden. Inschriften und
Eisernes Kreuz sind zu entfernen.’ Doch als 1949 der Platz mit
Kriegsschutt aufgefüllt wurde, um eine schöne Grünanlage
entstehen zu lassen, wurde das Denkmal kurzerhand zu der noch
heute vorhandenen Stützmauer zur Kastanienallee hin verarbeitet.
Heute steht an seiner Stelle das wiedererrichtete alte
Arnoldi-Denkmal.“
Inschriften:
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Den treuen Söhnen unseres Landes
des Vaterlandes Freiheit und Größe ihr Siegespreis
Den Tapferen des 95.
Regimentes
Sie waren getreu bis in den Tod |
Datum der
Abschrift: 23.08.2008
Beitrag von:
Christian Kirchner
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